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	<title>Matrixblog  Traumtagebuch über Träume, Astralreisen, Weltpolitik, luzides Träumen, UFOs, Aliens und Verschwörungen</title>
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	<description>Der Matrixblogger - Weblog über Träume, außerkörperliche Erfahrungen, Astralreisen, luzide Träume, Weltpolitik, Reinkarnation, Jenseits, Naturwesen, Ufos, Infrarot, Außerirdische, Aliens, 2012</description>
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		<title>Suche nach Erleuchtung – Teil 57: Vanessas Horror-Projektion</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 09:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonathan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erleuchtungs-Reihe]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieses Mal befand ich mich nicht in den Wahrscheinlichkeitsfraktalen, sondern in einem gewöhnlichen Traum. Ich hielt mich in einer mir unbekannten Wohngegend auf, als plötzlich Vanessa neben mir auftauchte. Wie aus dem Nichts war sie erschienen und sie schaute mich mit entsetztem Blick an:
&#8220;Meister, ich habe Unsinn gebaut!&#8221;
Sie nannte mich immer Meister, obwohl ich ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="alternative realitäten, außerkörperlich, castaneda, erleuchtung, jonathan dilas, klartraum, luzid, luzides träumen, magie, michael ende, selbsterkenntnis, sterben, suche, superkräfte, tod, traumtagebuch, träume, unendliche geschichte, wahrscheinlichkeiten" src="http://www.jonathan-dilas.de/gfx/baum.jpg" alt="alternative realitäten, außerkörperlich, castaneda, erleuchtung, jonathan dilas, klartraum, luzid, luzides träumen, magie, michael ende, selbsterkenntnis, sterben, suche, superkräfte, tod, traumtagebuch, träume, unendliche geschichte, wahrscheinlichkeiten" width="117" height="120" />Dieses Mal befand ich mich nicht in den Wahrscheinlichkeitsfraktalen, sondern in einem gewöhnlichen Traum. Ich hielt mich in einer mir unbekannten Wohngegend auf, als plötzlich Vanessa neben mir auftauchte. Wie aus dem Nichts war sie erschienen und sie schaute mich mit entsetztem Blick an:</p>
<p>&#8220;Meister, ich habe Unsinn gebaut!&#8221;</p>
<p>Sie nannte mich immer Meister, obwohl ich ihr schon oft gesagt hatte, sie solle es unterlassen, da ich mich nicht unbedingt so fühlte, aber dafür war es schon zu spät, das einem achtjährigen Kind noch abzugewöhnen. Sie war auf diese Anrede gekommen, weil der alte Mann auf telepathischem Wege das Wort Padawan <em>(Synonym für Schüler)</em> in meinen Gedanken gelesen und mir daraufhin Vanessa als Schülerin anvertraut hatte.</p>
<p>&#8220;&#8230;Ich hab wirklich richtig Unsinn gebaut! Ich werde verfolgt und es ist grauenvoll!&#8221;, erklärte Vanessa.</p>
<p><span id="more-4894"></span></p>
<p>Ihre Gegenwart allein bewirkte bei mir eine Veränderung in meinem Bewusstsein. Sofort verwandelte sich der Trübtraum in einen präluziden Traum. Ihre unterbewussten Kräfte sind dermaßen stark, dass ihre bloße Anwesenheit Unglaubliches bewirken konnte. Aus dem Grund hatte der alte Mann mich aufgefordert, ihr dabei zu helfen, ihre Kräfte besser kontrollieren zu lernen. Für Vanessa war dies eine klassische Lehrer-Schüler-Beziehung im altgriechischen Sinne und sie meinte einmal zu mir, dass sie mir unendlich dankbar sei, dass ich ihr bei ihrem Problem half. Es war richtig süß, als sie mir einmal erklärte, dass unsere Lehrer-Schüler-Beziehung auf freiwilliger Basis stattfände und sie dies sehr begrüßen würde. Dabei ließ sie es nicht aus, zu erwähnen, dass sie im Gegensatz dazu als Schülerin einer Schule im gewohnten Alltag regelrecht dazu gezwungen wurde, im Schulsystem zu verbleiben und sie vermutlich in ein Kinderheim oder sonstwo hinkäme, wenn sie sich weigern würde. Sie war immer sehr freiheitsliebend, wollte Spaß haben und sich aussuchen können, mit wem sie ihre Zeit verbrachte. Die Alltagsschule lag ihr nicht und sie hatte ihre Probleme damit.</p>
<p>&#8220;Beruhige dich erst einmal! Was ist denn los?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich werde von einem Mädchen in meinem Alter verfolgt! Sie hat eine wirklich böse Ausstrahlung und sie kichert immer so gemein. Die macht mir echt Angst! Mach die weg!&#8221;</p>
<p>&#8220;Hör mal, ich weiß, du bist noch ein Kind &#8211; zumindest erscheinst du mir auf diese Weise &#8211; aber wenn du wirklich von einem Mädchen verfolgt wirst, dann musst du sie mir schon zeigen, damit ich was tun kann.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich trau mich nicht, mich umzuschauen. Sobald ich das tue, sehe ich sie immer. Und sie macht mir richtig Angst! Sie ist so unendlich böse und gruselig!&#8221;, erklärte Vanessa.</p>
<p>&#8220;Wie sieht sie denn aus? Dann kann ich sie vielleicht erkennen&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Sie ist so alt wie ich, hat ein lila Kleid an und helle Haare. Irgendwie sieht sie ein bisschen aus wie ich! Das macht das Ganze ja erst so gruselig.&#8221;</p>
<p>Ich schaute mich um, aber konnte kein Mädchen in ihrem Alter erkennen. Das teilte ich ihr auch mit. Daraufhin schaute sie sich mutig um und zeigte dann mit dem Finger auf ein Haus und meinte, dass sich das Mädchen dahinter verstecken würde. Kaum waren einige Sekunden vergangen, wies sie mit dem Finger nun auf einen anderen Platz, an dem das Mädchen zu sehen sein sollte. Ich schaute wirklich angestrengt zu den Stellen, auf die sie gezeigt hatte, aber es war niemand zu entdecken.</p>
<p>&#8220;Da ist nichts! Bist du sicher, dass dort ein Mädchen zu sehen ist?&#8221;</p>
<p>Ich musste zugeben, dass ich ihr nur bedingt glaubte, denn sie ließ sich immer seltsame Geschichten einfallen oder praktizierte irgendwelche Kapriolen, die nicht immer leicht zu verstehen waren. Meine Zweifel wuchsen an der Glaubwürdigkeit ihrer Geschichte.</p>
<p>&#8220;Da! Da ist sie wieder!! Schau hin!&#8221;, rief sie.</p>
<p>Ich sah nichts. Das schien sie dermaßen zu verunsichern, dass ich nicht das wahrnahm, was sie zu sehen glaubte, dass sie plötzlich verschwand. Puff und sie war weg!</p>
<p>Vermutlich war sie nun beleidigt oder traurig, weil ich ihr nicht so recht geglaubt hatte oder die Angst war dermaßen angestiegen, dass sie sich nicht anders zu helfen wusste. Eventuell jagte sie nun durch verschiedene Realitäten, um zu hoffen, ihre Verfolgerin loszuwerden. Ich war sicher, sie würde gleich wiederkommen, also beschloss ich, hier zu warten.</p>
<p>Da ich schon mal hier und nahezu luzide war, dachte ich mir, konnte ich doch ein wenig die Gegend inspizieren. Hier standen mehrere Gebäude, Wohnhäuser meistenteils, ebenso eine kleine Parkanlage mit mehreren Bäumen. Es befanden sich keine Blätter an den Bäumen, aber ich wusste auch nicht, was für eine Baumart das sein sollte. Sie waren hellbraun und bestanden aus massig vielen dünnen Ästen, die fast senkrecht nach oben wiesen. Eigentlich bestanden die Bäume nur aus blätterlosen Ästen, aber trotzdem waren sie aufgrund ihrer Synchronizität schön anzusehen, irgendwie ein wenig japanisch, mochte man meinen. Die Höhe der Bäume betrug ungefähr zehn Meter.</p>
<p>Nun machte ich einen leichten Sprung in die Luft und berührte einen der Äste. Irgendwie bog der Ast etwas durch und ließ mich dann weiter aber sanft nach oben schnellen. So wurde ich von den Ästen nach oben bis zur Spitze transportiert. Es war ein schönes Gefühl, so sanft und elegant nach oben zu schweben.</p>
<p>Während ich dort so herumschwebte, fiel mir an einem der Häuserwände eine Malerei auf, vermutlich Graffiti. Sie wirkte wie eine Ansammlung von Symbolen und unverständlichen Zeichen. Während ich mich wieder langsam zu Boden gleiten ließ,  näherte ich mich der Hauswand, um mir dies genauer anzuschauen. Die Symbole waren in unterschiedlichen Farben zu erkennen, doch ich konnte deren Bedeutung nicht erfassen. Einen <em>Tag</em> (Signatur des Künstlers) konnte ich auch nicht entdecken. Irgendwie wirkte das auf mich wie eine moderne Graffiti-Höhlenmalerei, wenn ich dies nun beschreiben müsste.</p>
<p>Bilder waren keine zu sehen, nur einige Querverbindungen zwischen den Symbolen und wenige Bögen. So stand ich dort und grübelte, was mir diese Zeichnung denn gern mitteilen möchte, aber ich kam nicht auf die Lösung. Mein Eindruck war, dass die Farbigkeit der Symbole mit der Deutung derselben zusammenhing. Doch dafür musste man vermutlich wissen, welche Farbe in welcher Kombination mit dem Symbol zu übersetzen war. Da mir dies niemand mitgeteilt hatte, blieb es für mich ein Rätsel.</p>
<p>Plötzlich tauchte Vanessa wieder auf!</p>
<p>&#8220;Ich werd die nicht los! Jetzt hilf mir doch!&#8221;</p>
<p>So endete es darin, dass sie immer wieder auf das vermeintliche Mädchen zeigte und ich versuchte, sie wahrzunehmen. Nach einigen Minuten erkannte ich hinter einem Baum einen blonden Schopf und ein Stück fliederfarbenen Stoff.</p>
<p>&#8220;Siehst du sie?&#8221;, rief sie erleichtert.</p>
<p>&#8220;Ja, ich glaube&#8230;&#8221;</p>
<p>Im nächsten Augenblick schaute hinter dem Baum der Kopf eines jungen Mädchens hervor und kicherte wild und verrückt, als wäre sie auf Drogen. Sofort streckte ich meine Hand aus, um sie psychokinetisch festzuhalten. Sie schrie wie wahnsinnig und wehrte sich mit Händen und Füßen, während ich sie langsam zu mir hinzog.</p>
<p>&#8220;Du hast sie erwischt! Du hast sie!&#8221;, rief Vanessa vergnügt.</p>
<p>Kurz darauf stand das fremde Mädchen vor uns. Ihre Gesichtszüge waren verzerrt und sie hätte durchaus in einem Horrorfilm eine tragende Rolle spielen können. Ich hielt sie in einer Art Energiefeld gefangen, damit sie nicht fliehen konnte. Das Feld sah aus wie eine Blase, die sie umgab.</p>
<p>&#8220;Jetzt kann sie uns nicht mehr entwischen&#8221;, meinte ich und grinste Vanessa an.</p>
<p>Doch sie schaute das unbekannte Mädchen mit Respekt und Ehrfurcht an. Ihre ganze Erscheinung flackerte und ich befürchtete, dass sie sich gleich in ihrer Angst auflösen und dann zu Hause in ihrem Bett erwachen würde. Wenige Sekunden später löste sich Vanessa tatsächlich auf und verschwand.</p>
<p>Was für eine Situation! Nun stand ich hier mit dem in einem Zeitfeld gefangenen Horrormädchen und wusste nicht weiter! Sie keifte mich an und sabberte. Ihre Gesichtszüge verzerrten sich immer wieder. Sie wirkte auf mich wie die weibliche Version von <em>Kasper Hauser </em>oder<em> Nell</em>, im Wald und eventuell sogar unter Wölfen groß geworden, fernab jeder Zivilisation. Vielleicht, so dachte ich auch, handelte es sich bei dem Mädchen um eine Verbündete, so, wie sie in <em>Carlos Castanedas</em> Werken dargestellt werden. Er schilderte in seinen Büchern immer wieder Begegnungen mit Entitäten, die nicht menschlich waren und das Aussehen von Menschen annehmen konnten, um nicht erkannt zu werden.</p>
<p>Im nächsten Augenblick erschien Esther neben mir. Sie hatte vermutlich telepathisch aufgefangen, dass ich ein Problem hatte und war daraufhin sofort herbeigeeilt.</p>
<p>&#8220;Was hast du denn da gefangen?&#8221;, meinte sie erstaunt. &#8220;Die Kleine sieht ja gefährlich aus!&#8221;</p>
<p>&#8220;Allerdings. Ich vermute, dass Vanessa dieses Mädchen aus ihrem Unterbewusstsein projizierte. Vielleicht ist es auch ihr Verbündeter, den sie irgendwie aktiviert und ins Leben gerufen hat&#8230;&#8221;, mutmaßte ich.</p>
<p>&#8220;Und wenn es einfach nur ein fehlgeleitetes Mädchen ist? Dann müssten wir sie einfach in ein Kinderheim oder so bringen, damit sie dort erzogen wird. So, wie sie sich gerade erlebt, ist das doch kein Zustand!&#8221;, meinte Esther pragmatisch.</p>
<p>&#8220;Wir müssen uns nur schnell was einfallen lassen, denn das Energiefeld kann ich nicht mehr lange halten&#8230;&#8221;, stellte ich angestrengt fest.</p>
<p>Während wir überlegten, was weiter mit ihr geschehen sollte, erwachte ich in meinem Bett&#8230;</p>
<p>Ich dachte noch eine Weile über dieses verrückte Mädchen nach. Meine Idee war weiterhin, dass sie eine Projektion von Vanessa sein könnte, die sie mit ihren unkontrollierten Kräften ins Leben gerufen hatte. <em>Castaneda</em> erklärte in seinen Büchern einmal, dass es die so genannten &#8220;Verbündeten&#8221; gab, die von Schülern unterbewusst erschaffen werden und  dass diese Projektionsgestalten fortan sauer auf ihren Schöpfer waren. So irrt dieser Verbündeter dann herrenlos umher, um seinen Schöpfer wiederzufinden und ihn zu stellen. Wenn ich näher darüber nachdenke, dürfte ein solches Wesen eine Art transpersonale Projektion des Unterbewusstseins sein, eine Art Ich-Fragment mit eigenständigem Leben und in unabhängiger Gestalt. <em>Castanedas</em> Lehrer <em>Don Juan Matus</em> empfahl, sich diesem Verbündeten zu stellen und ihn in einem Kampf zu besiegen. Das Besiegen eines Verbündeten würde mehr Kraft verleihen als beispielsweise jede bewusstseinserweiternde Substanz an psycholektrischer Energie aufbringen könnte. So beängstigend solche Auseinandersetzungen mit &#8220;Verbündeten&#8221; auch sein mögen, so interessant waren sie auch. Laut <em>Castanedas</em> Lehrer würde ein erfolgreicher Sieg unglaubliche Kräfte abwerfen können. Aus dem Grund schien es mir immer wieder interessant zu sein, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.</p>
