Bitcoins: 400 Automaten in Dubai und weitere weltweit

Bitcoin Island Aurora Coin Silkroad Mt. GoxGegenwärtig sinkt der Bitcoin weiterhin. Doch wenn man bedenkt, dass der Zusammenbruch des Hauptportals Mt. Gox den Bitcoin nicht den Garaus gemacht hat, muss man sich eingestehen, dass der Kampf um die virtuelle Währung noch nicht beendet ist. Nun gut, die amerikanische Steuerbehörde hat in ihrer Furcht beschlossen: Bei Bitcoins darf es sich nicht um eine neue Währung handeln! Doch besteuert werden müssen sie aber auf jeden Fall, so gibt die Behörde an, denn es ist zwar ein Pseudo-Geld, aber kann nur als Vermögenswert eingestuft werden, so, wie es beispielsweise auch Aktien sind. Natürlich hat sich die Steuerbehörde in den USA (IRS) bestens vorbereitet, denn dieser Beschluss wurde gesetzlich bestimmt, bevor die Steuererklärungen am 15. April abgegeben werden müssen. Man möchte ja nicht zu spät kommen. Das Finanzamt der USA, das natürlich mit den Banken unter einer Decke steckt, versucht die Kraft des Bitcoins zu regulieren und hält trotzalledem die Hand auf.

Selbst das so genannte Mining, sprich die Möglichkeit, selbst Bitcoins zu erzeugen, soll nun unbedingt angemeldet und versteuert werden. Offensichtlich ist es dem Finanzamt entgangen, dass das Mining mittlerweile derartig schwierig und aufwändig geworden ist, dass kaum noch ein Interesse daran besteht.

Doch auf der anderen Seite ist es auch so zu interpretieren, dass der Bitcoin nun an Stabilität gewinnt, wenn schon das Finanzamt es in seine Unterlagen integriert. Somit ist dem Bitcoin der Weg geebnet. Zwar wird er es in der nächsten Zeit noch schwer haben, aber die Zeichen stehen günstig, dass diese virtuelle Münze kraftvoll weiterschreitet. Manche äußern hierzu sogar, dass der schlechte Ruf des Bitcoins als Geldwäscher und Drogenzahlungsmittel letztendlich von sich gewiesen werden kann, wenn es doch nun schrittweise den Status der Legalität erlangt.

Immerhin, so sollte unbedingt erwähnt werden, stellt Dubai nun gleich 400 Bitcoin-Automaten der Firma Robocoin auf! Eine beachtliche Zeit und ein erstaunlicher Beginn, der wirklich klarstellt, dass Bitcoins keine Modeerscheinung darstellen möchte. Es sollte bedacht werden, dass die Arabischen Emirate immerhin die reichsten Länder der Welt sind. Weitere Automaten werden nach Boston und Seattle verschifft. Im Weiteren sind auch die Lieferung dieser Automaten nach Irland, Israel, Singapur, Tschechien, Japan, Australien, England und Italien geplant.

Im Weiteren erhielt eine der großen Bitcoin-Börsen, namens Kraken, gleich ungefähr 16 Millionen Dollar, um an Seriosität und Dauerhaftigkeit zu gewinnen im Umgang und Handel mit den virtuellen Münzen. Nach dem Zusammenbruch der Plattform Mt. Gox hofft sie nun inständig, an die Stelle dessen katapultiert zu werden. Kraken handelt unter anderem auch mit anderen Münzen dieser Art, wie z.B. mit Litecoin, Ripples und Namecoins. Außerdem existiert hier eine Zusammenarbeit mit der immer bekannter werdenden Fidor Bank AG. Diese verspricht, sich den modernen Internetgeschäften anzupassen und beabsichtigt, alte Banksysteme zu modernisieren. Somit ist sie mehr als gewillt, die Lage des Bitcoins zu fördern und zu verbessern. Sie betrachtet sich als die erste deutsche Online-Bank.

Noch heute wird darüber gemutmaßt, inwiefern der Untergang von Mt. Gox mit dem Mord an der Chefin der Tauschbörse First Meta Exchange zusammenhängt und inwiefern hier überhaupt organisiert gegen den Bitcoin gekämpft wird. Immerhin geschah dies alles innerhalb einer Woche und dass hier geplante Attacken ausgeführt wurden, ist daher offensichtlich.

Trotz aller Widerstände und trüber Aussichten erklärt beispielsweise der Vorsitzende Barry Silbert von Second Market, dass in fünf Jahren jeder Online-Händler Bitcoins akzeptieren wird. Auch arbeitet er eifrig daran, im Sommer d.J. eine Bitcoin-Handelsplattform zu eröffnen, die mit einwandfrei lizenzierten Mitarbeitern ganz im Stile der New Yorker Börse vorgehen wird. Momentan existieren bereits über 3300 Stellen, die Bitcoins akzeptieren und über 300 Händler, die sogar schon mit Litecoins arbeiten. Litecoins sind u.a. eine der vergleichbaren Favoriten zum Bitcoin. Jene werden z.Z. mit ca. 10 Euro gehandelt.

Wer also jetzt noch nicht überzeugt ist, wird es nun sein: Denn die Erfinder des Facebook-Portals haben mittlerweile so viel Geld und Bitcoins angesammelt, dass sie sich einen eigenen Weltraumflug leisten können und diesen auch in Kürze antreten möchten. Und womit möchten diese den abenteuerlichen Flug bezahlen? Richtig, mit Bitcoins.

