Dissoziation: Minimale Realitätenverschiebungen

Konstruktive-Dissoziation

Durch die Dissoziation baut man eine innere Kraft oder Energie auf, die ich „psycholektrische Energie“ getauft habe, welche eine minimale oder auch größere Verschiebung der Wahrnehmung in eine andere Realität ermöglicht. Sie ist wie eine Kraft, die den Nutzer befähigt, die Wahrnehmung in benachbarte alternative Realitäten zu verschieben. Dies muss man sich jetzt nicht gleich pompös und gewaltig vorstellen, sondern meistens handelt es sich hierbei um derart minimale Wahrnehmungsverlagerungen, dass sich anfangs nur einzelne Elemente innerhalb der gewohnten Realität verändern…

Natürlich kann man auch größere Wahrnehmungsverlagerungen (Realitätsfluktuationen) mithilfe der Dissoziation verursachen, sogar so stark, dass man die ganze Umgebung oder Realität wechselt, aber in diesem Artikel geht es ausschließlich um minimale Realitätenveränderungen. Die Stufen sind hier sehr unterschiedlich. Dazu wird als Maßstab die Dauer der reinen Dissoziation genutzt, d.h. die effektive Zeit des absoluten Nichtdenkens und der Nichtassoziation. Dissoziation wird in dieser Hinsicht als das Gegenstück zur Assoziation gesehen.

Diese minimalen Verschiebungen sind erst möglich mittels einer unbegrenzten Zahl an Möglichkeiten und alternativen Realitäten, die so dicht beieinander liegen, dass sie mit der Alltagswahrnehmung überhaupt nicht unterschieden werden können. Mithilfe der Dissoziation ist es möglich, diese minimalen Verschiebungen wahrzunehmen, die sich wiederum in kleinen oder in stärkeren Fällen auch mit großen Verlagerungen der Wahrnehmung äußern können.

Nur mittels der Dissoziation sind diese alternativen Geschehnisse wahrzunehmen. Wer sich hingegen weiterhin in der normalen Standardwahrnehmung und -wahrnehmungsgeschwindigkeit befindet, übersieht alternative Situationen. Warum dies so ist, kann meines Erachtens nur in Verbindung mit den Möglichkeiten des Unterbewusstseins und der Quantenmechanik erklärt werden. Bislang sind die betreffenden Forscher der Ansicht, dass man die Quantenphysik nicht auf den Alltag übertragen kann. Das ist korrekt, aber nur solange man nicht dissoziiert. Wer dissoziiert, nimmt plötzlich alternative Geschehen oder gar Realitäten wahr.

Hierbei unterscheide ich fünf Hauptstufen der Dissoziation, um somit verdeutlichen zu können, wie lange und effektiv die reine Dissoziation angewendet wurde und welche Wirkung sie innerhalb der persönlichen Wahrnehmung aufweist. Diese fünf Stufen unterrichte ich in meinen Workshops. Im Folgenden führe ich nur eine sehr grobe Übersicht auf:

  1. Eine reine Dissoziation von 15 bis 60 Sekunden kann bereits eine leichte Veränderung der gewohnten Realität bewirken. Eine reine Dissoziation ist die effektive Zeit, in der man tatsächlich an einem Stück nichts gedacht hat.
  2. Eine Dissoziation von 60-180 Sekunden kann Wahrnehmungen und empfangene Daten aus benachbarten Realitäten verursachen, sogar bis hin zu außerkörperlichen Erfahrungen. Auch kann sie auslösen, dass man die Realität als ein riesiges Theaterspiel mit unzähligen Schauspielern und Rollen erkennt, die Gebäude nur Kulissen darstellen und jeder Einzelne sein eigenes laufendes Matrixprogramm erspüren, aber nicht direkt greifen kann. Realitäts- und Persönlichkeitsfremdheit.
  3. Und eine reine Dissoziation von länger als 180 Sekunden kann sogar die Wahrnehmung aus dem Wachzustand heraus in andere Welten verlagern, sodass man Reinkarnationserinnerungen erhalten kann oder eben seine Wahrnehmung öffnen und empfänglicher für paranormale Zustände werden.
  4. Größere Zeiträume sind sehr unberechenbar, da die Möglichkeiten so zahlreich sind. Dies kann nicht nur paranormale Phänomene auslösen, sondern vor allem auch…
  5. Wahrnehmungen, die die Kulisse der Matrix durchbrechen und die Wahrheit über seine eigene Situation in dieser Welt in vielen alternativen Realitäten und Inkarnationen offenlegen.

