Archive für 2008

Das Objekt

Montag, Dezember 29th, 2008

In der letzten Nacht ist mir etwas Seltsames widerfahren: Ich war in Indien und besaß dort eine schöne, große Wohnung. Ich forschte darin in alten, indischen Büchern und Schriftrollen. Während meiner Forschungsarbeit geschah plötzlich etwas Unerklärliches! Es war ein ungefähr 1,50 m hohes Tongefäß in meinem Wohnzimmer aufgetaucht und daraufhin wieder verschwunden. Das Gefäß war vielleicht maximal für dreißig Sekunden erschienen. Es sah aus wie ein großer Krug, der auf den ersten Blick wirkte, als wäre er aus Felsgestein hergestellt worden. Seine Außenseite war sehr hell und vermittelte mir den Eindruck, wie wenn jemand einen Steinblock genommen und diesen geformt und entsprechend ausgehöhlt hätte. Dabei muss er wohl vergessen haben – oder hat dies mit Absicht getan – dass die Außenseite überhaupt nicht sonderlich bearbeitet worden war. Sie war alles andere als glatt oder eben. Viele Nasen und Knubbel waren zu sehen und sie wirkte uralt. Bevor ich dieses ominöse Gefäß näher untersuchen konnte, war es auch schon wieder verschwunden. Eins stand jedenfalls fest, das Objekt bestand definitiv aus physischer Materie und war somit auch physisch in meinem Wohnzimmer erschienen.

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Wieder mal Besuch

Samstag, Dezember 27th, 2008

Ich spürte ein Ziehen an meinem Körper… Es war sehr sanft… vielleicht zu sanft als dass es etwas hätte bewirken können. Jetzt war es wieder da! Ich spürte, wie jemand meine Hand ergriff und sachte daran zog. Mein zweiter Körper reagierte darauf. Sofort traten die Schwingungen auf und es kam mir augenblicklich so vor, als läge ich auf einem Wasserbett. Das ganze Bett schien zu schaukeln und zu schwanken, doch plötzlich ließ es wieder nach. Zehn oder zwanzig Sekunden später spürte ich erneut, wie jemand meine Hand ergriff und daran zog. Eines war deutlich: die Person, die an meiner Hand zog, befand sich nicht physisch im Raum. Immerhin war es mitten in der Nacht und ich hatte niemanden für die Nacht eingeladen – folglich konnte es nur ein Besucher in seinem zweiten Körper sein. Ich spürte jetzt erneut deutlich die Hand dieser unbekannten Person. Sie war zierlich, wirkte fast gebrechlich. Mit Sicherheit eine Frau und sehr zaghaft in ihrer Art, nahezu zurückhaltend. Aus Erfahrung wusste ich, dass diese sanfte Vorgehensweise niemanden wirklich dazu bewegt, schnell seinen Körper zu verlassen…

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Ulrike Meinhof Komplex

Dienstag, Dezember 23rd, 2008

Sie hatten mich in dieser großen Hotelhalle eingekreist! Mehrere Polizisten standen hinter den Säulen und zielten mit ihren Waffen auf mich. Es gab kein Entkommen, doch ich war zuversichtlich. Diese Schweine sollten mich nicht kriegen! Ich werde es denen schon zeigen!

Mit einem Sprung konnte ich in den Fahrstuhl springen. Sie schossen auf mich, aber trafen mich nicht. Als ich im ersten Stock gleich wieder ausstieg, kamen mir vier Männer von Antiterror-Kommando entgegen. Sie hielten mich fest, aber ich besaß keine Angst! Mit einem Hieb schlug ich einen von ihnen zu Boden. Der nächste bekam meinen Ellenbogen ins Gesicht und den nächsten warf ich im hohen Bogen über einen Servierwagen. Der letzte von ihnen schlug nach mir, aber ich wich aus und trat ihm zwischen die Beine. Ich besaß eine unbändige Kraft und fühlte mich unbesiegbar…

Ich war gerade mit meinem Kollegen angekommen. Wir waren instruiert worden, diese Terroristin zu fangen, die die Antiterroreinheit in einem Hotel gestellt hatte. Als ich die Lobby betrat, sah ich an die zwanzig Polizisten.

