Fragen & Antworten: Haustiere im Jenseits?

‘Fragen und Antworten’ ist eine Unterrubrik, um Fragen zu stellen, die man gern beantwortet haben möchte. Diese können zu all den Themen gehören, die es in Form von Rubriken auf meinem Blog gibt. Wer eine Frage vorliegen hat, bitte an mich stellen und kurz angeben, ob man namentlich erwähnt werden möchte.

Frage:

“Was geschieht mit den Haustieren nach dem Tode? Kommen sie auch ins Jenseits oder was passiert mit ihnen? Und wenn sie auch ins Jenseits kommen, gehen sie dann auch erst einmal in die Zwischenebene und können, wie die Menschen, die gestorben sind, nicht sofort zur mittleren Astralebene aufsteigen?” (fragt Heidi)

Antwort:

Haustiere übernehmen gern Persönlichkeitsanteile ihres Besitzers – dies ist allgemein bekannt – doch was nicht unbedingt bekannt ist, dass sehr viele der Haustiere, die ein Mensch besitzt, einen Teil der Persönlichkeit in sich tragen, die von einer geliebten Person stammten und in diesem Leben, aufgrund anderweitiger Pläne, es nicht geschafft hatte, sich an Deiner Seite zu inkarnieren. Aus diesem Grund versprach Dir diese Person, einen Teil ihrer selbst in Deine gegenwärtige Realität zu senden. Haustiere bieten sich für diese Variante sehr an, um noch einen gewissen liebevollen Kontakt zu halten.

Tiere besitzen einen Urinstinkt, den sie im Tode nicht verlieren, und wissen deshalb den direkten Weg zur mittleren Astralebene. Dort verbinden sie sich wieder mit jener Persönlichkeit, die den Persönlichkeitsanteil des Tieres ausgesandt hatte. Es gibt aber auch Fälle, in denen die Haustiere, wenn sie sehr pfiffig sind und viel Eigenständigkeit bewiesen haben, in den Zwischenebenen helfen, um Verstorbene auf die mittlere Astralebene zu führen. Vielleicht mit diesen Bernhardinern in unserer Welt vergleichbar, die dazu ausgebildet wurden, Menschen im Eis aufzuspüren.

Ich hatte einmal einer Amsel, die aus dem Nest gefallen war, bei der Aufzucht geholfen. Als sie erwachsen war, haben wir sie, mit einem lachenden und weinenden Auge, natürlich wieder frei gelassen. Jahre später war ich außerkörperlich auf der mittleren Astralebene und dort traf ich sie tatsächlich wieder. Es war ein wunderschönes und rührendes Wiedersehen! Ganz von allein hatte sie den Weg dorthin gefunden und auf mich gewartet. Doch wusste ich auch, dass sie mittlerweile verstorben war, sonst wäre ich ihr dort nicht begegnet. Diese kleine, unscheinbare Amsel war bisher das einzige Wesen, das mir wirklich zeigen konnte, was Liebe bedeutet.

Vielleicht werde ich einmal die komplette Geschichte in den Blog stellen. Bestimmt würde es den einen oder anderen interessieren.

 

6 Antworten zu “Fragen & Antworten: Haustiere im Jenseits?”

  1. Petra sagt:

    Hallo Jonathan,

    noch eine “kleine” Frage zu den Tieren:

    Wenn sich das verstorbene Tier wieder mit seiner Persönlichkeit verbindet, wie ist es dann möglich, dass es trotzdem “zu Besuch” kommt oder astral (im Tierkörper so zu sagen) unterwegs ist?
    Hellsichtige Menschen oder Astralreisende ;-) nehmen ja anscheinend das Tier wahr und nicht die Persönlichkeit zu der es eigentlich gehört.

    Liebe Grüße

    Petra

  2. Jonathan sagt:

    Hallo Petra,
    danke für Deinen Kommentar.
    Aufgrund der Gleichzeitigkeit ist beides möglich und es geschieht auch beides. Das Tier kann somit unabhängig von seiner Hauptpersönlichkeit aus agieren. Mit dem Ego und dem höheren Selbst ist es ja ähnlich.
    Liebe Grüße, Jonathan

  3. Louis sagt:

    Deine Geschichte mit der Amsel interessiert SEHR!!!
    Ich würde die komplette Geschichte allzugerne lesen!!

    Grüße vom Frosch ;-)

  4. Reisende sagt:

    Hallo Jonathan,

    ich habe zum ersten mal durch das Kulturstudio von dir gehört und bin sehr beeindruckt über das, was zu alles zu erzählen weißt und vor allem schon erlebt hast.

    Ich selber habe vor rund 15 Jahren an einem Tiertelepathieseminar teilgenommen und laut der Kursleiterin wohl eine natürliche Gabe, mit Tieren auf der Bewusstseins/Seelenebene zu kommunizieren.