Zwischenzeitlich sind fast 1 Million Bitcoins spurlos verschwunden bzw. von Hackern im Laufe der letzten Jahre erbeutet worden. Da der Bitcoin ursprünglich von Satoshi Nakamoto erschaffen wurde, aber seine Identität noch ungeklärt ist, jagt noch immer die Presse nach diesem innovativen Mann. Der Reporter, dem es gelingt, Satoshi ausfindig zu machen, verspricht sich einen großen Batzen Geld und unermesslichen Ruhm. Bisher wurde jedoch nur ein 64jähriger Mann mit selbigen Namen von der Presse aufgespürt, der mit dem plötzlichen Trubel überhaupt nicht fertig wird. Ganz offensichtlich handelt es sich nicht um den besagten Herrn Nakamoto, aber die Presse hofft weiterhin auf ihre Publicity. Mittlerweile spenden nahezu 2000 Bitcoin-Nutzer für den irrtümlich verdächtigten Nakamoto und innerhalb von sechs Stunden waren fast 20.000 Dollar zusammengekommen. Der falsche Nakamoto leidet an einer schweren Krankheit, für dessen Heilung er keinerlei finanzielle Mittel vorweisen kann.

Laut fachmännischen Analysen hat die Erfindung des Bitcoins der gegenwärtigen Inflation eine deflationäre Spirale verpasst. Immerhin ist die Menge der Bitcoins begrenzt. Dies bedeutet, dass es irgendwann keine neuen Bitcoins mehr geben werde, was daraufhin zur Folge hätte, dass der Wert automatisch steigen dürfte. Sollte sich also der Bitcoin wirklich weiterhin so durchsetzen, ist eine Anlage in diese Münzen sehr vielversprechend, falls man ausreichend Geduld mitbringt und ausdauernd warten kann, bis es so weit ist. Denn bisher fehlen noch sechs Millionen Bitcoins, die noch nicht generiert wurden und das bereits erwähnte Mining ist sehr schwierig geworden. Sobald also die 21 Millionen Bitcoins erreicht wurden, ist es absolut unmögli8ch, neue Bitcoins zu erzeugen. Somit kann Frau Merkel nicht einfach Bitcoins nachdrucken lassen, um eine Bank oder ein Land vor dem Ruin zu bewahren, sondern der Wert der virtuellen Münzen kann nur angehoben werden. Eine Inflation im klassischen Sinne wäre nicht durchführbar.

Falls eine Inflation der gewohnten Papierwährung geplant wäre, könnte der Bitcoin dem Ganzen ein Strich durch die Rechnung machen. Aus dem Grund ist vielleicht nachzuvollziehen, warum die Banken der ganzen Angelegenheit rundum Bitcoins Steine in den Weg werfen müssen.

Momentan wird fieberhaft daran gearbeitet, Mittel und Wege zu finden, um den Vertrauensstatus des Bitcoins anzuheben und ihn in der Masse umgänglich zu gestalten. Anfangs hatte auch niemand den E-Mails so recht vertraut, erst als man herausfinden durfte, dass es funktioniert und tatsächlich zuverlässig ist, konnte sich diese Kommunikationsform weltweit durchsetzen. Anhand dieser Analogie wird nun versucht, den Menschen deutlich zu machen, dass man Bitcoins ebenso zuverlässig und normal benutzen kann, wie man tagtäglich E-Mails verfasst.
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Quellen:
http://www.coindesk.com/bitcoin-slang-atms-dogecoin-achieve-mass-adoption/
http://techcrunch.com/2014/03/11/robocoin-spreads/
http://www.finanzen.net/nachricht/private-finanzen/Virtuelle-Waehrung-Bitcoin-Die-Suche-nach-dem-zweiten-Leben-3347730
http://www.japantimes.co.jp/news/2014/03/18/national/dorian-nakamoto-lawyers-up-gives-most-strident-bitcoin-denial-yet/#.UzKYE1fvu-P
http://www.zdnet.de/88188585/bitcoin-boerse-kraken-erhaelt-millionenfoerderung/?ModPagespeed=noscript
http://www.bitcoinlayman.com/dubai-launch-400-bitcoin-atms-2-weeks/
http://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Steuerbehoerde-Bitcoins-sind-keine-Waehrung-2155331.html
http://www.ariva.de/news/Boersen-Zeitung-Anfang-vom-Ende-Marktkommentar-zu-Bitcoins-4948706

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2 Antworten für “Bitcoins: 400 Automaten in Dubai und weitere weltweit”

  1. Clemens sagt:

    Hey Jonathan,
    Das hat jetzt nichts mit dem Artikel zu tun, aber ist überaus interesant (hast du ja vielleicht selber schon gelesen). Das Patent von Nicola Tesla über einen seiner Generatoren ist kostenlos zur Verfügung gestellt worden. Man kann diesen jetzt, mit genug elektromechanischer Erfahrung, selber bauen! :)
    Hier noch der link dazu: hopegirl2012.wordpress.com/2014/03/25/qeg-open-sourced/
    Quanten Energie Generator, kurz QEG. Der ist von 1894!

  2. Jonathan Jonathan sagt:

    Hallo Clemens,
    danke für Deinen Kommentar und Deinen Link.
    Ich finde, das ist genau die Vorgehensweise, welche die innovativen Experimentatoren mit Freier Energie praktizieren sollten, nämlich einfach Geräte in den Umlauf zu bringen, die tatsächlich Strom aus dem „Nichts“ produzieren. Nur auf diese Weise kann ja demonstriert werden, dass es funktioniert. Die meisten Menschen müssen es eben halt sehen, dass es geht, indem sie es selbst anwenden.
    Liebe Grüße, Jonathan

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