Über all diese Zustände habe ich in meinem Blog bereits geschrieben (Stichwort: „Dissoziation:“) und entsprechende Artikel veröffentlicht – falls jemand Interesse an größeren Realitätsveränderungen besitzt.

Doch auch die kleinen Veränderungen innerhalb der eigenen Realität können sehr interessant und aufschlussreich sein. Vor allem, wenn man sie vollkommen bewusst in seinem alltäglichen Bewusstseinszustand wahrnehmen kann.

Als Beispiel möchte ich einige Erlebnisse anbringen, an dem ich zuvor einige Male für ca. 30-60 Sekunden effektiv dissoziiert hatte. Die folgenden Wahrnehmungen waren daher alltäglich, aber auf der anderen Seite besaßen sie eine abstrakte Komponente, eine Art Unregelmäßigkeit innerhalb der alltäglichen Wahrnehmung. Diese Anomalien kann man als Auswirkungen der reinen Dissoziation betrachten und können amüsant, surreal, hochinteressant, magisch, abenteuerlich, gewinnbringend, unfassbar, aber auch beängstigend und verwirrend sein. Aus dem Grund erfordert es auch gewissen Mut, um sich willentlich und absichtlich mit der Kunst der Dissoziation auseinanderzusetzen. Innerhalb dieser Selbstversuche nahm ich also folgende Situationen wahr:

1. Der seltsame Mann

Ich sah plötzlich einen jungen Mann, der auf der anderen Straßenseite entlanglief. Es waren gerade sechs Grad draußen und er trug nur ein weißes Unterhemd, dafür aber eine Bommelmütze und preiswerte Jogginghosen. Er war sehr korpulent und seine Arme hielt er, als ob sich unter seinen Achseln Rasierklingen befänden. Wie ein Berserker stampfte er über den Asphalt. Plötzlich blieb er stehen, blickte in alle Richtungen, als wollte er sich davon überzeugen, dass ihn niemand sah. Es schien, als sei ich unsichtbar für ihn, denn er schaute regelrecht durch mich hindurch. Dann ging in eine Einfahrt, in die ich noch hineinblicken konnte, und machte ungefähr zwanzig Liegestütze. Im Anschluss sprang er wieder auf und ging seinen Weg weiter, als sei nichts geschehen.

2. Das geheime Gespräch

Ich lief eine Straße entlang und entdeckte einen kleinen Straßenflohmarkt mit vielleicht zehn Ständen. Ich schlenderte daran vorbei und plötzlich nahm ich eine Frau und einen Mann im Studentenalter wahr. Ich hörte, wie er gerade mit ihr sprach und sagte:

„Und dann nimmst du die Realität in Fragmenten wahr. Eine richtige Realität… Du musst dann damit klar kommen und das in deiner Wahrnehmung arrangieren lernen…“.

„Ich will damit nichts zu tun haben! Ich will das alles nicht wissen!“, erwiderte sie.

Er sagte daraufhin: „Du hast ja danach gefragt!“

„Ja trotzdem! Ich will das alles gar nicht wissen!“

Plötzlich nahmen die beiden mich wahr und sie waren still. Sie sprachen dann über die vorbeilaufenden Menschen und das, was ich zuvor thematisch wahrgenommenen hatte, wurde nicht mehr erwähnt.

3. 120 Kilometer verloren

Während ich mit dem Auto auf der Autobahn fuhr, nahm ich plötzlich nur noch die Straße wahr, wie linke und rechts die Fahrbahnmarkierungen an mir vorbeisausten. Ich geriet für wenige Sekunden in einen eicht dissoziativen Zustand. Plötzlich war alles wieder normal.

Als ich dann auf meinen Navi blickte, fehlten mir plötzlich 120 km. Ich befand mich noch immer auf dem richtigen Weg und musste erst in 45 km die Bahn wechseln.