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Die Entdeckung des Jahrhunderts

Samstag, Dezember 20th, 2008

Ich spüre ein starkes Brausen in meinem Kopf. Es ist so stark, dass es meinen ganzen Kopf einnimmt und von dort aus in den ganzen Körper hinunterstrahlt. Es ist so intensiv, dass ich mir vorkomme, als würde mein Körper gerade hochgradig beschleunigt werden. Und so rase ich aus meinem Körper heraus und schieße nach oben…

Ich befinde mich vielleicht in 500 Meter Höhe und rase über Felder, Täler und Wälder. Dabei durchströmt mich ein unglaubliches Freiheitsgefühl. Von allem losgelöst, an nichts gebunden genieße ich den Augenblick in vollen Zügen. Niemand kann einem hier irgendwie Vorschriften machen oder festhalten. Ich bin frei. Und das ist es, was mir am Fliegen insbesondere gefällt. Grenzenlose Freiheit und auch völlige Narrenfreiheit. Da gibt es keine Polizei, Kläger oder Richter. Keine Verpflichtungen und keine Beschränkungen. Alles ist möglich. Niemanden stört, was man tut. Und wenn es trotzdem jemanden stört, kann er nichts tun, denn wie will man einen Träumer festhalten?

Meine Wahrnehmung ist so glasklar, dass ich jede einzelne Wolkenformation sehen kann, jeden Stein auf den Feldwegen und jede Tannenspitze, die in den Himmel ragt. Doch in seiner Gesamtheit ist das alles eine wunderschöne (weiterlesen …)

Apollo 20 – Die geheime Mission

Mittwoch, Dezember 17th, 2008

“Apollo” war einst, wie viele Menschen wissen, ein Forschungsprogramm der NASA zur Erkundung des Mondes. Apollo 11 war genau die Raumkapsel, die im Jahre 1969 auf dem Mond landete und Neil Armstrong war der erste Mann gewesen, der den Mond betrat. Die letzte Raumkapsel, mit dem Namen Apollo 17, wurde laut der NASA eigentlich 1972 losgeschickt, im Anschluss daran wurde das Apollo-Programm beendet. Apollo 18, 19 und 20 waren zwar geplant, aber jene Missionen sind nicht durchgeführt worden.

Nun gibt es da einen Mann namens William Rutledge, der felsenfest behauptet, er wisse ganz genau, dass Apollo 20 dennoch losgeschickt worden wäre, weil er selbst an dieser Mission teilgenommen hätte. Er behauptet weiterhin, dass es sich um eine russisch-amerikanische Mission gehandelt habe, da die Russen auf der dunklen Seite des Mondes im Gebiet Delporte am Rande eines Kraters ein seltsames Objekt untersuchen wollten, das bei der Apollo-15-Mission fotografiert worden war.

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Oskar Wildes letzten Worte…

Samstag, Dezember 13th, 2008

Am 30. November 1900 starb Oscar Wilde (1854-1900), ein berühmter Schriftsteller aus Irland in Paris. Seine letzten Worte waren:

„Entweder geht diese scheußliche Tapete oder ich.”

An dieser Stelle wunderte es mich, dass ihm diese scheußliche Tapete nicht früher aufgefallen war. Außerdem kam er aus sehr ärmlichen Verhältnissen und wird bestimmt schlimmere Tapeten gesehen haben. Wieso nimmt er sich die Zeit, so unmittelbar vor dem Tod, von der Tapete zu sprechen? Dies hätte ihm doch viel früher einfallen können.

Wilde verstarb an einer Gehirnhautentzündung. Darüber hinaus wird gesagt, dass er kurz vor seinem Tod zur katholischen Kirche konvertierte. Was man so alles mit einer Gehirnhautentzündung machen möchte ist demnach zweifelsohne schon erstaunlich. Oskar Wilde war ein mittelloser Mann, er besaß kein Geld und auch kein Heim. Das Pariser Hotel d’Alsace stellte ihm ein Zimmer zur Verfügung, in dem er in Ruhe sterben konnte. Ganz beeindruckt von der Einrichtung und dem Komfort des Hotels sagte er mitunter auf dem Sterbebett: “Ich sterbe über meine Verhältnisse.” und behielt damit offenbar seinen Humor.

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Caotica Ana

Dienstag, Dezember 9th, 2008

Ich habe einen interessanten Film gesehen, der momentan in den Kinos läuft mit dem Titel “Caotica Ana”. Ein sehr guter Film und wirklich zu empfehlen.

Die Künstlerin Ana wird von einer Sponsorin auf Ibiza entdeckt und fortan von ihr finanziell unterstützt. Sie schickt Ana in eine Künstlerkommune und soll dort viele Bilder malen. In der Auseinandersetzung mit ihrer Kunst und durch die Begegnung mit dem Araber Sahid erfährt sie plötzlich spontane Visionen aus vergangenen Leben. Mal ist sie seine Geliebte auf der Flucht vor Marrokanern, dann wieder ein arabisches Mädchen in einem Gefangenenlager oder eine Bergsteigerin, die in der Kälte ihren Tod findet. Ein Hypnotiseur nimmt sich ihrer an und erforscht mit ihr die vielen verschiedenen Leben und Tode, die sie bereits erfuhr, und reist mit ihr immer weiter in die Vergangenheit auf der Suche nach der ersten Inkarnation, dem Ursprung aller Leben.

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