Die Rettung von dem mit sein Kopfgefängnis
Ich bewegte mich durch die Wahrscheinlichkeitsfraktale. Dort sah ich den alten Mann, im nächsten Moment Szenen aus meiner Kindheit, dann wieder alternative Erignisse, die nie stattgefunden haben oder in einer abgewandelten Form ihren Weg in die Existenz fanden, dann wieder Ereignisse aus der Zukunft in vielerlei Zahl und in mannigfaltigen Variationen. Im nächsten Moment erblickte ich ein Selbst in einem Auto sitzend. Es ist nachts und es saß auf dem Beifahrersitz. Es schien wegen irgendwas unzufrieden zu sein. Kaum hatte ich ihm meine Aufmerksamkeit geschenkt, war ich auch schon in ihm. Ich war nun er und doch nicht er.
Es war mehr als eine Unzufriedenheit, die ihn beschäftigte, er war depressiv und besaß keinerlei Lust mehr am Leben. In seinem Kopf entdeckte ich ein regelrechtes Gefängnis, endlose Gedankenschleifen und überhaupt keine Zukunftsperspektiven. Dieses Kopfgefängnis, das er sich erschaffen hatte, war dermaßen verzwickt und einengend, dass durchaus verständlich war, sich möglichst bald das Ende des Lebens herbeizuwünschen. Es war mir bedingt möglich, einen Dialog zu ihm aufzubauen, der auf Gedankenaustausch basierte. Das Problem ist, dass er meine Gedanken nicht als gesondert betrachtete, sondern sie mit seinen eigenen vermengte. Ich versuchte ihm deutlich zu machen, dass er sich in den letzten Jahren ein riesiges Kopfgefängnis aufgebaut hatte und dass er da raus muss. Doch wie erwähnt, es half nicht viel. Dann schaffte ich es, mein Selbst so weit zu öffnen, dass er plötzlich meine Erfahrungen aus meinem Leben wahrnehmen konnte. Nun erlebte er eine Doppelperspektive, die ihn erst ein wenig erschreckte, aber dann verstand er… Er konnte nur ganz deutlich miterleben, wie jemand denken und fühlen kann, wenn er sich kein solches Kopfgefängnis erschaffen hatte. Er wurde zunehmend glücklicher und verstand in Windeseile, dass es tatsächlich viele Möglichkeiten gab, auch für ihn.
Binnen weniger Minuten konnte ich Zeuge dessen sein, wie er sich befreite. Er stieg aus dem Auto aus und ging mit neuen Zukunftsperspektiven und neuen Ideen in die Welt.
Kurz darauf kehrte ich wieder zurück in meine Alltagswelt.











18. Februar, 2010 um 22:00 Uhr
Sehr schöner Traum! Wahrscheinlich haben wir jeder einen solchen Gefängniss im Kopf und diese Bilder in Deinem Traum wirken sehr befreiend. Ich kann mir auf jedenfall für mich selbst etwas ähnliches vorstellen und aber auch das es die tägliche Herausforderung ist aus diesem Gefängniss herauszukommen. Da kann man jeden Tag den Weg zu dem “besseren Selbst” suchen oder üben, der das gefangene Selbst befreien kann :-) Danke und liebe Grüsse von Sarah
19. Februar, 2010 um 06:39 Uhr
Hallo Jonathan,
es berührt mich sehr, wie du es schaffst, einem anderen Selbst von dir zu helfen.
Ich denke, dass wir alle in anderen Welten auch Selbste haben, die feststecken und Hilfe benötigen. Ich kann nur hoffen, dass ich da unbewusst auch mal helfe. Denn so, wie du in diese Realitäten schlüpfst, das kann ich nicht.
Liebe Grüße
Momo
19. Februar, 2010 um 13:37 Uhr
Hallo Momo,
das sehe ich auch so, dass es so einige Selbst gibt, die Hilfe benötigen. Man profitiert oder profitiert auch nicht von diesen Hilfeaktionen, da stets eine Interaktion zwischen den Selbsten auf unterbewusster Ebene stattfindet. Ich bin bereits einigen begegnet, die voller Angst waren oder mit einer Situation nicht klar gekommen waren. Ich denke, dass das innere Selbst hier manchmal Impulse sendet, damit man bei solchen Selbsten landet.
Liebe Grüße, Jonathan
19. Februar, 2010 um 13:39 Uhr
Hallo Sarah,
richtig, es ist sehr hilfreich und kann positive Wechselwirkungen im eigenen Unterbewusstsein auslösen, wenn man erfolgreich seinen anderen Selbsten hilft.
Liebe Grüße, Jonathan
20. Februar, 2010 um 09:35 Uhr
Hallo Ihrs
Würde das anders formulieren. Ein SELBST, viele Ausprägungen. Viel Spass beim entdecken.
20. Februar, 2010 um 17:17 Uhr
Hallo Jonathan,
Dein Traum erinnert mich sehr an Überseele 7 … eines meiner Lieblingsbücher!!!
Großartig, wie du einem deiner anderen Selbst hilfreich zur Seite stehst!!! Bleibt zu hoffen, dass der ehemalige Kopfgefängnis-Mann nun bewusster erschafft!!!
LG
Nicole
22. Februar, 2010 um 01:49 Uhr
Ordinarily, teachers want to examine the comparison contrast essay writing technique of some their students, but not all students can to write professionally just because of no time or other things. You can write professional.
24. Februar, 2010 um 08:31 Uhr
ist das wirklich so einfach?
Das ist ein schöner Traum………..
24. Februar, 2010 um 09:31 Uhr
Hallo Amelie,
unter normalen Umständen natürlich nicht, aber wenn man die Möglichkeit hat, jemanden in seinen Kopf schauen zu lassen, damit er sieht, wie man es selbst handhabt, dann schon. ;-)
Liebe Grüße, Jonathan
24. Februar, 2010 um 15:24 Uhr
Ach,
du bist ein Schatz, Jonathan, :-)
28. Februar, 2010 um 13:18 Uhr
Danke Amelie. :-)