<p>In dem Moment, als ich darüber nachdachte, fielen mir schlagartig wieder einige Szenen aus meiner Kindheit ein, in dem ein schwarzer, dreidimensionaler Schatten in mein Kinderzimmer eingedrungen war und mich bedrängt hatte. Dieser Schatten war nach sehr vielen Jahren auch vor knapp zwei Wochen das letzte Mal bei mir, als es mir körperlich nicht besonders gut ging und ich im Halbschlaf innerhalb der Schlafparalyse langsam erwachte. Die Situation war exakt wie aus meiner Kindheit und ich habe ihn schon mehrmals in meinem Blog als &#8220;Schwarzer Mann&#8221; beschrieben. Kinderreime und andere Geschichten deuten ja auf die Existenz eines schwarzen Mannes hin, der sie fangen will. Ich bin überzeugt, dass dies alles miteinander zusammenhängt und dieser schwarze Schatten bzw. Mann diesen von <em>Castanda</em> erwähnten Verbündeten darstellt &#8211; gleichzeitig aber auch ein verdrängter Teil der eigenen Persönlichkeit repräsentiert, der mit dem eigenen Astralkörper in Zusammenhang steht. Somit hätte Vanessa den Verbündeten stellen und mit ihm kämpfen sollen, anstatt zu flüchten. Davon ganz unabhängig machte ich mir natürlich Gedanken um meinen eigenen &#8220;Verbündeten&#8221;, der offensichtlich auch noch in der Gegend herumspukte und nur dann auftauchte, wenn ich geschwächt war. Sofort erinnerte ich mich an eine sehr imposante Erfahrung, die ich mit einer Freundin in den Träumen erlebt hatte, in dem ein schwarzer Mann auftauchte, dessen Ausstrahlung abgrundtief böse und über alle Maßen mächtig war, dass mir das Blut in den Adern gefror! Seine Aura war so intensiv und grauenvoll, dass ich augenblicklich in Panik geraten war und nur noch aus der außerkörperlichen Erfahrung flüchten wollte. Wenn ich es recht bedenke, könnte es sich hierbei um meinen Verbündeten handeln, den ich seit meiner Kindheit erschaffen hatte.</p>
<p>Im Folgeschluss müsste ich eigentlich nur einen Weg finden, diesen Verbündeten willentlich zu rufen, um ihn dann zu stellen und mit ihm zu kämpfen. Vanessas Problem war somit nicht ihr individuelles, sondern ein ganz allgemeines &#8211; falls man ein Schüler solcher Praktiken ist. Jeder, der eine Fähigkeit wie das Astralreisen vollkontrolliert erlernen will, muss sich vermutlich diesem Verbündeten stellen. Ich erwähnte dies einmal, wie innerhalb dieses Prozesses ein Praktiker A zu B wird.</p>
<p>Vielleicht werde ich bei Gelegenheit noch mal einen extra Blogeintrag zu dieser Geschichte verfassen, um das näher zu beleuchten&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filmkritik: After Earth</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 23:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonathan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit eintausend Jahren existiert Nova Prime, die neue Heimat der Menschen. Die Erde wurde seit langem verlassen, da sie als nicht mehr lebensfähig gilt. General Cypher Raige (Will Smith) und sein Sohn Kitai (Jaden Smith) geraten in einen Meteoritensturm und müssen auf der verlassenen Erde notlanden. Während Raige verletzt auf dem Raumschiff zurückbleiben muss, schickt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Filmkritik After Earth Will Smith" src="http://www.jonathan-dilas.de/gfx/afterearth.jpg" alt="Filmkritik After Earth Will Smith" width="129" height="177" />Seit eintausend Jahren existiert Nova Prime, die neue Heimat der Menschen. Die Erde wurde seit langem verlassen, da sie als nicht mehr lebensfähig gilt. General Cypher Raige <em>(Will Smith)</em> und sein Sohn Kitai <em>(Jaden Smith)</em> geraten in einen Meteoritensturm und müssen auf der verlassenen Erde notlanden. Während Raige verletzt auf dem Raumschiff zurückbleiben muss, schickt er seinen Sohn los, um Hilfe zu holen. Vater Raige dirigiert seinen emotional instabilen Sohn per Video- und Funkverbindung durch den gefährlichen Dschungel. Doch auf Mutter Erde tummeln sich mittlerweile diverse Aliens und mutierte Tiere, die nicht immer freundlich gesinnt sind.</p>
<p><span id="more-4886"></span></p>
<p>Der Regisseur <em>M. Night Shyamalan</em>, berühmt für Filmklassiker wie &#8220;Sixth Sense&#8221; oder &#8220;Signs&#8221;, hat mittlerweile einiges an seinem Ruf einbüßen müssen und versucht nun mit &#8220;After Earth&#8221; einen neuen Start. Leider waren die ersten Einspielergebnisse seines neuen Films mehr schlecht als recht. Auch war es sicherlich ein Wagnis, die Smith-Familie als Hauptdarsteller einzusetzen und mit dem Film ein Zwei-Personen-Sci-Fi-Familiendrama zu präsentieren. Davon unabhängig imponiert der Film jedoch mit einer erstaunlichen und faszinierenden Dschungelumgebung und herausragenden Animationen sowie wilden Verfolgungsjagden durch beeindruckende Schluchten. Die Kulissen der Zukunftsumgebung wirken gut durchdacht und gelungen. Trotzdem gibt es einige langatmige Szenen und man wartet die ganze Zeit darauf, dass der Film endlich beginnt, aber es wurde mehr Wert auf emotionale Konflikte zwischen Vater und Sohn und deren Überlebenskampf gelegt. Gerade dies gestaltet den Film als etwas anstrengend und zermürbt die Spannung.</p>
<p>Die Idee zum Film entstammte von <em>Will Smith</em> persönlich und seine Mission &#8220;Vater dirigiert Sohn&#8221; mag daher vielleicht seine Wurzeln in der eigenen Familienstruktur finden. Kernpunkt ist jedoch die Auseinandersetzung mit der Angst und die Fähigkeit des &#8220;Ghostens&#8221;, das mit einer distanzierten Angstlosigkeit vergleichbar ist, um nicht mehr von pheromongeilen Aliens aufgespürt werden zu können. Nach <em>Karate Kid</em> hat der Sohnemann in diesem Film auf jeden Fall schauspielerisches Talent bewiesen. Wer jedoch am Ende auf den berühmten Shyamalan-Gänsehaut-Kick wartet, wird leider vergeblich ausharren.</p>
<p>Fazit: 5 von 10 Sternen.</p>
<p>Regie: M. Night Shyamalan<br />
Mit:  Jaden Smith, Will Smith, Sophie Okonedo<br />
Buch: Alex Kurtzmann, Roberto Orci<br />
Genre: Sci-Fi, 100 min.<br />
Land: USA 2013<br />
Ähnliche Filme: Titan A.E.</p>
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		<title>Superhelden im Alltag</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 14:54:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonathan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie oft kann man in Kinofilmen Menschen beobachten, die über bestimmte Fähigkeiten verfügen? Sie fliegen hoch in den Himmel, können Stürme erzeugen, Menschen mit bloßer Gedankenkraft hinfortschleudern, Kranke heilen, sich von einem Ort zum anderen teleportieren u.v.m. Bekannte Namen sind Superman, Batman, Spiderman, X-Men, die Fantastischen Vier u.a. Sie alle werden als Mutanten oder Superhelden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Real-Life Superheroes Superhelden im Alltag Nyx Knight Warrior " src="http://www.jonathan-dilas.de/gfx/Nyx.jpg" alt="Real-Life Superheroes Superhelden im Alltag Nyx Knight Warrior " width="200" height="120" />Wie oft kann man in Kinofilmen Menschen beobachten, die über bestimmte Fähigkeiten verfügen? Sie fliegen hoch in den Himmel, können Stürme erzeugen, Menschen mit bloßer Gedankenkraft hinfortschleudern, Kranke heilen, sich von einem Ort zum anderen teleportieren u.v.m. Bekannte Namen sind <em>Superman</em>, <em>Batman</em>, <em>Spiderman</em>, <em>X-Men</em>, die <em>Fantastischen Vier</em> u.a. Sie alle werden als Mutanten oder Superhelden bezeichnet, die über eine besondere Fähigkeit verfügen, die sie meistens zum Wohle der Menschheit einsetzen. Nicht jeder dieser Superhelden verfügt unbedingt über eine genetische Besonderheit, sondern es gibt auch welche, die sich einfach nur ausgiebig trainiert haben oder mit raffinierter Technik ausgestattet sind. <em>Batman</em> besitzt sein Batmobil und einen flinken Partner namens <em>Robin</em>. Keinem der beiden sind jemals übernatürliche Kräfte zuteil geworden. Man muss nicht unbedingt über eine paranormale Fähigkeit verfügen, um ein Superheld zu sein.</p>
<p><span id="more-4882"></span></p>
<p>Diese Erkenntnis hat sich mancherorts nun herumgesprochen und ein neuer Trend zeigt sich für die Verbrechensbekämpfung als Silberstreifen am Horizont. Es sind bisher nur wenige, aber langsam tauchen Superhelden in der Alltagswelt auf, die mit ihrer Zivilcourage und guten Taten überhaupt Menschen in Not helfen. Dazu gehören nicht nur Superhelden, die versuchen, anderen Menschen psychologische oder finanzielle Hilfe zu gewährleisten, sondern es gibt auch jene, die sich tatsächlich verkleiden und in der Nacht durch die Straßen ziehen, in der Hoffnung, ihre Fähigkeiten positiv einzusetzen und x-beliebigen Menschen tatkräftig und mit einer Portion Gewaltbereitschaft zu helfen.</p>
<p>Einer der filmischen Vorbilder solcher Alltags-Superhelden oder Real-Life-Superheroes ist <em>&#8220;Kickass</em>&#8220;, ein Film, in dem ein junges Mädchen gemeinsam mit ihrem Vater in Superheldenkostümen gegen das Unrecht in ihrer Stadt kämpfen. Sie legen sich mit Mördern, Drogenbossen und anderen Kriminellen an, um einmal so richtig aufzuräumen. Keiner dieser Alltags-Superhelden verfügt über paranormale Fähigkeiten, sondern sie profitieren einfach von ihrem Wissen über Selbstverteidigung und tragen Waffen bei sich, die sich am Rande der Legalität befinden. Zwar wird in diesem Film stark übertrieben und es gibt auch einige Tote, aber die Alltags-Superhelden in unserer Welt sind oftmals auch technisch recht gut ausgerüstet. In ihrem Waffenarsenal können sich Elektroschocker, Tränengas, Gaspistolen, asiatische Kampfsportwaffen wie Nun-Shakos oder Sai&#8217;s befinden. Es gibt derlei viele Möglichkeiten, um sich für solche mutigen Einsätze auszurüsten.</p>
<p>Es ist polizeilich und gesetzlich auch nicht verboten, sich ein Superheldenkostüm anzuziehen und zu patrouillieren, denn nichts anderes tun die so genannten Real-Life-Superhelden, die Ausschau nach Unrecht halten, um es mit eigener Tatkraft zu beseitigen. Was für den einen nach Selbstjustiz riecht, schmeckt dem anderen vielmehr nach Notwehr, sinnvoller Eigeninitiative und Zivilcourage.</p>
<p>Der Wunsch, sich ein selbstgenähtes oder gekauftes Kostüm anzuziehen, um als unerkannter Held durch die Straßen zu ziehen, ist höchstwahrscheinlich in den USA geboren worden, das Land, aus dem die meisten Comics und Filme mit solchen Themen stammten. Einige dieser mutigen und einsatzfreudigen Superhelden ist beispielsweise der &#8220;Crime Fighter&#8221;, der schon mehrere Kriminelle gestellt und an die Polizei ausgeliefert hat. Die Polizei in seinem Bezirk grüßt ihn sogar und die Nachbarschaft lässt sich gern einmal mit ihm fotografieren. Trotzdem befürchten die Beamten, dass er eines Tages in ein Feuergefecht geraten und darin umkommen könnte. Manche Gangs können neben der Polizei sicherlich keinen Freak gebrauchen, der auf eigene Faust ermittelt und ihre Drogen- und Waffengeschäfte stört. Der &#8220;Crime Fighter&#8221; besitzt sogar einen Comicladen und hinter einem der vielen Regale befindet sich sein Superhelden-Hauptquartier. Schnell schiebt er es beiseite, als sei es ein verborgener Geheimgang, zieht sich dahinter sein Superheldenkostüm an und geht nachts auf Streife, um in Not zu helfen.</p>
<p>Neben dem <em>Crime Fighter</em> gibt es viele andere Alltags-Superhelden, die sich selbst Aktivisten oder Rollenspieler zweiten Grades nennen. Manche von ihnen gehen sogar in Gruppen vor, um mehr Schlagkraft und Imposanz zu erreichen. Im Weiteren gibt es noch &#8220;Mr. Xtreme&#8221; und &#8220;The Urban Avenger&#8221;, welche gern Seite an Seite kämpfen und schon einige Erfolge erzielen konnten. Oder auch die Superhelden &#8220;TSAF&#8221;, &#8220;Good Samaritian&#8221;, &#8220;Captain Jackson&#8221;, &#8220;The Eye&#8221;, &#8220;Captain Prospect&#8221;, &#8220;Professor Midnight&#8221;, &#8220;The Watchman&#8221;, &#8220;Blackbird&#8221; u.v.a. gesellen sich zu dem neuen Trend &#8220;Sei ein Superheld und hilf der Welt!&#8221;.</p>
<p>Die meisten von ihnen trainieren sich also in diversen Kampfstilen und asiatischer Selbstverteidigung (Martial Arts), doch gibt es auch einige Nerds, wenn man sie so nennen möchte, wie beispielsweise der &#8220;Knight Warrior&#8221; und seine Freundin, die nicht sonderlich mit Selbstverteidigungstechniken und Waffen ausgestattet sind, aber trotzdem hoffen, dass sie mit ihrer Anwesenheit etwas bewegen können. Der gute Wille zählt eben auch.</p>
<p>Im Weiteren gibt es eine Webseite, die versucht, sämtliche Superhelden zusammenzuführen und zu organisieren. Zu diesem Kreis gehören mittlerweile sehr viele Alltagshelden wie z.B. &#8220;Thanatos&#8221;, &#8220;Geist&#8221;, &#8220;Nyx&#8221; u.a. Der Superheld &#8220;Geist&#8221; erklärte in einem Interview: &#8220;&#8221;Wir alle müssen doch nach Herausforderungen suchen, um aufzustehen&#8221;, während Thanatos meinte: &#8220;Ich tue, was ich kann, und hoffe, dass es andere Menschen auch inspirieren wird.&#8221; Der Superheld &#8220;Knightvigil&#8221; nimmt seine Sache sehr ernst und gibt an: &#8220;100 Prozent meines Glaubens kommen genau dann zum Ausdruck, sobald ich meinen Job mache.&#8221;</p>
<p>Wer nun glaubt, dahinter verbergen sich nur Männer, liegt mit seiner Ansicht daneben, denn auch Frauen haben sich mittlerweile dazu berufen gefühlt, als Superheldin des Alltages hinaus auf die Straße zu gehen und Menschen zu helfen. So sagt die attraktive Superheldin &#8220;Nyx&#8221; mit ihrem auffällig hübschen Kostüm beispielsweise: &#8220;Tu nicht dauernd nur was für dich selbst. Fang endlich an, auch mal Dinge für andere Leute zu tun!&#8221; Ihr Kostüm besteht aus einem schwarzen Minikleid mit schwarzrot-geringelten Strümpfen, hohen schwarzen High-Heels mit silbernen Schnallen, roten Handschuhen und Nietenarmbändern. Ein zartes, rotes Tuch verdeckt Nase und Mund und lässt nur die Augen hervorblitzen.</p>
<p>Der Held &#8220;Dark Guardian&#8221; bringt es ziemlich gut auf den Punkt, indem er äußert: &#8220;Es existiert in jedem von uns ein Superheld, wenn wir ihn leuchten lassen&#8230;&#8221;</p>
<p>Der langhaarige &#8220;Ragensi&#8221; trägt z.B. einen großen, schwarzen Schlapphut, einen schwarzen, langen militanten Mantel und ein Tuch in gleicher Farbe, das Mund und Nase verdeckt. Er meint, dass man das Feuer in seinem inneren nicht verlöschen und den Helden in sich nicht verkümmern lassen sollte.</p>