4. Die dunkle Unbekannte

Ich stand vor einer Gaststätte und plötzlich öffnete sich die Tür. Heraus kam eine Frau in einem schwarzen Kleid, mit schwarzer Stola, schwarzer Strumpfhose und schwarzen Stiefeln. Sie besaß dunkles Haar, das ihr recht weit ins Gesicht hing, sodass ich nur eine Hälfte davon erkennen konnte, trug einen dunkelroten Lippenstift und blickte mich kurz an. Sie wirkte auf mich wie Mitte 20 und sehr edel und erwachsen. Dann streichte sie ihr Haar zur Seite und plötzlich kam das Gesicht eines zehnjährigen Mädchens zum Vorschein. Ich war kurz völlig irritiert.

5. Die Dohlen

Ich erblickte plötzlich zwei ausgewachsene Dohlen, die wild auf ein Jungtier einhackten. Ich ging dorthin und wollte das Junge beschützen. Als ich ankam, flogen die Dohlen hoch in den Baum, der dort stand. Das Jungtier blieb unten sitzen und wirkte etwas verstört und zerfleddert. Es schaute mich an und kauerte sich in eine Ecke.

Nun hörte ich plötzlich ein lautes Knacken. Ich schaute hinauf in den Baum und die Dohlen begannen laut zu krähen. Eine der Dohlen brach mit seinem Schnabel einen Ast ab, der genau der Länge und dem Umfang meiner Finger entsprach. Ich fühlte ganz deutlich, dass die Dohle mir damit drohen und demonstrieren wollte, was sein großer Schnabel mit meinem Finger anstellen könne. Ich überlegte, ob das die Eltern dieses Jungtieres waren. Wenn dem jedoch so war, wieso hatten sie es dann angegriffen? Das leuchtete mir nicht ein. Ich blieb dann noch eine Weile dort sitzen, bis das Jungtier sich erholt und daraufhin in die Büsche geschlagen hatte.

Dies sind nur fünf Beispiele minimaler Realitätsveränderungen bei einer reinen Dissoziation von vielleicht 30-60 Sekunden.

Befindet man sich beispielsweise in einer einsamen Umgebung, können natürlich andere Realitätsfluktuationen auftauchen, die mehr auf emotionaler Ebene vonstatten gegen. Ganz klare Gesetze sind hier nicht vorzufinden.

Beim nächsten Mal geht es um leicht verstärkte Wahrnehmungen nach 30-60 Sekunden reiner Dissoziation und die darauffolgenden auftretenden Realitätsereignisse.

~.~

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5 Antworten für “Dissoziation: Minimale Realitätenverschiebungen”

  1. Cora sagt:

    Hallo Jonathan,
    ich hatte heute ein merkwürdiges Erlebnis. Als ich meine Tochter zu ihren Großeltern gebracht habe, hingen im ganzen Ort Plakate von einem Zirkus, der derzeit dort gastiert. Auf dem Hinweg hieß der Zirkus „Alibaba“, auf dem Rückweg ca. 20 Minuten später hieß der Zirkus auf einmal „Amar“. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich mich bei ca. 10 Plakaten dermaßen verlesen konnte?! Läuft derartiges auch unter Realitätsverschiebung? Echt komisch das…
    Liebe Grüße,
    Cora

  2. Peter K. sagt:

    Hallo Jonathan,

    tolle Seite+tolle Artikel, lese öfter hier. Aber dass das auch anderen passiert (Realitätswechsel) hätte ich fast nicht für möglich gehalten. Kam bei mir bereits ziemlich oft (seit ca. 6 Jahren) vor. Damals begann ich erst meine Ernährung etc. umzustellen und mehr wieder solche Literatur zu verschlingen (und damit meine ich ca. 4 Bücher die Woche über ca. 1 Jahr lang!). Ich glaube ich habe auch bereits mehrfach für längere Zeit (1 oder 2 Tage) komplett gewechselt. Fiel mir auf Arbeit auf (war bereits 3 mal), jedesmal andere Realität. Einfachstes Beispiel – (Arbeitsplatz in allen 4 Realitäten der gleiche) – Kollege gestern glatt rasiert wie ein Babypopo, am nächsten Tag längeren Bart, auf der andren Realität war eine Kollegin nicht verheiratet, aber mit dem gleichen Mann zusammen. Lauter solche wilden Sachen. Am tollsten (erschreckenstem) fand ich, auch ich muss jew. anders sein. In 1ner waren meine gesamten Kleidungsstücke die ich morgen anziehen wollte ca. 1 Größe größer (erklär das mal den Kollegen – bin geschrumpft über Nacht ;-) ). Faszinierende Sache das ganze. Mal sehen, was noch so kommt.
    Beste Grüsse Peter K.