    Da aber gerade in unserer materiellen Welt es den Tieren nicht so gut geht und es mir – irgendwann – schier körperliche Schmerzen bereitete, was ich so alles zu “fühlen” bekam, habe ich mich verschlossen und beantworte nur noch (bei engsten Freunden) Fragen, was mit ihren Tieren ist.

    Es ist mir möglich Krankheiten zu erkennen. Allerdings nur von den Tieren, die mir von der Gattung her sehr nahe stehen, dass sind Hunde, Katzen und Pferde.

    Der kurze Anriss Deiner Geschichte mit der Amsel hat mich sehr berührt. Meine erste telepathische Tiererfahrung hatte ich mit meinem Pferd, welches ich heiß und innig geliebt haben und dennoch mit nur 15Jahre habe töten lassen müssen.

    Von “ihm” habe ich sehr viel (auch zwischenmenschliches) erfahren, was mir vorher nie bewusst war. Er war mir für viele Jahre ein sehr enger geistiger Begleiter.

    Nach diesem Pferd hatte ich einen Hund. Mit ihm fühlte ich mich noch viel tiefer verbunden. Er starb mit nur 5 Jahren an Herzversagen, eine sehr tragische Geschichte.

    Bis heute bin ich über den Verlust meines Hundes nicht hinweg. Ich hatte schon viele Tiere in meinem Leben, von vielen habe ich mich trennen müssen (einschläfern), aber um diesen Hund ist es mir so hart, ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll.

    Nach seinem “Tod” habe ich Kontakt zu ihm aufgenommen. Aber es zerriss mir fast das Herz, ich konnte einfach nicht damit umgehen, dass ich ihn nicht mehr sehen, anfassen und riechen konnte.

    Irgendwann, als mein Verstand wieder anfing zu dominieren und ich alle Eingaben, die ich von meinem Pferd und auch von meinem Hund bekam, als “Hirngespinste” abtat, so nach dem Motto, “Komm Luise, mal ganz ehrlich, du redest doch im Kopf mit Dir selber, Du sprichst weder mit Deinem Pferd, noch mit deinem Hund …”

    Diese Gedanken waren/sind so stark, dass ich keinen Kontakt mehr bekommen. Ich muss dazu sagen, dass ich ein sehr kopflastiger Mensch bin und der Zweifel immer ein starker Wegbegleiter ist – auch bei der Tiertelepathie, ich war mir nie wirklich sicher.

    So meine Frag an Dich, “Wie kann ich zu meinem Hund wieder Kontakt aufnehmen? Wie schaffe ich es dieses Vertrauen wiederzuerlangen, zu WISSEN, dass er es ist mit dem ich “spreche/kommuniziere” und es sich nicht um meine eigenen Gedanken und Wünsche handelt.

    Es wäre mein Herzenswunsch. Mit diesem Hund ist mir ein Teil meines Selbst entrissen worden, so fühlt es sich an. Er ist nunmehr 4 Jahre tot und es vergeht kein Tag an dem ich nicht an ihn denke. Auch trage ich immer ein Bild von ihm mit.

    Was kann ich tun, wirklich, ich wäre Dir, Jonathan, sehr dankbar, wenn Du einen Tipp hättest. Und ganz ehrlich, wen es die Möglichkeit gäbe, dass er wieder in diese “Dimension” als Hund eintreten könnte, ich würde ihn sofort holen.

    Zur Zeit habe ich eine kleine Hündin. Sie ist ein wahrer Schatz und ich habe sie sehr, sehr lieb, aber sie ist nicht er und so manches mal bekomme ich ein schlechtes Gewissen, dass ich sie vergleiche und sie dadurch nicht wirklich die Chance hat, die er hatte.

    Sorry, dass ich Dir hier die Ohren voll jammere, das war nicht meine Absicht, aber die Geschichte der kleinen Amsel hat mir den Anlass gegeben, dir von meinem Mirok zu erzählen.

    Du schriebst, dass diese Amsel dir gezeigt hat, was wahre Liebe bedeutet. So ging es mir mit Mirok, wenn Liebe für mich ein anderes Wort hätte, so würde es Mirok heißen ….

  5. Jonathan sagt:

    Hallo Luise,
    danke für Deinen umfangreichen Kommentar. :-)
    Du kannst gedanklich zu Deinem Hund Kontakt aufnehmen, aber man denkt da immer, man könnte sich das auch alles ausdenken. Als nächste Möglichkeit sehe ich dann, dass Du astralreisen lernst. :-)
    Liebe Grüße, Jonathan

  6. Reisende sagt:

    Hallo Jonathan,

    vielen Dank für Deine schnelle Antwort.
    Mit dem Thema Astralreisen habe ich mich im Zuge der Tiertelepathie auch befasst und einige Bücher dazu gelesen.

    Allerdings bin ich ehrlich, es fürchtet mich ein wenig und zum anderen bin ich ein sehr ungeduldiger Mensch. Langes Meditieren oder Suggestionen sind überhaupt nicht mein Ding.

    Na, mal sehen, vielleicht, irgendwann “darf” es von alleine gehen.

    LG

    Luise

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