<p>Manch Superheld trägt einfach nur eine schwarze Hose, weißes Hemd und eine schwarze Augenbrille, um das Gesicht einigermaßen zu verbergen, aber andere ziehen sich ein komplettes Kostüm an, mit Maske, Handschuhen, Cape und Stiefeln. Einige sehen elegant, gruselig, böse, abgedreht oder äußerst hübsch aus, andere aber auch bunt, lächerlich und ziemlich improvisiert. Trotz dieser bunten Mischung an Kostümen haben sich manche dieser Superhelden sogar zu Superstars entwickelt. Vorzuweisen ist hier u.a. &#8220;Shadow Hare&#8221;, der bereits von CNN und anderen großen Fernsehsendern interviewt wurde und seine Webseite über 300.000 Besucher täglich registriert. Dabei wirkt &#8220;Shadow Hare&#8221; als Mann recht schmächtig und fürchtet sicherlich keinen Bösewicht zu Tode. Trotzdem verteilt er auch gern unter seiner Maske Visitenkarten, um auf seinen Dienst an der Welt aufmerksam zu machen. Dabei schreckt er in seinem Übermut nicht davor zurück, seine Visitenkarte auch Polizisten in die Hand zu drücken. Es kann ja einmal sein, dass sie seine Hilfe benötigen. Weniger Hilfe benötigt vermutlich &#8220;Shadow Star&#8221;, die als Frau im Body-Building-Studio nicht nur ihr tägliches Workout praktiziert, sondern auch in ihrem schwarzen, hautengen Nylonanzug mit allerlei Waffen umzugehen weiß. Dies demonstriert sie ganz gern in ihren Videos auf dem Videoportal <em>Youtube</em> und unterrichtet gleichzeitig, online in ihren eigenen vier Wänden oder auch mal am Strand von Malibu, den Umgang mit Samuraischwertern, Schlagstöcken oder anderen asiatischen Kampfmitteln.</p>
<p>Nicht nur die USA weist Superhelden vor, sondern auch England. So gibt es dort beispielsweise &#8220;Knight Hood&#8221; und &#8220;Decoy&#8221;, die sogar schon einige Male interviewt wurden. Sie wirken zwar eher komödiantisch und einander sehr zugetan, aber dennoch setzen sie sich für die Menschen auf ihre Weise ein. Sie sammeln Spendengelder, glänzen mit Diplomatie und Humor, um hilfreich sein zu können und setzen ihre Kräfte auf ihre Weise ein. Die meisten Superhelden, unabhängig aus welchem Land, setzen sich auch sehr viel für Street-Working und für Landstreicher ein, die vielleicht ihr abzählbares Hab und Gut verloren haben oder Medikamente, Nahrung und einen Schlafplatz benötigen. Nicht jeder dieser neuen Superhelden verbirgt seine Identität unter einer Maske. Es gibt auch jene, die ihre Identität nicht verdoppeln und ganz offen und erkannt zu ihrem Heldentum stehen. Hier gibt es z.B. &#8220;Prowler&#8221;, eine junge Frau aus New York, deren Vorbild <em>Catwoman</em> zu sein scheint. Zwar einst eine Gegenspielerin von <em>Batman</em> und weniger den Guten zugehörig, so ist &#8220;Prowler&#8221; dennoch sehr im sozialen Bereich engagiert.</p>
<p>Befremdlich hingegen wirkt eine Superheldin aus China, die bisher noch völlig unerkannt geblieben ist, weder existiert ein Name noch kennt man ihr Aussehen, und scheint, zumindest laut einiger öffentlicher Kameras, über paranormale Fähigkeiten zu verfügen. Auf einem Video ist sie in einem Supermarkt zu sehen, in der sich ein Einkaufswagen verselbständigt und auf ein kleines Mädchen zurast, das gerade am Boden hockt und nach einem Comic schaut. Plötzlich sieht man die Superheldin, wie sie mit einer Handbewegung den Einkaufswagen aus seiner Spur bringt und regelrecht zur Seite abdriften lässt, ohne auch nur den Wagen in irgendeiner Form berührt zu haben. Das Kind ist einer bösen Beule entgangen. Auf einer weiteren Überwachungskamera erkennt man einen Lastwagen, der mit hoher Geschwindigkeit auf eine Kreuzung zurast, die gerade von einem Fahrradfahrer befahren wird. Es fehlt nur ein halber Meter, bevor es zu einem tragischen Unfall kommt, als plötzlich diese Frau aus dem Nichts auftaucht, blitzschnell den Fahrradfahrer ergreift und ihn innerhalb einer Sekunde von der Kreuzung zu einem Ort in 20 Metern Entfernung teleportiert. Damit hatte sie sein Leben gerettet. Dieses Video wirkt auf den ersten Blick sehr authentisch und ist binnen kürzester Zeit um die ganze Welt gegangen. Mittlerweile behauptet der Großteil der Zuschauer, dass dieses Überwachungsvideo manipuliert wurde, um auf einen kommenden Film hinzuweisen, doch davon unabhängig ist die Idee einfach wundervoll und unterstützt viele Real-Life-Superhelden in ihren Absichten und konstruktiven Plänen für die Welt.</p>
<p>Was hat es nur auf sich mit all diesen Superhelden-Geschichten und -Filmen, die immer mehr Anklang in den Kinos und beim Publikum finden?</p>
<p>Ich habe eine Weile darüber nachgedacht und glaube, dass diese Hinweise durchaus als symbolisch zu betrachten sind. Nicht nur steckt in jedem von uns ein kleiner Superheld, der sich gelegentlich vorstellt, unglaubliche Taten zu vollbringen. Man denke dabei an seine Kindheit, in der man sich tausend Mal stärker und genialer vorkam als man tatsächlich war, sondern davon unabhängig erlebt man die Anwendung solcher Fähigkeiten wie Fliegen, Superkraft, Schnelligkeit und dergleichen auch gelegentlich in seinen Träumen. Für das Unterbewusstsein existieren diese Fähigkeiten und es weiß, dass sie zu einem gewissen Teil sogar anwendbar sind. Manchmal wirkt es geradezu auf mich, als wolle die Natur den Menschen darauf vorbereiten, dass es in naher Zukunft möglich ist, dass solche genetischen &#8220;Defekte&#8221; in Erscheinung treten könnten, die die eigenen Fähigkeiten verstärken. Zumindest ist die Bereitschaft für tausende von Alltags-Superhelden bereits in erreichbare Nähe gerückt. In unserem Unterbewusstsein bzw. in den brachliegenden Genen sind jedenfalls all diese Möglichkeiten und Fähigkeiten verborgen und warten darauf, entdeckt zu werden.</p>
<p>.</p>
<p><em>Quellen:</em><br />
<em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=99XYKkf2vCU&amp;feature=share" target="_blank">Superheldin Teleportation Kreuzung</a></em><br />
<em>Superheldin mit Einkaufswagen</em><br />
<em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=NC6KR0_-uz8" target="_blank">Video mit Crime Fighter aus Seattle<br />
</a></em><em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=te-tKEoBkt4" target="_blank">Video 2 mit Crime Fighter</a></em><br />
<em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xXRx2Y_lizg" target="_blank">Superhelden-Gang aus San Diego</a></em><br />
<em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=w-xbmEAFgRg" target="_blank">Mr. Xtreme und The Urban Avenger aus San Diego</a></em><br />
<em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xFFJWNvF5VQ" target="_blank">TSAF, Good Samaritian, Captain Jackson, The Eye, Captain Prospect, Professor Midnight, The Watchman, Blackbird</a></em><br />
<em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Da1ADqPplQ4" target="_blank">Superheld Shadow Hare aus Cincinatti</a></em><br />
<em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4gTcoFW-9I8" target="_blank">Superheld Shadow Star</a></em><br />
<em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=kQ-D_idomNw" target="_blank">Prowler aus New York</a></em><br />
<em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=SwoteGcNAjM" target="_blank">Video mit Knight Warrior</a></em><br />
<em>Infoseite: <a href="www.reallifesuperheroes.com" target="_blank">Reallife Superheroes</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RMofD2XZRC0" target="_blank">Vorstellungsvideo</a></em></p>
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		<title>Traumspionage: Die alten Sternentore</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 08:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonathan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der folgende Traum bezieht sich höchstwahrscheinlich auf die beiden Träume &#8220;Das Stargate von Juri&#8221; und einen Traumteil aus &#8220;20 luzide Träume in einer Nacht&#8220;, in dem ich das Gespräch eines Generals mitbekam, in dem über ein Stargate gesprochen wurde. Es scheint ganz so, als würde entweder ein Teil meiner Selbst in einer Realität leben, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jonathan-dilas.de/gfx/Astral1.jpg" alt="" width="142" height="112" />Der folgende Traum bezieht sich höchstwahrscheinlich auf die beiden Träume &#8220;<a href="http://www.matrixblogger.de/?p=4841" target="_blank">Das Stargate von Juri</a>&#8221; und einen Traumteil aus &#8220;<a href="http://www.matrixblogger.de/?p=4604" target="_blank">20 luzide Träume in einer Nacht</a>&#8220;, in dem ich das Gespräch eines Generals mitbekam, in dem über ein Stargate gesprochen wurde. Es scheint ganz so, als würde entweder ein Teil meiner Selbst in einer Realität leben, das mit dem authentischen &#8220;Projekt Stargate&#8221; zu tun hat oder dass ich mich gelegentlich an das Bewusstseins eines Soldaten anschließe, der diesem Thema immer wieder begegnet. Ich neige stark dazu, letzteres zu glauben, aber leider fehlen mir noch ein paar genauere Informationen. Wie auch immer, eines habe ich zumindest schon des Öfteren erlebt, nämlich, dass ich mich nachts in meinen Träumen immer wieder mal heimlich an das Bewusstsein von Soldaten oder Wissenschaftlern anschließe, die mit Geheimprojekten der Regierung zu tun haben. Nachdem ich feststellen musste, dass man vermutlich noch lange darauf warten kann, bis die Regierungen dieser Welt zu Themen der Parapsychologie und extraterrestrischen Kontakten den Völkern &#8211; und somit auch mir &#8211; reinen Wein einschenkt, hat sich mein Unterbewusstsein dafür entschieden, auf seine Weise diese Informationen einzuholen.</p>
<p><span id="more-4875"></span></p>
<p>Bisher habe ich mein Bewusstsein noch nicht direkt darauf trainiert, gezielte Traumspionage zu betreiben, sondern ernte einfach jene Informationsträume, die &#8220;zufällig&#8221; hereinkommen. Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Dem geschah auch in dieser Nacht, in welcher ich in einer Kaserne lebte und dort im gewohnt militanten Stil ausgebildet wurde. Mein Rang war nicht sonderlich hoch und die Vorgesetzten trainierten uns mit allen Schikanen. Hindernisbahnen, Gewaltmärsche, ABC-Testalarme, Ausbildung an der Waffe und dergleichen gehörten zum Alltag und doch wussten viele an diesem Militärstützpunkt, dass hier ein geheimes Projekt lief und jeder zu Dienstbeginn eine Vereinbarung unterschreiben musste, dass niemand unter ihnen ein Wort darüber verliere, was sich hinter den Stacheldrahtzäune dieser Militärbasis abspielte. In meinem Traum verbrachte ich allein in dieser Nacht gefühlte zwei Wochen dort.</p>
<p>Wenn der Dienst am Abend sein Ende fand, gingen <em>wir</em> oft in eine Art Mannschaftsheim oder Soldatenkneipe, die es dort gab. An diesem Ort konnte man trinken, Dart- und Gesellschaftsspiele spielen oder sich einfach nur unterhalten und kennenlernen. Dies geschah fast jeden Abend so und nur am Wochenende lohnte es sich vielleicht einmal, den weiten Weg nach Haus zu fahren. An diesem Abend jedoch kam &#8220;ich&#8221; mit einem Asiaten ins Gespräch, der einiges über das geheime Stargate-Projekt wusste. Wie alle anderen Gespräche auch in dieser Basis, wurde ausschließlich Englisch gesprochen. Ich übersetze also am besten die Unterhaltung gleich:</p>
<p>&#8220;Hast du mit dem Projekt zu tun oder kennst du jemanden?&#8221;, fragte ich ihn.</p>
<p>&#8220;Darüber darf ich nicht reden&#8221;, antwortete er und grinste.</p>
<p>&#8220;Was kannst du mir dann erzählen? Ich werde es ganz bestimmt nicht weitererzählen!&#8221;, erklärte ich.</p>
<p>Dies entsprach ja auch völlig den Tatsachen, denn der Soldat, der ihm zuhörtev und in dessen Rolle ich geschlüpft war, würde es auch nicht erzählen, da er militärisch-vertraglich daran gebunden war, für mich persönlich jedoch trifft dies natürlich nicht zu.</p>
<p>Er wiegte mit dem Kopf hin und her, schien sich unsicher, aber dann konnte er es sich doch nicht zusammenreißen:</p>
<p>&#8220;Es existiert ein Wissenschaftsteam, das den Ursprung und das Alter des Sternentores untersucht. Dabei sind ganz erstaunliche Ergebnisse zusammengekommen.</p>
<p>&#8220;Aha&#8221;, entgegnete ich. &#8220;Das ist ja sehr interessant! Ich glaube, ich hätte auch ein solches Team zusammengestellt, um das zu erfahren.&#8221;</p>
<p>&#8220;Richtig. Weißt du, wie alt diese Sternentore sind?&#8221;</p>
<p>Ich überlegte: &#8220;Sie sind sicherlich sehr alt&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Genau genommen mehrere zehntausend Jahre! Man geht nun davon aus, dass dieser Art Tore auch vor uns benutzt worden sind&#8221;, meinte er und nippte an seinem Bier.</p>
<p>&#8220;Davon ist sicherlich auszugehen!&#8221;, entgegnete ich.</p>
<p>&#8220;Da kommt noch mehr! Von unserer Regierung wurden ja einige Teams zusammengestellt, die den Auftrag erhalten haben, das Tor zu benutzen und auf andere Planeten zu springen, damit diese erfasst werden können. Es geht aber nicht primär darum, die Erkundung oder diplomatische Beziehungen zu pflegen, sondern nur darum, an noch bessere Technologien heranzukommen. Das ist das Hauptding, mit dem sie sich beschäftigen! Sie stehlen Technologie, wo auch immer sie nur können! Und dies hat zur Folge, dass die diplomatischen Beziehungen nicht immer gut verlaufen. Man muss auch einmal bedenken, dass diese Teams für andere außerirdische Welten stets die Erde repräsentieren! Wenn einer von denen ein unschuldiges Kind tötet, dann heißt es ziemlich schnell, dass die Menschen Kinder töten. Du kannst dir bestimmt vorstellen, dass so etwas dem eigenen Ruf schnell vorauseilt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich dachte immer, die Außerirdischen wären viel weiter entwickelt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein, nicht unbedingt. Es gibt so viele Rassen dort draußen, das kannst du dir nicht vorstellen! Wir haben mittlerweile über hundert Rassen gezählt und es hört nicht auf! Manche sind viel weiter als wir entwickelt, das ist richtig, aber viele sind es auch nicht. Sie leben dann sehr primitiv und einfach. Für die ist dann schon eine Handfeuerwaffe Magie!&#8221;</p>