  3. Hallo Cora,
    danke für Deinen Kommentar.
    Korrekt, solche kleinen Verschiebungen sind dabei auch möglich.
    Liebe Grüße, Jonathan

  4. Chromato sagt:

    Hallo,

    ich beschäftige mich auch schon seit Jahren mit luizidem Träumen, verschiedenen Bewusstseinebenen, der geistigen Welt (chanelling),….

    Ich habe auch schon Erfahrungen mit Realitätsverschiebungen gemacht. Diese habe ich aber in einem bewusstseinserweiterndem Zustand selbst herbeigerufen.
    Meiner Erfahrung nach waren diese Realitätsverschiebungen immer nur von kurzer Dauer oder eben in dem Zeitraum des bewusstseinserweiterndem Zustands.
    Zum Ende dieser Erlebnisse hin wurde mir alles zu krass und ich hab mir sehr gewünscht wieder alles beim Alten zu haben und in meine Realität zurück zu kommen, da ich nichts mehr unter Kontrolle hatte. Dies kann natürlich auch dazu geführt haben, dass die Realitätsverschiebungen nicht dauerhaft waren. Mir fehlte der Mut damals und ich flüchtete wieder in die alte Realität.

    Nun interessiert mich dieses langsame antasten zur Realitätsverschiebung. Da kann man sich Schritt für Schrit daran gewöhnen und wird nicht „mit unzähligen unlogischen Veränderungen auf einaml konfrontiert“.

    Trotzdem frag ich mich, wie man damit leben kann. Was z.b. Peter K. beschreibt zeigt, dass sich die Realität verändert und wir selbst vl oberflächlich auch – aber unsere Gedanken beleiben gleich.
    Wenn jetzt z.b. ein Arbeitskollege heute mit einer Frau verheiratet ist – es morgen eine Realitätsverschiebung gibt und er seit 1 Woche geschieden ist, weil seine Frau fremd gegangen ist – wissen wir es ja nicht. Wir haben ja die Information nicht. Jetzt fängt man ein normales Gespräch mit diesem Kollegen an und fragt so beiläufig wie es denn seiner Frau geht (da man zu diesem Zeitpunkt noch davon ausgeht, er sei verheiratet). Plötzlich hat man einen wunden Punkt getroffen, weil man ja wissen sollte, dass er nicht mehr verheiratet ist und von ihr hintergangen wurde.

    So könnte doch jeder Tag dann aussehen. Man würde ständig hören „das hab ich dir doch erzählt“, „da warst du doch dabei“, „das stimmt doch gar nicht, das hat sich ganz anders zugetragen“. Da kann man sich dann darauf verlassen, dass man sich auf nichts wirklich veralssen kann.

    Kann man sich also die Information, beim Eintretten der Realtitätsverschiebung, irgendwo gleich holen, damit man auch gleich weiß, was sich alles geändert hat?
    Oder ist das der Sinn von dem Ganzen – Jeder Tag voller neuer Überraschungen :)

  5. Hallo Chromato,
    danke für Deinen Kommentar. :-)
    Das ist richtig. So gesehen, irrt sich eigentlich niemand, wenn jemand z.b. sagt: „Da bist du doch bei gewesen, du musst dich doch erinnern!“ In einem solchen Fall kann man davon ausgehen, dass beide Personen ihre Wahrnehmung in unterschiedlichen Realitäten liegen hatten und somit aneinander vorbeigeschaut haben. Doch in den meisten Fällen haben wir uns in dieser Welt mittlerweile so gut abgesprochen, dass diese Phänomene nicht allzu oft auftauchen. Dennoch tauchen sie noch gelegentlich auf. Das fällt insbesondere bei Menschen auf, die sich häufig sehen.
    Leider kann man sich die Infos nicht so ad hoc besorgen. Das macht die Sache ja so verwirrend.

    Liebe Grüße, Jonathan

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