<p>Ich war sehr über die Details erstaunt, die er ausplauderte. Darum fragte ich mich, inwiefern er in diesem Projekt involviert war, doch ich vermutete, dass er mir das nicht verraten hätte. Jedenfalls durfte &#8220;ich&#8221; nicht darüber reden, was er mir mitteilte, sonst hätten wir uns beide in Schwierigkeiten gebracht. Davon unabhängig war er mir sympathisch und ich hoffte, ihn zukünftig öfter mal zu treffen.</p>
<p>&#8220;Man hat nun herausgefunden, dass unsere Teams nicht die ersten waren, die dieses Tor genutzt haben. Das war die Erkenntnis überhaupt. Es gab Zivilisationen vor uns, die das Tor ebenso bedienten. Man muss sich auch mal Gedanken darüber machen, wo dieses Tor herkommt und aus welchen Gründen es überhaupt jemanden in den Sinn kam, diese Dinger aufzustellen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Es gab also schon vor tausenden von Jahren solche Teams?&#8221;, fragte ich nach.</p>
<p>&#8220;Richtig! Es wurden deutliche Hinweise entdeckt, die mit einem Team zu tun haben, die vor langer Zeit das gleiche Tor nutzten. Man muss auch bedenken, dass nur diejenigen das Tor bedienen können, die einen gewissen technischen Stand erreicht haben. Ansonsten bekommt man das Ding nicht zum Laufen! Und nur, wer diesen Stand aufweist, kann Teams lossenden. Wie es aussieht, gab es darum vor tausenden von Jahren bereits ein Team, sozusagen das allererste Team.&#8221;</p>
<p>&#8220;Waren die denn menschlich, also dieses Team?&#8221;</p>
<p>&#8220;Das wissen wir nicht. Wir vermuten nicht.&#8221;</p>
<p>&#8220;Kann man denn davon ausgehen, dass der Mensch, so, wie wir ihn heute kennen, vielleicht ursprünglich aus einer anderen Heimat kam bzw. er vielleicht ein Ableger einer anderen weit entfernten Zivilisation ist?&#8221;, wollte ich wissen.</p>
<p>&#8220;Das kann niemand genau sagen. Jedenfalls leben nicht nur auf der Erde Menschen, davon kann ausgegangen werden.&#8221;</p>
<p>&#8220;Aber was mich jetzt brennend interessiert: Was hat denn wohl das allererste Erkundungsteam mit ihrem Wissen und diesen Toren angestellt?&#8221;</p>
<p>Es entstand eine kurze Ruhepause. Er schaute mir direkt in die Augen und grinste breit:</p>
<p>&#8220;They created minds.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Technik für Astralreisen: Die Schiffschaukel</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 23:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonathan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Träume/Astralreisen]]></category>
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		<category><![CDATA[astralreisen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Schiffschaukel-Technik arbeitet ausschließlich mit der Imagination. In diesem Sinne ist es also wichtig, sich entspannt ins Bett zu legen und sich vorzustellen, man sitze in einer Schiffschaukel, eine solche, wie man sie vielleicht schon auf einer Kirmes oder Jahrmarkt gesehen hat. Sehr wichtig ist es hierbei, verschiedene Varianten und Perspektiven auszuprobieren, um die bestmögliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Astralreisen Technik" src="http://www.jonathan-dilas.de/gfx/schaukel2.jpg" alt="Astralreisen Technik" width="72" height="120" />Die Schiffschaukel-Technik arbeitet ausschließlich mit der Imagination. In diesem Sinne ist es also wichtig, sich entspannt ins Bett zu legen und sich vorzustellen, man sitze in einer Schiffschaukel, eine solche, wie man sie vielleicht schon auf einer Kirmes oder Jahrmarkt gesehen hat. Sehr wichtig ist es hierbei, verschiedene Varianten und Perspektiven auszuprobieren, um die bestmögliche für sich selbst zu finden. Jeder spricht auf seine individuelle Vorstellung am besten an.</p>
<p>Daher gibt es zwei mal drei mögliche Vorstellungsarten, wie man dabei vorzugehen hat. Diese bauen sich auf drei Perspektiven auf, die man bezüglich der Schiffschaukel einnehmen kann und die Schiffschaukel selbst kann sich vor- und zurück bewegen oder seitlich von links nach rechts. Somit hat man 2&#215;3 Vorstellungsvarianten:</p>
<p><span id="more-4866"></span></p>
<p>1. Man stelle sich vor, dass man in der Schiffschaukel sitzt und die Perspektive einnimmt, als säße man innerhalb seines Körpers darin. Entweder vor und zurück oder hin und her. <em>(Stufe: leicht)</em></p>
<p>2. Man beobachte sich selbst von außen, wie man in der Schiffschaukel sitzt und entsprechend bewegt wird. Entweder vor und zurück oder hin und her. <em>(Stufe: leicht)</em></p>
<p>3. Man konzentriere sich auf die geschlossenen Augenlider und versucht die Schaukelbewegung in der Wahrnehmung der Lichtfunken zu erzeugen, d.h. dass sich die Funken vor den Augen zu bewegen beginnen. Entweder vor und zurück oder hin und her. <em>(Stufe: mittel)</em></p>
<p>Jede dieser Varianten wird getestet und mit der Zeit stellt sich automatisch heraus, welche von denen für einen am besten funktioniert.</p>
<p>Die Wirkung dieser Technik habe ich im folgenden <a href="http://www.matrixblogger.de/?p=4861" target="_blank">Artikel</a> beschrieben.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Traumnacht: Welt, welch eine Illusion!</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 09:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonathan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der letzten Zeit bin ich aufgrund einiger Arbeiten an unterschiedlichen Projekten recht wenig zum Praktizieren der Traumnacht gekommen, aber langsam kehrt angenehme Ruhe und manchmal sogar zeitweise Langeweile ein. Wie schön, sich auch mal langweilen zu können. In solchen Zeiten kann man auch mal wieder kreativ sein und sich mit anderen Dingen beschäftigen. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.matrixseite.de/gfx/Astral2.jpg" alt="" width="146" height="115" />In der letzten Zeit bin ich aufgrund einiger Arbeiten an unterschiedlichen Projekten recht wenig zum Praktizieren der Traumnacht gekommen, aber langsam kehrt angenehme Ruhe und manchmal sogar zeitweise Langeweile ein. Wie schön, sich auch mal langweilen zu können. In solchen Zeiten kann man auch mal wieder kreativ sein und sich mit anderen Dingen beschäftigen. So habe ich gleich eine neue Technik ausprobiert, die &#8220;Schiffschaukel-Technik&#8221; und muss sagen, so einfach sie zu praktizieren ist, so effektiv ist sie auch. Jedenfalls ist es mir damit gelungen, in drei aufeinanderfolgenden Sitzungen sehr schnell und direkt in den Schwingungszustand zu gelangen. Ich werde sie in Kürze in einem der kommenden Artikel erklären.</p>
<p>Zuerst testete ich die Technik gestern Nacht. Sie ist auch sehr gut geeignet, wenn man bereits sehr müde ins Bett gegangen ist. Zwar ist dies meistens sehr ungünstig, in ermüdeten Zustand eine Astralreise zu versuchen, da es oftmals überhaupt nicht funktioniert, aber mit dieser Technik rutschte ich innerhalb weniger Minuten plötzlich in den phasenverschobenen Zustand und die &#8216;Schwingungen&#8217; setzten ein, d.h. bei der Umschaltung vom physischen auf den elektrischen Körper tritt eine frequenztechnische Interferenz auf, die sich in rhythmischen Vibrationen äußert und den Übergang von einer zur anderen Frequenzbreite anzeigt. So, wie man beim Autofahren kurz die Kupplung treten, einen neuen Gang einlegen und dann wieder Gas geben muss, um seine Geschwindigkeit erhöhen zu können. In diesem Moment befindet man sich auch in einer Art Zwischenzustand, der den Wechsel von einem Zustand zum nächsten ermöglicht.</p>
<p><span id="more-4861"></span></p>
<p>Bei der Dissoziation tritt dieser Effekt ebenfalls auf, nur, dass sich hierbei der Frequenzwechsel mit einer anderen Rate präsentiert, um beispielsweise von einem Selbst (nicht Körper) ins andere zu wechseln. Diese Vorgehensweise ist eher für die Hartgesottenen unter uns gedacht, da dieser Vorgang mit einer willentlich ausgelösten Psychose zu vergleichen wäre. Doch bevor ich allzu sehr vom Thema abweiche, zurück zur Schiffschaukel-Technik:</p>
<p>Nachdem ich in den Schwingungszustand gewechselt war, setzten also die Vibrationen ein und kurz darauf löste ich mich vom Körper, indem ich unvermittelt in eine bodenlose Tiefe fiel. Dabei erinnerte ich mich im selben Moment plötzlich, dass ich in den wenigen Sekunden, die zwischenzeitlich vergangen waren, bereits eine Menge erlebt und augenblicklich wieder vergessen hatte! Ich erinnerte mich, dass ich nach dem Praktizieren der erwähnten Technik plötzlich tatsächlich auf einem Jahrmarkt gewesen und glatt aus der Schaukel herausgefallen war! Während ich nach unten fiel, konnte ich mich unter Kontrolle bringen und losfliegen. In dem Moment, als ich losflog, wechselte ich in den elektrischen Körper. Dies bedeutete nichts anderes, als dass ich über ein WILD <em>(Waked induced lucid dream)</em> in eine OBE <em>(Out-of-body-experience)</em> gelangen konnte &#8211; um dies jetzt auch einmal in englischen Begriffen darzustellen. Ein solcher Wechsel kann ebenfalls trainiert werden, dass, sobald man in einem Traum luzid wird, sofort auf den elektrischen Körper umgeschaltet wird. Der Vorteil ist ja hiermit erwähnt, der Nachteil jedoch ist, dass man sich recht schnell darauf konditionieren kann und der luzide Traum dann verständlicherweise erst mal endet. Sollte man bezüglich des Astralreisens gerade damit angefangen sein, würde man sich natürlich sofort um die luzide Traumerfahrung bringen, gleichzeitig vielleicht durch den Wechsel in den elektrischen Körper ggf. Angst bekommen und in den physischen Körper zurückspringen wollen. Diese Sprungschleife, so nenne ich sie mal, wäre für einen luziden Träumer nicht so attraktiv. Aus dem Grund sollte man auf jeden Fall mit sich klären, ob man sich darauf konditionieren möchte. Lange Rede, kurzer Sinn: Wer lieber luzide träumt, sollte nicht sofort in den elektrischen Körper wechseln wollen. Sobald man mit dem luziden Träumen vertraut geworden ist, kann man sich später immer noch mit Astralreisen beschäftigen. Doch Astralreisen und luzides Träumen sind auch eng miteinander verquickt. Die Grenzen sind schwammig, vor allem deswegen, weil die meisten außerkörperliche Erfahrungen geträumt sein können und einen immer wieder aus der Echtzeit bugsieren.</p>
<p>Als ich mich gestern Nacht löste, geschah bei mir das gleiche. Zuerst wechselte ich also in den elektrischen Körper, löste mich vom physischen Körper ab, fiel in eine bodenlose Tiefe und im nächsten Augenblick befand ich mich plötzlich außerkörperlich in der Vergangenheit, d.h. in meiner ersten Wohnung bzw. Zimmer unter einem Dach. Diesem Zimmer gegenüberliegend befand sich ein unausgebauter Dachboden, zu dem ich dann gleich außerkörperlich hinüberlief, um möglichst schnell Distanz zum physischen Körper aufzubauen.</p>
<p>Zuerst hatte ich den kleinen Zeitsprung überhaupt nicht nachvollziehen können bzw. war mir überhaupt nicht bewusst darüber, dass er stattgefunden hatte. Es war vielmehr so, dass ich glaubte, ich lebte wieder zu dieser Zeit in diesem Zimmer und hatte eben eine außerkörperliche Erfahrung &#8211; selbst wenn ich zu dieser Zeit mit diesem Phänomen noch nicht gearbeitet hatte. Will sagen, solchen Zeitsprungmanövern geht auch oft eine emotionslose Selbstverständlichkeit voraus, als würde man den ganzen Tag nichts anderes machen und darum wird es einem kaum bewusst, welche Leistung man gerade erbracht hat. Interessanterweise verhält es sich nun mal wirklich so, dass man äußerst häufig solche Kapriolen vollbringt, aber sie aufgrund der ihr eigenen Wahrnehmungsgeschwindigkeit nicht mitbekommt.  Man stelle sich beispielsweise einmal ein Auto vor, das in der Lage ist, einmal mit 50 und mit 5000 km/h zu fahren. Dies sind seine zwei grundsätzlichen Modi und der Beifahrer, der nicht am Steuer sitzt, bedient den Knopf, der zwischen diesen beiden Geschwindigkeiten wechseln kann. So bewegt man sich also durch die vertraute Alltagswelt und immer, wenn es der Beifahrer für wichtig erachtet, betätigt er den Knopf und man  rast für wenige Momente mit 100facher Geschwindigkeit durch Raum und Zeit. Aufgrund der Tatsache, dass die erhöhte Geschwindigkeit auch gleichzeitig dafür sorgt, dass man 100 Mal so viel wahrnimmt als üblich, muss diese rasende Geschwindigkeit &#8211; aus der Perspektive des Fahrers &#8211; auch nur kurzzeitig aufrechterhalten werden, ggf. nur wenige Sekundenbruchteile, da man in einer Sekunde 100 Sekunden an Informationen aufnimmt. Schaltet der Beifahrer wieder zurück auf die 50 km/h, so verbleiben nur flüchtige, rasant abgelaufene Bilder im Kopf übrig &#8211; die gerade noch völlig normal wahrgenommen wurden. Diese Geschwindigkeitsdiskrepanz hat zur Folge, dass das Erinnern an beide Modi oftmals schwerfällt. Gut, nun mag man sich fragen, wer ist denn dieser bekloppte Beifahrer? Das ist das Traumselbst. Wir sitzen nicht allein in unserem Auto, mit dem wir durch die Welt fahren. Wer das einmal verstanden hat, der ist auf dem Weg zum Verständnis dieser Dinge einen guten Schritt weitergekommen.</p>
<p>Das gleiche Prinzip findet sich auch in der Physik. Der Wechsel von seiner normalen Geschwindigkeit in den Hyperraum beinhaltet ebenfalls diese Rasanz. Man bewegt sich mit zwei Geschwindigkeiten durch Raum und Zeit. Der Hyperraum könnte darum als &#8220;Nullzeit&#8221; bezeichnet werden, solange man sich in ihm befindet, da es jedoch unmöglich ist, nichts wahrzunehmen, werden auch in diesem Abschnitt Erfahrungen gemacht. Noch einmal entdeckt man dieses Prinzip in der Quantenmechanik, in welcher sich Teilchen in Wellen auflösen, und danach wiederum zu Teilchen werden. Ein beliebiges Objekt verwandelt sich in ein anderes, um in einer alternativen Realität für ein alternatives Selbst seine Teilchen-Show zu präsentieren. Die Tasse, die neben uns auf dem Schreibtisch steht, sieht in anderen alternativen Realitäten nicht immer genau so aus. Diesem Umstand müssen sich die Teilchen jederzeit anpassen können und darum ist ihnen diese Fähigkeit gegeben worden, sich jederzeit in Wellen verwandeln zu können &#8211; doch soll dies möglichst nur dann geschehen, sobald der Beobachter nicht hinsieht.</p>
<p>Jedenfalls gelangte ich nach kurzer Zeit wieder zurück in meinen Körper. Die kurze Zeitreise in die Vergangenheit hatte nicht allzu lange gedauert. Dies war auch ganz gut so, denn durch diese schnellen Wechsel in die unterschiedlichen Wahrnehmungsgeschwindigkeiten war es mir auch möglich, die Vorgänge überhaupt einigermaßen zu erinnern. Der Knackpunkt an dem Ganzen ist m.E. nicht, dass der Beifahrer dauernd wild am Knopf dreht, sondern, dass man lernt, diesen gelegentlich auch mal zu betätigen. Immerhin sitzen wir beide im selben Auto.</p>
<p>Die Schiffschaukel-Technik wandte ich dann gestern Nachmittag mit dem gleichen Ergebnis ein weiteres Mal ein. Durch den abrupten Wechsel, gelang es mir, trotzalledem in der Echtzeit zu bleiben. Das Vogelgezwitscher und das Klavierspiel einer Nachbarin konnte ich noch immer hören, so, wie es auch war, als ich mich hingelegt hatte, von daher wusste ich, dass ich weiterhin in der Echtzeit zentriert war. Ich versuchte meine Augen zu öffnen, aber ich konnte nichts sehen. Nur langsam versuchte sich die Umgebung aufzubauen. Kurz darauf erwachte ich wieder in meinem Bett. Die Geräuschkulisse war ein hervorragender Maßstab gewesen, inwiefern und ob überhaupt ich mich noch in der Echtzeit und der gewohnten Alltagsrealität aufhielt, aber gleichzeitig holte dieselbe mich auch schnell wieder zurück in meinen physischen Körper.</p>
<p>In der heutigen Nacht versuchte ich es noch einmal mit der erwähnten Technik. Schon beim Zubettgehen musste ich eine Vermehrung der Lichtfunken vor meinen Augen wahrnehmen. Aufgrund der zwei Erfahrungen davor hatte ich also etwas Energie gesammelt, um es ein drittes Mal umso leichter zu erreichen. Die Lichtfunken tanzten freudig und in großer Erwartung vor meinen Augen herum und luden mich geradezu ein, es ein weiteres Mal zu versuchen. Ich konzentrierte mich, stellte mir wieder die Schiffschaukel vor und anstatt außerkörperlich zu werden, nahm ich plötzlich wilde amorphe Muster vor den Augen wahr. Sie schwirrten wie Spiralen oder Nebelschlieren umher, veränderten und verformten sich, bis ich noch tiefer dahinterschauen wollte. Es war, als würde ich Schichten an Mustern durchdringen, bis ich plötzlich etwas sehr Seltsames wahrnehmen konnte! Ich sah eine Art Wand mit hunderten, wenn nicht tausenden verschiedenen Blöcken, bei denen jeder einzelne Block sein eigenes Muster besaß. Auf einem Block sah ich ein Holzmuster, auf dem nächsten ein weißes Tapetenmuster mit Karos, dann wieder ein dunkelgrünes mit weißen Kreisen&#8230; Ich blickte an dieser Wand entlang und es waren unzählige Muster. An irgendwas erinnerte mich das doch!</p>
<p>Nun fiel es mir ein! Wenn man eine Webseite erstellt und einen passenden Hintergrund für diese auszusuchen hat, besitzt man dafür normalerweise einen Ordner auf der Festplatte, indem sich hunderte solcher Muster befinden. So verfügt man über eine große Auswahl und kann kreativ tätig werden. Doch warum entdeckte ich in tiefergelegenen Wahrnehmungsschichten solche Muster? Dies war in dieser speziellen Situation nicht schwer zu erraten, denn hier bediente sich jemand solcher Muster, um damit meine gewohnte Alltagsrealität zu gestalten. Die Tapete, die an der Wand klebt, muss mit einem Muster ausgestattet sein oder zumindest mit dem der bekannten weißen Raufaser. Der Boden mit einem Fliesenmuster und die Türen mit dem entsprechenden Holzmuster&#8230; Ich war hier doch tatsächlich in der Höhle des Designers bzw. Architekten gelandet!</p>
<p>Die Wand war unendlich lag und ich erkannte tausende von Muster. Dies alles erinnerte mich gleichzeitig an ein Erlebnis, in dem ich einst in der Meditation plötzlich bemerkte, dass sich einige Elemente der alltäglichen Geräuschkulisse aus sich wiederholenden Mustern zusammensetzte. Ich hörte ein Motorrad vorbeirauschen und irgendetwas in mir ließ gleichzeitig mehrere Szenen aus der Vergangenheit in mein Bewusstsein heben, in denen exakt das gleiche Geräusch aufgetaucht war! Hier benutzte also jemand Sounddateien, um meinen Alltag zu schmücken. In dem Moment verstand ich noch mehr! Wie ich eingangs über die beiden Wahrnehmungsgeschwindigkeiten sprach, kann auch hier der Architekt in hundertfacher Geschwindigkeit meinen Alltag verändern. Es wäre mir in meinem Normalmodus unmöglich, dies mitzubekommen, da er mir in seiner Geschwindigkeit um ein Vielfaches voraus ist! Es ist mit Superman zu vergleichen, der sich in Windeseile in einer Telefonzelle umziehen kann, ohne, dass es jemand mitbekommt. Die Menschen sehen nur, wie plötzlich Superman am Himmel erscheint und zur Rettung naht, doch die Erkennung der Gefahr, seine Suche nach einer Telefonzelle, die Zeit des Umziehens usw. verlief dermaßen schnell, dass es aus unserer Alltagsperspektive nur den Bruchteil einer Sekunde gedauert hat. Somit konnte niemand herausfinden, dass <em>Clark Kent</em> Superman war, denn er konnte praktisch an zwei Orten gleichzeitig sein.<em> (Wer sich an dieser Stelle hier mehr hineindenkt, der wird etwas sehr Interessantes erkennen &#8211; falls man es auch mit meinen MCE-Erfahrungen verknüpft.)</em></p>
<p>Es ist immer etwas anderes, ob man theoretisch weiß, dass die Welt eine Illusion ist oder wenn man es immer wieder mal praktisch auch so &#8220;sehen&#8221; kann. Ich musste in dem Moment grinsen, die uns bekannte Realität ist ein gigantischer Traum, der hinter den Kulissen ein gut ausgestattetes Team an Designern, Architekten und Knöpfedrücker besitzt.</p>
<p>Im nächsten Moment verblassten die Muster und unzähligen viereckigen Blöcke und ich nahm wieder die tanzenden Lichtfunken war. Ihr habt mir eine wunderschöne Vorstellung geliefert, flüsterte ich ihnen zu.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Philosophie: Die Marktkirche Sankt Georgii in Hannover</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jun 2013 15:36:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonathan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kürzlich befand ich mich in Hannover, um mein Motorrad abzuholen, dass ich erworben hatte. Dazu fuhr ich mit dem Zug los, im Gedanken, mit dem Motorrad wieder zurückzufahren. Es sollten stolze 700 km werden und somit der beste Test für das Bike, ob es denn solchen Anforderungen auch gewachsen war. Es war jedenfalls eine wundervolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jonathan-dilas.de/gfx/Marktkirche_Hannover.jpg"><img class="alignnone" title="Marktkirche Hannover Pentagramm Satanismus" src="http://www.jonathan-dilas.de/gfx/Marktkirche_Hannover-kl.jpg" alt="Marktkirche Hannover Pentagramm Satanismus" width="75" height="120" /></a>Kürzlich befand ich mich in Hannover, um mein Motorrad abzuholen, dass ich erworben hatte. Dazu fuhr ich mit dem Zug los, im Gedanken, mit dem Motorrad wieder zurückzufahren. Es sollten stolze 700 km werden und somit der beste Test für das Bike, ob es denn solchen Anforderungen auch gewachsen war. Es war jedenfalls eine wundervolle Fahrt und auf dem ganzen Weg hatte es nicht einen Tropfen geregnet. Eigentlich war durchweg fast nur Sonne zu sehen und immer wieder bot sich eine schöne Aussicht auf die Landschaft oder den blauen Himmel an. In Höhe der Stadt Kassel beobachtete ich sogar ein silbernes, zigarrenförmiges Objekt, das plötzlich aus dem Nichts am Himmel aufgetaucht war. Leider verschwand es nach wenigen Sekunden hinter einer großen Wolke. Auf der anderen Seite der Wolke trat es nicht mehr aus. Es war spurlos verschwunden oder hatte hinter der Wolke frechweg angehalten. Ich hatte, um dies besser beobachten zu können, sofort auf die rechte Spur gewechselt, damit ich nicht so schnell fahren musste. Dummerweise war ich zu diesem Zeitpunkt auf der Autobahn und konnte nicht anhalten. Jedenfalls war es ein kleiner Überraschungsmoment, denn damit hatte ich nicht gerechnet, dass ich an diesem Tage noch eine UFO-Sichtung machen würde.</p>
<p><span id="more-4857"></span></p>
<p>Doch zurück zu Hannover: Als ich dort ankam, machte ich mir einen einsamen, aber schönen Abend in dieser Stadt, die ich bis dato nicht kannte. Sie erinnerte mich ein wenig an Stuttgart. Seine Altstadt eher klein, aber angenehm. Doch zu meiner Überraschung entdeckte ich dort die so genannte Marktkirche <em>St. Georgii et Jacobi (s. Foto)</em>. Sofort machte ich davon ein Foto (mit dem iPhone), um dieses erstaunliche Bild festzuhalten, das sich mir bot. Während auf einer Seite der Kirche  ein riesiges Hexagramm zu sehen war, so befand sich eine Seite weiter ein auf den Kopf gedrehter Drudenfuß (Pentagramm) &#8211; mit sicherlich einer Höhe bis zu zehn Metern. Normalerweise stellt ein derartiges Pentagramm ein satanisches Symbol dar, dass dem Ausdruck verleihen soll, sich mit schwarzer Magie zu beschäftigen <em>(Foto anklicken für Vergrößerung)</em>.</p>
<p>Mir war bewusst, dass der Erbauer der Kirche oder die Kirche selbst dafür eine geeignete Rechtfertigung besaß, aber für mich zählt oft nur der Augenblick, die unmittelbare Gegenwart und dort sah ich eben dieses Symbol.</p>
<p>Als ich gerade mit der Fotografie anfing, hatte ich gern Kirchen und Friedhöfe fotografiert. Im Allgemeinen erinnern mich Kirchen niemals an Gotteshäuser, sondern ich stelle mir vor, wie ein solcher Dom oder ein vergleichbares Gebäude in der Wüste stehend für einen Menschen der Vorzeit, welcher gerade munter vorbeikommt, wirkte. Sicherlich würde er darin kein Gotteshaus erkennen, sondern vielmehr einen Dämonenhort oder die Festung des bösen Herrschers dieses Gebietes.</p>
<p>Dies sind so meine Assoziationen, wenn ich mir die Architektur von Kirchen, vor allem der gotischen Epoche, anschaue. Kein Wunder, dass sich viele Grufties liebend gern an solchen Orten aufhalten. Auch sie tragen vorzugsweise Pentagramme oder umgedrehte Kreuze. Die Rechtfertigung der Kirche, sich beispielsweise den so genannten dämonischen Gargoyles zu bedienen, um damit ihre Kirchen zu schmücken, um das &#8220;Böse&#8221; fernzuhalten, hat meines Erachtens nicht ganz funktioniert, wenn dies eher Gegner der Kirche anzieht, die oftmals unter den so genannten <em>Gothics</em> zu finden sind.</p>
<p>Als ich nach der langen Fahrt zu Hause angekommen war, habe ich verständlicherweise nachgesehen, wie dieses Pentagramm in dieser Größe auf dem Kirchturm gerechtfertigt wird. Dabei stellte sich heraus, dass der <em>Heilige Georg</em> einst ein Drachentöter gewesen sei. Nur wenige wissen, dass laut alten Legenden Drachen sehr weise gewesen waren, sogar spirituellen Unterricht gegeben gaben und vor allem teilweise sprechen konnten. Ich weiß nicht, ob dies jemals tatsächlich Realität gewesen war, aber allemal ein spannender Gedanke.</p>
<p>Kurzum, dieses auf den Kopf gedrehte Pentagramm wird so gerechtfertigt, wie auch mit den Gargoyles, dass es das Böse abwehren soll. Schon einmal im Ansatz völlig verwirrend, denn Anhänger der schwarzen Magie zeichnen schwarzmagische Symbole sicherlich nicht, um die schwarze Magie abzuhalten, sondern, um deren Kräfte zu nutzen. Im Weiteren soll dieses Pentagramm die Wundmale Christi repräsentieren. Das könnte auf den ersten Blick insofern passend klingen, dass die Spitze deshalb nach unten weist, da Christus am Kreuz fünf Wundmale erfuhr, aber dazu müsste die Spitze die Stichwunde an der Seite wiedergebe und sie befindet sich ja nicht unter den Füßen, sondern viel höher. Somit wäre es genau genommen gleich gewesen, falls es ausschließlich um die Wundmale gegangen wäre, das Pentagramm richtig herum oder auf den Kopf gedreht darzustellen.</p>
<p>Wie auch immer, ich weiß nicht, wie der Erbauer der Kirche es rechtfertigte, ein derartiges Pentagramm in den Turm zu meißeln, aber er war sicherlich alles andere als ein so genannter Anhänger der Weißen Magie. Überhaupt wird in Kreisen der weißen Magier oft hinterfragt, wie &#8220;weißmagisch&#8221; die Kirche denn nun wirklich ist. Manche bösen Zungen behaupten sogar, dass die ganze Kirche eine getarnte schwarzmagische Vereinigung sei.</p>
<p>Was würde nur geschehen, wenn man in die Kirche ginge und ein auf den Kopf gedrehtes Pentagramm über dem Altar aufhinge? Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass dies der Ketzerei gleichkäme, schwarzmagische Symbole im Haus Gottes anzubringen.</p>
<p>P.S. Das UFO, das ich sah, glich dem Flugobjekt auf dem folgenden <a href="http://www.youtube.com/watch?v=fePFEMuTe5c&amp;feature=player_embedded#!" target="_blank">VIDEO</a>, nur mit dem Unterschied, dass es nur halb so lang war und wesentlich silberfarbener. Doch wer weiß, wie dieses Gerät hier bei blauem Himmel und Sonnenschein ausgesehen hätte?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Fragen &amp; Antworten: Astralreise und Selbstmord</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 17:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonathan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8216;Fragen und Antworten&#8217; ist eine Unterrubrik, um Fragen zu stellen, die man gern beantwortet haben möchte. Diese können zu all den Themen gehören, die es in Form von Rubriken auf meinem Blog gibt. Wer eine Frage vorliegen hat, bitte an mich stellen und kurz angeben, ob man namentlich erwähnt werden möchte. Es ist auch möglich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jonathan-dilas.de/gfx/buch2%21.jpg" alt="" /><em>&#8216;Fragen und Antworten&#8217; ist eine Unterrubrik, um Fragen zu stellen, die man gern beantwortet haben möchte. Diese können zu all den Themen gehören, die es in Form von Rubriken auf meinem Blog gibt. Wer eine Frage vorliegen hat, bitte an mich stellen und kurz angeben, ob man namentlich erwähnt werden möchte. Es ist auch möglich, die Frage einfach als Kommentar unten hineinzuschreiben.<br />
</em></p>
<p><strong>Frage: </strong></p>
<p>&#8220;<em>Robert Monroe</em> hat  in seinen Büchern das Thema erwähnt. es geht darum, dass man selber entscheiden kann, ob man bei einer Astralreise nicht mehr in seinen Körper zurückkommt. Bei dem Tod kehrt man ja so zu sagen „nach Hause“ ein. Warum dann nicht bei so einer Reise nicht gleich „zu Hause bleiben“? Ist sowas überhaupt möglich? Also, frage ich mich: Ist es deiner Meinung nach möglich auf diese Weise den Freitod zu wählen? Ist so etwas erlernbar, wenn auch man dafür Jahre braucht? Und bekommt man dann keine Probleme mit seinem geistigen Führer? Oder sonst jemand anders in der geistigen Welt?&#8221; <em>(fragt Robert)</em><strong></strong></p>
<p><span id="more-4853"></span><img title="Weiterlesen …" src="http://www.matrixblogger.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><strong></strong></p>
<p><strong>Antwort:</strong></p>
<p>Es ist nicht so, dass man automatisch nach &#8220;Hause&#8221; kommt, wenn man seinen physischen Körper temporär oder für immer verlässt. <em>Monroe</em>, als der bekannteste Pionier des Astralreisens,  hatte nur eine vage Kennung von &#8220;Zuhause&#8221; und befand sich einmal an der Pforte dazu, aber er war noch nicht weit genug entwickelt, um durchgehen zu können. Aus dem Grund landet man nach dem Tod nicht an dieser Pforte, sondern erst mal in der Astralebene, in der sämtliche Verstorbene ihre Zelte aufgeschlagen haben. Nur die sehr weit Entwickelten gehen nach &#8220;Hause&#8221;. Selbst <em>Monroe</em> befindet sich gegenwärtig noch immer in der höheren Astralebene (Mentalebene) und hat das Portal nicht durchschritten.</p>
<p>Wenn man erlernt hat, den physischen Körper zu verlassen und dann in den astralen und dann später auch noch in den mentalen Körper wechseln kann, dann kann man jederzeit beschließen, nicht mehr zurückzukehren. Somit ist es in jedem Fall erlernbar. Natürlich gibt es dann eine Grundsatzdiskussion mit dem Mentor. Er berät einen exklusiv für dieses Leben (und ebenso die anderen Inkarnationen) und hat das Leben, in dem man sich momentan befindet, mit einem gemeinsam zusammengestellt &#8211; inklusive aller Bedingungen, Elternwahl, inhaltlicher Lebensverlauf, Schicksalsschläge usw. Dieses Leben, in dem man sich gerade befindet, wurde in fast allen Fällen genauestens geplant. Dieses Leben ist so konzipiert, dass man die Lernerfahrungen macht, die notwendig sind, um sich optimal zu entwickeln.</p>
<p>Es besteht gewiss die Möglichkeit, die Ratschläge des Mentors zu ignorieren, so viel freien Willen besitzt ein Jeder, selbst nach dem Ableben, doch ansonsten muss man sich nur vor sich selbst rechtfertigen, warum man dies so erschaffen hat.</p>
<p>Natürlich kann ich sehr gut nachvollziehen, dass man sich bei solchen Möglichkeiten fragt, warum man nicht gleich dauerhaft außerkörperlich bleibt und versucht, nach &#8220;Hause&#8221; zu kommen. Doch um durch diese Pforte oder Portal nach Hause zu gelangen, benötigt man ganz bestimmte Lernprozesse, die, wenn nicht gegeben, einen auch ganz einfach nicht passieren lässt. Das hängt mit den Frequenzen zusammen, so, wie man beispielsweise mit dem physischen Körper generell nicht durch eine Wand gehen kann, da man selbst noch zu dicht ist, um diese Tat bewerkstelligen zu können. Gerade nicht das beste Beispiel, denn man kann dies auch mit seinem physischen Körper erreichen, aber das verlangt bereits ein sehr umfangreiches Wissen und wesentlich vertrauteren Umgang mit der Welt der Moleküle. Trotzdem erklärt das Beispiel ganz gut, wie das mit dem Portal &#8220;nach Hause&#8221; aufgebaut ist.</p>
<p>Der Akt, seine wahre Heimat wiederzufinden, wird auch das Erreichen der Ganzheit des Selbst genannt bzw. das Erreichen der absoluten Freiheit. Letzteres ist ein Term, der eben darauf hinweisen möchte, dass die Astral- und Mentalebenen, so unendlich sie sein mögen, einen in sich geschlossenen Bereich darstellt bzw. für niemanden einen Ausweg bietet, wenn nicht all die Reinkarnationen vernünftig abgeschlossen wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gärtner Kalle: Willst mal Geist sein und selber spuken?</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 22:02:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich bins mal wieder, der Kalle! Ja genau, DER Kalle! Watt, du kennst mich nich? Also, ich bin der Gärtner von Herrn Dilas. Manchmal sitzt der nämlich in seinem Garten am Schlepptop und wenn er dann widda reingeht, schleich ich mich dran und schreib einfach schnell watt in sein Blog rein. Also jetzt nicht wundern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img src="http://www.jonathan-dilas.de/gfx/Kalle1.jpg" alt="" width="160" height="120" />Ich bins mal wieder, der Kalle! Ja genau, DER Kalle! Watt, du kennst mich nich? Also, ich bin der Gärtner von Herrn Dilas. Manchmal sitzt der nämlich in seinem Garten am Schlepptop und wenn er dann widda reingeht, schleich ich mich dran und schreib einfach schnell watt in sein Blog rein. Also jetzt nicht wundern tun, wenns mal widda so weit is, ne?! Datt hier schreibt also nich der Herr Dilas, sondern ich!</em></p>
<p>Ich hab mal letztens drübba nachgedacht, datt die Menschen den ganzen Tach feiern wollen und was sagen denn die Geister in dem Haus dazu? Die wohnen ja da auch! Muss man auch mal dran denken! Finden die das witzig, wenn man in deren Haus reinkommt und da laut Musik macht, Gläser klirren lässt, bis in die Nacht rumquatscht und nicht einer hat den Hausgeist mal gefragt, ob er denn überhaupt Bock auf datt allet hat??</p>
<p><span id="more-4847"></span></p>
<p>Jetzt gibbet abba datt Spiel! Da kannste selber ein Geist sein und sonne Party mal so richtig aufn Kopp stellen! Man, die werden Augen machen! Du musst einfach nur 30 Leute vonne Party nach draußen verjagen, damit die nie mehr widdakommen! Ich häng euch mal mein Highscore dranne, watt ich auf meine alten Tage so geschafft hab! Ne, is so, ich hab 26 Leute aus dem Haus gejagt und dummerweise 4 zu Tode erschreckt. Wollt ich ja auch nich, abba ein paar sind echt hartnäckig und abgebrüh, da musste ich dann ein bissel mehr spuken!</p>
<p>Und wehe hier kommt einer mit ner Ausrede, von wegen: &#8216;Ne, krich ich nich hin!&#8217; oder sowatt! Also, ne, hier is der Link: <a href=" http://www.kongregate.com/games/SuperFlashBros/haunt-the-house" target="_blank">Haunt the House</a></p>
<p>Is ganz einfach! mit den Pfeilen kannste dich bewegen und wenn du die Leertaste drückst, dann gehst du in einen Gegenstand rein und kannst den dann bedienen und mit dem rumspuken.</p>
<p>Highscore:<br />
<img class="aligncenter" title="Geist Spuk Spiel Highscore" src="http://www.jonathan-dilas.de/gfx/Spuken" alt="Geist Spuk Spiel Highscore" width="597" height="450" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die andere Seite: Das Stargate von Juri</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jun 2013 23:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonathan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war nachmittags und ich saß in einer mir unbekannten Wohnung. Plötzlich tauchte Vivian neben mir auf. Sie hatte in ihrer Hand eine rote DVD, auf der etwas von Stargate stand. Ich glaubte zuerst, sie hätte Lust darauf, einen Film der Fernsehreihe &#8220;Stargate&#8221; mit mir anzuschauen, aber als ich sie ins DVD-Laufwerk einlegte, sah dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jonathan-dilas.de/gfx/selfjourney.jpg" alt="" width="111" height="120" />Es war nachmittags und ich saß in einer mir unbekannten Wohnung. Plötzlich tauchte Vivian neben mir auf. Sie hatte in ihrer Hand eine rote DVD, auf der etwas von Stargate stand. Ich glaubte zuerst, sie hätte Lust darauf, einen Film der Fernsehreihe &#8220;Stargate&#8221; mit mir anzuschauen, aber als ich sie ins DVD-Laufwerk einlegte, sah dies ganz nach einer Art Dokumentarbericht aus, der von einem Amateur gedreht worden war.</p>
<p>Zuerst erkannte man eine Straße auf dem Land. Mehrere Autos hatten dort geparkt und sahen aus, als stammten sie aus den 70ern. Einer der PKWs war khakifarben und wirkte sehr amerikanisch. Er wirkte spontan und übereilt geparkt. In dem Film erblickte ich aber auch einige deutsche Autos. Ich fragte mich, was die Leute dort wollten.</p>
<p>&#8220;Bist du sicher, dass das ein Kinofilm ist?&#8221;, fragte ich Vivian.</p>
<p><span id="more-4841"></span></p>
<p>&#8220;Hab ich denn behauptet, ich wollte mit dir einen DVD-Abend machen?&#8221;, entgegnete sie und lachte.</p>
<p>Jetzt verstand ich. Offensichtlich war es Vivian gelungen, eine reelle Filmaufzeichnung zu ergattern, die etwas mit einem Stargate zu tun hatte. Es ging nicht um die Science-Fiction-Serie, sondern es schien ein Film zu sein, der vom Militär aus Dokumentationsgründen aufgezeichnet worden war.</p>
<p>&#8220;Ich habe auch Esther bestellt&#8221;, meinte Vivian. &#8220;Sie müsste auch gleich kommen. Dieser Filmbericht ist der Hammer! Du wirst gleich sehen&#8230;&#8221;, fuhr sie fort.</p>
<p>Ich schaute aufmerksam zu, während irgendwann Esther aus dem Nichts auftauchte. Nun saßen wir zu Dritt auf einer Couch und schauten uns interessiert diesen Film an. Eines war sicher: Wir waren die ersten Zivilpersonen, die Zeugen dieses Bericht waren.</p>
<p>Wir sahen einige kurze Statements von verschiedenem Militärpersonal und die Aufforderung, diesen Film stets unter Verschluss zu halten. Er unterlag strengster Geheimhaltung.</p>
<p>Danach sah ich einige Nahaufnahmen von einem runden Tor, das vielleicht drei bis vier Meter hoch war. Es befanden sich Symbole darauf und jedes Symbol wurde genau dargestellt. Im Anschluss wurde eine Weltkarte eingeblendet und ich konnte ganz klar eine Stadt mit dem Namen &#8220;Juri&#8221; erkennen. Auf einer anderen Karte, die ebenfalls gezeigt wurde, wurde die Stadt jedoch &#8220;Juvi&#8221; geschrieben, aber trotzdem &#8220;Juri&#8221; ausgesprochen &#8211; vielleicht war es auch einmal ein Schreibfehler, da die dort gezeigten Berichte fast alle mit der Hand geschrieben worden waren.</p>
<p>Ich dachte mir, das ist also das Stargate von Juri und musste gleich an meine Artikel denken, die ich über das <a href="http://www.matrixblogger.de/?p=1015" target="_blank">Stargate von Aden</a> verfasst und veröffentlicht hatte. Ich prägte mir genau den Städtenamen ein, damit ich ihn nicht vergaß, wenn ich gleich aufwachen würde. Ich hatte ziemlich oft Probleme, mir Namen und Bezeichnungen zu merken und aus dem Grund, doch dieses Mal wollte ich es mir unbedingt merken. Vielleicht, so mutmaßte ich optimistisch, würde es diese Stadt in der Alltagsrealität wirklich geben.</p>
<p>&#8220;Wir könnten doch mal nach Juri fahren&#8221;, meinte Esther und ihre Augen blitzten freudig auf.</p>
<p>&#8220;Ich weiß nicht&#8221;, erklärte ich, &#8220;was wollen wir denn tun, wenn wir dort ankommen? Die Stadt ist vielleicht groß und wo ist dann das Stargate versteckt? Bestimmt wird es in einer Militärbasis oder in einem unterirdischen Komplex aufbewahrt und streng bewacht! Wie sollen wir denn dort hineinkommen? Die Chancen, einmal diesem Stargate gegenüber zu stehen, sind gleich Null &#8211; geschweige denn, es zu aktivieren oder es überhaupt nutzen zu können.&#8221;</p>
<p>Esther und Vivian nickten.</p>
<p>&#8220;Es sei denn&#8221;, ergänzte ich, &#8220;wenn es solch eine starke Energie aussendet, dass wir es vor Ort spüren würden&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Das ist die Frage!&#8221;, entgegnete Vivian. &#8220;Vermutlich spürt man es auch erst dann, wenn es aktiviert würde&#8230;&#8221;</p>
<p>Es kamen noch einige andere interessante Stellen in dem Film vor, aber ich habe mir leider nicht mehr merken können. Bei der Stadt jedoch bin ich sehr sicher, dass sie so hieß. Natürlich habe ich am Morgen gleich recherchiert und zwei Orte gefunden, die &#8220;Juri&#8221; heißen. Ein Ort befindet sich in Estland, eine kleine, langweilige Industriestadt mit einer Teefabrik. Der andere Ort befindet sich im südlichen Brasilien im Bundesland <em>Mato Grosso do Sul</em>, westlich von <em>Campo Grande</em>. Hier heißt der Ort jedoch &#8220;Juvi&#8221; (im<em> Bodoquena</em>-Gebirge), vielleicht wird er ja &#8220;Juri&#8221; ausgesprochen, aber mein Brasilianisch ist nicht so gut, als dass ich das sagen könnte, wie es sich damit verhält. Die Umgebung würde recht gut passen, viel Gebirge und dort könnte man solch ein Tor gut verstecken. Nur ist es vermutlich unwahrscheinlich, falls das Tor in amerikanischen Händen ist, dass es dann in Brasilien gelagert bzw. eingesetzt würde. Wenn man bei <em>Google Maps</em> an dieser Stelle hineinzoomt, findet man nur Wald und Gebirge vor. Weit und breit keine Zivilisation zu erkennen. Komischerweise verliert sich die Hügelkette in verwaschenes unklares Grün, je weiter man an dieser Stelle hineinzoomt. Eventuell wäre auch mal <em>Google Earth</em> eine Alternative&#8230; Vielleicht ergibt sich ja in Kürze und bei weiteren Recherchen noch mehr.</p>
<p>Scheinbar gibt es auch brasilianische Ureinwohner, die &#8220;Juri&#8221; genannt werden, aber darüber scheint es kaum Hinweise zu geben, die ich in vertraute Sprachen übersetzen könnte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Workshop: Der &#8220;Matrix-Workshop&#8221; am 28.9.2013</title>
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		<pubDate>Thu, 30 May 2013 16:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonathan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Matrix- oder auch WACHowski-Workshop war seit längerer Zeit geplant, aber so war er bisher nur inhaltlich zusammengestellt und noch nicht völlig einsatzbereit. Auch gab es bereits viele Interessenten, die mehr über diesen außerordentlichen Workshop in Erfahrung bringen wollten. Doch eine Warnung vorweg: Dieser Workshop ist brisant, irritierend, verstörend und kann die bisherige Sicht auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Matrix-Workshop Bewusstseinserweiterung, Aufbau der Matrix, Hologramme, Herrscher der Welt, Außerirdische, interdimensionale Wesen, Genetische Manipulation, Sklavenplaneten und Systemlords, Reinkarnation, Erinnerungen an Deine Heimat, Deine Mission auf Erden" src="http://www.jonathan-dilas.de/gfx/matrix1.jpg" alt="Matrix-Workshop Bewusstseinserweiterung, Aufbau der Matrix, Hologramme, Herrscher der Welt, Außerirdische, interdimensionale Wesen, Genetische Manipulation, Sklavenplaneten und Systemlords, Reinkarnation, Erinnerungen an Deine Heimat, Deine Mission auf Erden" width="184" height="109" />Der Matrix- oder auch WACHowski-Workshop war seit längerer Zeit geplant, aber so war er bisher nur inhaltlich zusammengestellt und noch nicht völlig einsatzbereit. Auch gab es bereits viele Interessenten, die mehr über diesen außerordentlichen Workshop in Erfahrung bringen wollten. Doch eine Warnung vorweg: Dieser Workshop ist brisant, irritierend, verstörend und kann die bisherige Sicht auf die Welt sehr verändern! Wer also an diesem Workshop teilnimmt, übernimmt die volle Verantwortung für sich selbst und seine Teilnahme! Ebenso ist er erst ab 18 Jahren und Personen mit schwachen Nerven oder einer instabilen Psyche sollten auf jeden Fall <strong>nicht</strong> teilnehmen!</p>
<p>Für die Teilnahme wünsche ich mir schon Personen mit einer gefestigten Psyche und zumindest einem intuitiven Draht zum höheren Selbst, denn die Informationen, die hier weitergegeben werden, können die Persönlichkeit leicht aus der Bahn werfen. Aus dem Grund bitte nur teilnehmen, wenn man sich seiner Entscheidung sicher ist.</p>
<p><span id="more-4833"></span></p>
<p>Die Themen für diesen Workshop sind sehr vielfältig, aber greifen allesamt ineinander und werden voraussichtlich wie folgt sein: Bewusstseinserweiterung, Aufbau der Matrix, Hologramme, Herrscher der Welt, Außerirdische, interdimensionale Wesen, genetische Manipulation, Sklavenplaneten und Systemlords, Reinkarnationszyklus, Erinnerungen an Deine Heimat, Deine Mission auf Erden u.v.m.</p>
<p>Wer meinen Blog bisher unermüdlich und täglich verfolgt hat, wird natürlich die meisten Themen schon erahnen und nicht ganz so sehr ins kalte Wasser springen. Trotzalledem werden einige Informationen dabei sein, die noch nie jemand in meinem Blog oder sonstwo gelesen oder gehört hat. Das Thema ist einfach höchst brisant und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.</p>
<p>Darüber hinaus wird jeder Teilnehmer die Möglichkeit erhalten, seine individuelle und seine allgemeine Mission auf Erden in Erfahrung zu bringen. Manche Missionsträger dürfen natürlich nicht über ihre Mission sprechen, dafür habe ich vollstes Verständnis, aber andere werden sie sicherlich umschreiben oder näher bestimmen können. Dies ist stets ein denkwürdiger Moment, wenn man sich dieser Mission endlich bewusst wird. Es gibt immer einen Grund, warum man sich aus dem Paradies hinunter in die irdische Welt hat lotsen lassen&#8230;</p>
<p><em>Wann findet der Matrix-Workshop denn nun endlich statt??</em></p>
<p>Der begehrte Workshop findet vom <strong>28. bis 29. September</strong> in <strong>Albstadt-Burgfelden</strong> statt, dort, wo die Alben (die Weißen, die Elben) einst in Burgen in der schwäbischen Alb lebten &#8211; und vielleicht sogar immer noch leben&#8230; Eine wunderschöne und kraftvolle Umgebung mit ausgiebiger Ruhe, Entspannung, Wäldern, Berge und viel Natur.</p>
<p>Wer also Interesse hat, sollte sich schnell melden, denn es sind bereits Reservierungen von Interessierten eingetroffen, die von dem Workshop über die Webseite erfahren hatten und sich gleich meldeten. Die Plätze sind also begrenzt und so spannend und verrückt  diese ganzen Themen auch klingen mögen, sie werden den Verstand in Aufruhr bringen und man wird plötzlich Dinge sehen, die man sein Leben lang völlig übersehen hatte!</p>
<p>Ich freue mich sehr, bekannte und auch neue Gesichter auf diesem Workshop (wieder-) treffen zu können.</p>
<p>.</p>
<p>Mehr Infos unter: <a href="http://www.Esoterik-Workshops.de" target="_blank">Esoterik-Workshops.de</a></p>
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		<title>Philosophie: Die zwei stärksten Kräfte des Universums</title>
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		<pubDate>Mon, 27 May 2013 20:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonathan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8216;Philosophie&#8217; ist eine Kategorie, um philosophische Fragen zu stellen, zu analysieren und zu beantworten &#8211; auch unter Berücksichtigung des inneren Wissens. Gleichzeitig reflektiert es auch Wissen, dass ich mittels meiner Reisen in die Psyche erkennen durfte und im Ganzen betrachtet auch allgemein auf jeden Menschen zutrifft.
Die Emotionen sind Verstärker, um Ziele, die sich der Verstand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone" title="Emotionen Liebe Angst Verstärker Imagination" src="http://www.jonathan-dilas.de/gfx/emotions2.jpg" alt="Emotionen Liebe Angst Verstärker Imagination" width="146" height="120" />&#8216;Philosophie&#8217; ist eine Kategorie, um philosophische Fragen zu stellen, zu analysieren und zu beantworten &#8211; auch unter Berücksichtigung des inneren Wissens. Gleichzeitig reflektiert es auch Wissen, dass ich mittels meiner Reisen in die Psyche erkennen durfte und im Ganzen betrachtet auch allgemein auf jeden Menschen zutrifft.</em></p>
<p>Die Emotionen sind Verstärker, um Ziele, die sich der Verstand gesetzt hat, auch schneller umsetzen bzw. realisieren zu können. Oft wählt der Verstand Ziele, zu denen er gar keine passende Emotion aufbringen kann. Vielleicht ist er nicht richtig motiviert oder glaubt nur, ein Interesse daran zu besitzen, weil etwas sehr Positives darüber gelesen wurde und es sich faszinierend anhörte. Das Ego mit seinem Verstand neigt auch stark dazu, sich stets mit anderen Menschen zu vergleichen, beispielsweise um sein Selbstbewusstsein aufzupeppen &#8211; indem er nach einer Rechtfertigung  sucht, die ihn besser dastehen lässt &#8211; oder einfach nur, weil er fürchtet, jemand anderes könnte mehr Spaß im Leben haben als er selbst.</p>
<p><span id="more-4791"></span></p>
<p>Die Liebe als auch Angst stellen beide die stärksten Kräfte in der Psyche dar, welche benutzt werden, um Ziele zu erreichen und die persönliche bzw. die kollektive Entwicklung voranzutreiben. Sie besitzen beide ihre Vor- und Nachteile. Die Liebe macht die Dinge leicht, sanft, angenehm, schön, reizvoll, faszinierend, neugierig, altruistisch, spektakulär, verlockend, süß und positiv, aber auch verklärend, verschleiernd, passiv, naiv, abhängig, unselbständig, emotional, schwankend, süchtig. Die Angst hingegen ist ebenfalls eine unglaubliche Kraft, die die Rohenergien der Psyche anzapft. Auch sie besitzt ihre zwei Seiten: Sie ist unbeständig, unangenehm, entsetzlich, unsicher, paranoid, neurotisch, unbeliebt, abergläubisch, einsam, unruhig, ablehnend, furchtvoll, irritierend, isolierend, unberechenbar, ausweichend, negierend, aber auf der anderen Seite besitzt sie ebenfalls Vorteile wie: aktiv, energievoll, bestätigend, realitätsmanifestierend, offen, neugierig, neu verknüpfend, perspektivenreich, sensitiv, sensibel, feurig und auflösend.</p>
<p>Die Liebe und die Angst erscheinen dem Ich sehr gegensätzlich. Die Interpretation der Liebe auf ausschließlich ihre positiven und die Angst auf negative Aspekte entspringt dem stark verwurzelten Glauben des Menschen an Gut &amp; Böse. Der Glaube an beides ist einer der Hauptantriebe im Menschen, die sein Erleben und seine Wahrnehmung stark beeinflussen und prägen.</p>
<p>So kann man sich Gut &amp; Böse als eine Hauptprogrammierung des Ichs vorstellen, das unzählige Ausläufer besitzt, die sich diesem Kernprogramm unterordnen. Dies beginnt nicht nur bei dem Glauben an Gott und Satan, Engel und Dämonen, Himmel und Hölle, Auferstehung und Vernichtung, Schwarz und Weiß, sondern verläuft weiter zu Opfer und Täter, Unschuld und Schuld, Belohnung und Bestrafung, Meister und Sklave, Oben und Unten, Freude und Schmerz, Sucht und Unabhängigkeit, Gewinn und Verlust, Hass und Vergebung, Gerechtigkeit und Rache, etc.</p>
<p>Der Mensch ist in seinen Motiven und Absichten sehr einfach und auf nur wenige Hauptmotive zusammenzufassen, es ist nur der Verstand, der die Dinge unnötig verkompliziert und verschleiert. Wenn ich nun beispielsweise erkläre, dass ein neues Gesetz zur Regelung des neuen Führerscheins dem Glauben an Gut &amp; Böse entspringt, wird man dies nicht sofort nachvollziehen können. Ebenso das Aufstellen neuer Verkehrszeichen oder einer weiteren Ampelanlage entspringen diesem Kernprogramm. Die Angst im Allgemeinen summiert sich auf die Angst vor dem Tod. Verkehrszeichen und Geschwindigkeitsbegrenzungen, Bußgelder, Schülerlotsen, aber auch Gefängnisse, Richter, Anwälte, Polizei&#8230; All diese entspringen der kollektiven Angst vor dem Tod. Die Menschen beklagen sich über neue Gesetze und weitere schwachsinnige Regelungen, die die Freiheit des Menschen wieder einmal mehr mit Vorliebe einschränken, doch ganz unschuldig ist er daran nicht, da er noch immer die Angst vor dem Tod in sich trägt und sie nicht löst, so, wie er auch weiterhin kollektiv Teil daran nimmt, unbedingt weiterhin und wiederholt eine Regierung ins Amt zu heben, die ihm zwar nach und nach immer mehr seiner Freiheiten nimmt, aber auch die Ängste.</p>
<p>Der Mensch versucht, Ängste weitmöglichst zu umgehen und dabei nutzt er im Grunde stets eine systematische Vermeidungsstrategie, d.h. er meidet die Handlungen, welche in ihm Ängste auslösen bzw. auslösen könnten. Die Angst vor Wasser führt dazu, dass man nicht mehr schwimmen geht und jene vor einem Herzschlag verleitet, Sport zu treiben bzw. zu vermeiden oder seine Diät strenger einzuhalten. Anhand solcher spontanen Beispiele ist es möglich, seine eigenen Ängste in sich selbst zu erkennen und jede einzelne entspringt dem Glauben an Gut &amp; Böse bzw. der Angst vor dem Tod.</p>
<p>Während also die Liebe beflügeln kann, seine Ziele zu erreichen, so ist auch die Angst vor dem Tod als Motivation nutzbar. Beide Motivationen können angesprochen werden, doch für gewöhnlich vermeidet man es, seine Ängste zu erforschen bzw. tiefer in sie einzudringen. Man ist ja froh, wenn man sie wieder los wird. Doch betrachtet man die Angst einmal genauer, besitzt sie einige schwer verständliche Eigenschaften. Menschen, die beispielsweise versuchen, irgendwelche parapsychologischen Fähigkeiten zu erreichen, trainieren jahrelang dafür, um zu wenigen Ergebnissen zu gelangen. Ein Mensch, der den Umgang mit derlei Kräften fürchtet und fühlbare Angst bekommt, wenn nur über diese Themen gesprochen wird, ist dem Erreichen solcher Fähigkeiten überraschenderweise viel näher. Die Angst versucht, die Persönlichkeit so weit wie möglich Distanz aufbauen zu lassen, aber scheint dem Ganzen viel verbundener. Mehr noch, in der Angst akzeptiert man ohne Zweifel die Existenz solcher parapsychologischer Phänomene, ohne deren Möglichkeit oder Existenz zu bezweifeln. Aus diesem Grund können solche Kräfte auch im Bewusstsein aufsteigen und sind nutzbar &#8211; mit dem Nachteil, dass man sie überhaupt nicht nutzen will.</p>
<p>Eine Person, die jedoch den großen Wunsch besitzt, solche Kräfte zu erlernen und sie unter allen Umständen erreichen möchte, scheint dem Ziel viel weiter entfernt zu sein. Wie kann dieser Widerspruch geklärt werden?</p>
<p>Die Angst ist unprogrammierte Rohenergie, die im Unterbewusstsein aufzufinden ist. Emotionen überhaupt sind Verstärker, um gewünschte, aber auch befürchtete Ziele zu erreichen. Somit kann man mit einem tiefen innigen Wunsch ein Ziel ebenso erreichen, ebenso aber auch mit großer Angst vor einem bestimmten möglichen Geschehen in der Zukunft. Die Gefühle ziehen das Ereignis an.</p>
<p>Emotionen können also als &#8216;Energetische Bewegungen&#8217; bzw. &#8216;Antriebe&#8217; betrachtet werden, aus diesem Grund auch das Wort &#8216;E-Motion&#8217;. In der englischen Sprache bedeutet &#8216;Motion&#8217; Bewegung bzw. Triebwerk.</p>
<p>Die stärksten E-Motionen sind i.d.R. die Liebe und die Angst. Die Liebe nutzt oft bestehende Energien, kann aber auch welche aus dem Unterbewusstsein anzapfen und mobilisieren. Die Angst geht auf die gleiche Weise vor, nur dass hier fast gänzlich Energie aus dem Unterbewusstsein bezogen wird und Szenarien in Gang setzt, von denen man nicht geglaubt hätte, dass sie in einem existieren. So kann man sich uralter Kindheitsängste bewusst werden oder auch ganz neue entdecken.</p>
<p>Menschen, die eine sanfte Persönlichkeitsspaltung erleben, empfinden in erster Linie das Vorhandensein zweier Personen in der eigenen Psyche. Natürlich existieren weitaus mehr Persönlichkeiten in der Psyche als nur zwei, aber die ersten, die bewusst werden, sind die der Liebe und Angst. Diese Polarisierung ist die gängigste, wenn man so will.</p>
<p>Während die Liebe danach strebt, alles wieder ins rechte Lot zu rücken, zu verzeihen und zu vergeben, Hass und Enttäuschung loszulassen usw., so verlangt die Angst nach Rückzug, Aufgabe und Flucht. Doch die Flucht findet meistens in die entgegengesetzten Richtung statt, als in die man ursprünglich laufen wollte. Vergleichbar mit dem Verhalten eines eifersüchtigen Partners, der mit seiner Eifersucht genau das Gegenteil bewirkt, als er es sich eigentlich wünscht. Anstatt den geliebten Partner mit der Eifersucht zurückzugewinnen, wird er diesen erst recht dazu bewegen, das Weite zu suchen.</p>
<p>Solche emotionalen Widersprüche sind leider auch das Ergebnis falscher Definitionen und Betrachtungen. Der Begriff Angst hat eigentlich ziemlich wenig mit dem Gefühl an sich zu schaffen, ebenso wie der Begriff Eifersucht mit dem dazu verknüpften Gefühl. Sie sind nur in der Eile, da sich niemals jemand gern lange darin aufhalten möchte, miteinander verknüpft worden und aus dem Grund entstand die negative Interpretation solcher Emotionen und der Wunsch, diese möglichst zu vermeiden. Von daher ist es möglich, zu äußern, dass die Angst, mit ihrem komplett negativen Image, nur derartig betrachtet werden kann, wenn man das Programm &#8220;Gut &amp; Böse&#8221; verstärkt in sich trägt. Eigentlich ist die Angst eine Schleuse, die das Tor zu inneren Energien öffnet. Aus dem Grund wäre der Begriff &#8216;Anzapfen zusätzlicher Energie&#8217; oder eben &#8216;Mobilisierte Vitalität&#8217; wesentlich treffender.</p>
<p>Einen Ausstoß mobilisierter Vitalität kann man in den unterschiedlichsten Situationen erleben. Tiere haben beispielsweise nicht unbedingt das Verlangen, nach einem unglücklichen Zwischenfall der Ursache möglichst aus dem Wege zu gehen. Sie suchen durchaus wieder den Ort auf, an dem ihnen das Problem begegnete. Sie machen die Konfrontation oder den Unfall nicht ortsabhängig.</p>
<p>Natürlich wird jetzt niemand seine Angst, wenn sie ins Bewusstsein schießt, mobilisierte Vitalität nennen, da die Verknüpfung mit dem Begriff Angst viel zu tief sitzt. Jedoch die Annahme, Angst sei grundsätzlich schlecht, ist nicht richtig. Neben ihren o.g. Vorteilen zapft sie die Energie des Unterbewusstseins an. Beispielsweise die Angst um das eigene Kind, das von einem LKW überrollt wurde und das Rad noch auf dem Kind steht, hat schon eine Mutter dazu animiert, den LKW mit bloßer Muskelkraft anzuheben und das Kind unter dem Reifen wegzuziehen. Die Angst kann ebenso wie die Liebe Kräfte mobilisieren, die man, rein rational betrachtet, nicht für möglich gehalten hätte.</p>
<p>Das Paradoxon bzw. das zweischneidige Schwert der Angst macht sie umso mysteriöser. Die totale Ablehnung einer Sache, die Flucht davor, verstärkt umso mehr das Herannahen der Realität, die vermieden werden wollte. So wie die Eifersucht, die doch dazu aufgekeimt ist, um die Partnerschaft zu retten, vertreibt den Partner umso mehr. Die Gemeinsamkeit ist hierbei insofern vorhanden, dass das jeweilige Gefühl, das z.B. die Angst oder die Eifersucht mit sich bringt, entsprechende Vorstellungen auslöst. Die Vorstellungen oder auch Kopfkino, wie man amüsanterweise sagt, werden im Moment der Vorstellung mit dem gegenwärtig aktivierten Gefühl &#8220;gefüttert&#8221;. Diese Fütterung bzw. Energetisierung der vorgestellten Bilder im Kopf erzeugt eine Affinität der erlebbaren Realität, die man in solchen Momenten in seiner Imagination vorfindet.</p>
<p>Betrachtet man das von mir gelegentlich erwähnte Verschleierungsprinzip bzw. Tarnungsprinzip, in Anlehnung an die Quantenmechanik, indem ein Teilchen nur solange Teilchen ist, bis niemand mehr hinsieht, so kann dies auch auf die Gefühle angewendet werden. Meines Erachtens ist das Gefühl, das die Angst nun mal u.a. ist, in seiner Empfindung unangenehm, man möchte ihr nicht begegnen und sie so schnell wie möglich wieder loswerden. Demnach wird das Gefühl an sich  getarnt, damit man sich nicht allzu lange in ihr aufhält &#8211; andernfalls würde sie nicht als &#8220;negativ&#8221; empfunden werden. Außerdem ist sie in ihrem Ausbruch viel stärker zu empfinden als jedes andere Gefühl. Selbst die Liebe ist sanfter in ihrem Ausdruck als die Angst. Die Angst powert mit allem, was sie hat und ist einem Vulkanausbruch gleich. Damit möchte ich nicht die Kraft der Liebe schmälern, aber im Vergleich erreicht die Angst, einmal neutral betrachtet, höhere Spitzen in der Intensität. Kurzlebiger aber stärker.</p>
<p>Doch geht es hier nicht um einen Vergleich, sondern um die Frage: Was befindet sich hinter dem getarnten Gefühl der Angst? Es ist die rohe Energie! Durchaus einsetzbar, um Kräfte zu mobilisieren, die zuvor nicht vorhanden waren. Je stärker ein Gefühl empfunden wird, desto schneller wird sie jene Realität in der unmittelbaren Zukunft aktivieren, die man sich in solchen Augenblicken vorstellt.</p>
<p>Jede Emotion, die als &#8220;negativ&#8221; bzw. unangenehm empfunden wird, ist ein getarntes Gefühl. Es besitzt zwei Seiten, wie z.B. eine Münze. Angst kann die Pforte zu ungenutzten Energien öffnen, um erwünschte Ziele schnell und abrupt ins Bewusstsein zu hieven. Betrachtet man beispielsweise die Eifersucht, so ist diese, ebenso wie die Angst, mit ähnlichen Attributen bestückt: Die Emotion ist getarnt, fühlt sich unangenehm an und man will sie nicht erleben bzw. so schnell wie möglich neutralisieren. Demnach verbirgt sie noch eine weitere unerkannte Seite, wie eben die Angst. Zwar deutet die Eifersucht nicht auf geheime und verborgene Energiequellen hin, aber sie muss demnach eine andere &#8220;gute&#8221; Seite in sich tragen.</p>
<p>Die Eifersucht lässt den Partner in seinen Motiven klar erkennen. Es gibt keine Beschönigungen mehr und die Szenarien, die sich unter Herrschaft dieses Gefühls im Kopf abspielen, sind direkt, unverblümt und mit bestechender Logik bestückt. Die Eifersucht besitzt also einen enttarnenden Zweck, denn sie reduziert den Partner auf seine egoistischen Motive und macht ihn damit etwas durchschaubar. Interessant hierbei ist zu beachten, dass das Gegenteil von Eifersucht nicht unbedingt Toleranz wäre, sondern Erregung, denn die vorgestellten Bilder, in denen man den Partner mit einer fremden Person sieht, sind die gleichen. Die Kehrseite der Eifersucht ist demnach Erregung. Die Imagination verwendet hier die selben Bildquellen und steuert die gleiche Realität an, nur mit dem Unterschied, dass Eifersucht scheinbar den Eindruck erweckt, als würde man das Ergebnis nicht wollen, während Erregung ein offenes Geständnis darstellt. Beide, Erregung und Eifersucht, sind sich jedoch in ihrer Absicht einig &#8211; auch wenn es dem Ego in einem der Fälle nicht gefällt.</p>
<p>Emotionen sind Verstärker, die erwünschte Ziele in erreichbare Nähe rücken lassen, jedoch unabhängig von angenehmer oder unangenehmer Empfindung. Die Kunst ist es also, im Ansturm so genannter negativer Gefühle, wie eben Angst oder Eifersucht, nicht die Realität anzuvisieren, die man doch gar nicht wünscht. Somit teilt sich die Realität also nicht in Gut &amp; Böse, sondern in Angenehm &amp; Verschleiert bzw. Enttarnt &amp; Getarnt.</p>
<p>Jedes Gefühl kann entweder angenehm oder verschleiert sein. Das verschleierte bzw. getarnte Gefühl verweist dabei auf Aspekte in der Psyche, die der eigenen Aufmerksamkeit entgangen sind und für die man ungern Verantwortung übernimmt. Getarnte Gefühle bedürfen darum einer Person, auf die die Verantwortung projiziert werden kann, während man zu angenehmen Gefühlen problemlos stehen kann.</p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle erst einmal meine Ausführungen abschließen, denn all das, was ich hier erklärt habe, beinhaltet nämlich noch viele weitere Gedankenketten, die dem Menschen das Wesen von Selbstverantwortung, Emotionen, Zielrealisierung und Schöpfung näherbringen sollen. Vielleicht erkennt der eine oder andere nun, warum manche Emotionen einer Tarnung bedürfen und andere nicht. Wer sich diese Frage beantworten kann, ist dem Verstehen des Ganzen ein Stückchen nähergerückt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Traumarchiv: Erwacht in einer anderen Welt!</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 21:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonathan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Träume/Astralreisen]]></category>
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		<description><![CDATA[“Aus dem Traumarchiv” ist immer ein Traum oder ein bewusstseinserweiterndes Erlebnis, das ich vor vielen Jahren erlebt und einen bleibenden Eindruck in mir hinterlassen hatte. Aus dem Grund gedenke ich ihnen hiermit noch einmal, so geraten diese interessanten Träume nicht in Vergessenheit und die Leser können auch an meinen Erfolgen zu jener Zeit nachträglich teilhaben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img src="http://www.jonathan-dilas.de/gfx/Astral1.jpg" alt="" width="142" height="112" />“Aus dem Traumarchiv” ist immer ein Traum oder ein bewusstseinserweiterndes Erlebnis, das ich vor vielen Jahren erlebt und einen bleibenden Eindruck in mir hinterlassen hatte. Aus dem Grund gedenke ich ihnen hiermit noch einmal, so geraten diese interessanten Träume nicht in Vergessenheit und die Leser können auch an meinen Erfolgen zu jener Zeit nachträglich teilhaben. </em></p>
<p><strong>Donnerstag, 2. April 1998</strong></p>
<p>Den folgenden Traum möchte ich meinen Lesern nicht vorenthalten. Es war eine beeindruckende und unvergessliche Erfahrung, die ich erlebt habe. Sie ist einfach, aber auch intensiv, verwirrend, unvergesslich und irritierend:</p>
<p>Ich legte mich sehr spät ins Bett. Als ich es mir schön bequem gemacht hatte und die Augen geschlossen waren, gelangte ich sehr schnell ins Land der Träume. Als ich wieder zu mir kam, befand ich mich in einem mir fremden Haus. Da ich sehr bewusst war, schaute ich aus dem Fenster, um mir ein Bild machen zu können, wo ich gelandet war. Ich befand mich im ersten Stock. Draußen erblickte ich einen kleinen See, Wald und sehr viel Grün. Andere Häuser konnte ich nicht sehen. Wenn ich über den Boden ging, knarrte er. Er bestand aus Holzlatten. Demnach schien das Haus ziemlich alt und vielleicht sogar völlig aus Holz zu sein. Ich war mir nicht sicher.</p>
<p><span id="more-4785"></span></p>
<p>Gegenwärtig befand ich mich in einem Schlafzimmer. Eigentlich bestand dieses Zimmer nur aus einem Bett, das in einer Nische stand und einem kleinen Tisch mit einem Stuhl davor. Unter dem Fenster stand eine Holztruhe. Kurzerhand beschloss ich, den Raum zu verlassen und mich in den anderen Räumen umzusehen.</p>
<p>Im Flur bestand der Boden ebenfalls aus Holzlatten und eine Treppe führte nach unten. Auf der Ebene des ersten Stocks erkannte ich mehrere Türen. Die ließ ich jedoch erst einmal zurück und ging nach unten. Dort angekommen fand ich ein großes Wohnzimmer vor, eine Küche und einige andere Räume. Es schien ein recht großes Haus zu sein, sicherlich mit sieben oder acht Zimmern. So öffnete ich die Haustür und ging nach draußen. Dort entdeckte ich eine Veranda und eine kleine Treppe, auf der ein älterer Mann saß.</p>
<p>&#8220;Da bist du ja! Wie war die Nacht?&#8221;, begrüßte er mich.</p>
<p>Zuerst war ich verdutzt, dass er mich das so selbstverständlich fragte, als hätte ich hier übernachtet und würden uns ewig kennen.</p>
<p>&#8220;Wo bin ich hier?&#8221;, fragte ich.</p>
<p>&#8220;Oh je, du hast schon wieder alles vergessen!&#8221;, meinte er resignierend. &#8220;Wir sollten dir noch einmal von meinen Blättern geben, die ich für dich gesammelt habe.&#8221;</p>
<p>Ich konnte mich an keine Blätter erinnern, die er mir jemals gegeben hätte, aber etwas in mir sträubte sich trotzdem gegen seinen spontanen Vorschlag. Es schien so, als würde sich etwas in meinem Unterbewusstsein an dergleichen erinnern können.</p>
<p>Er stand auf und verschwand im Haus. Kurze Zeit später kam er wieder heraus und hielt eine Holzschale in seiner Hand.</p>
<p>&#8220;Ich habe alles dabei. Wir können gleich loslegen&#8230;&#8221;, meinte er trocken und fest entschlossen.</p>
<p>&#8220;Nein, danke. Vielleicht später!&#8221;, entgegnete ich und spürte ein flaues Gefühl im Magen, das sich immer mehr in Panik zu verwandeln drohte. Er machte mir mit diesem Vorschlag auf unerklärliche Weise Angst. Mir kam es so vor, als würde er mit Drogen arbeiten und mich damit auslöschen oder manipulieren wollen. Ich war misstrauisch und traute ihm nicht über den Weg.</p>
<p>Er musterte mich kurz kritisch, stellte dann die Schale auf der Veranda ab und schlug mir vor, ein wenig im Wald spazieren zu gehen.</p>
<p>Wir liefen eine Weile umher und er erklärte mir, dass mein Gedächtnis immer wieder Aussetzer erlebte und ich nicht in der Lage war, mich daran zu erinnern, wo ich gerade noch gewesen sei. Mehr noch, ich würde sogar ihn und die anderen ständig vergessen.</p>
<p>&#8220;Welche anderen?&#8221;, fragte ich verdutzt.</p>
<p>&#8220;Siehst du, das meinte ich!&#8221;, antwortete er und lachte. &#8220;Du bist wirklich ein Problemfall. Du hast wieder einmal alles vergessen und wirkst auf mich, als wärst du zum ersten Mal hier!&#8221;</p>
<p>&#8220;Bin ich denn nicht zum ersten Mal hier?&#8221;, wollte ich wissen.</p>
<p>&#8220;Natürlich nicht! Du lebst hier und das schon seit Jahren. Du hast vorher in einer anderen Welt gelebt, aber diese war nicht deine wirkliche Realität. Du hast dort den ganzen Tag sinnlose Dinge getan und geglaubt, es wäre deine richtige Welt. Immer wieder gleitest du in diese andere Welt hinein, aber glücklicherweise wachst du auch immer wieder hier auf. So kann ich dich daran erinnern, wo du hingehörst! Du lebst hier! Schon seit langer Zeit.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich habe keinen blassen Schimmer, tut mir leid!&#8221;, gab ich ehrlich zu.</p>
<p>&#8220;Das wird dieses Mal anders sein! In den nächsten Tagen werden wir dir helfen, dich wieder an alles zu erinnern und dann wirst du hier bleiben! Du wirst sehen, dass du dich hier wirklich zu Hause fühlst. Hier gehörst du hin!&#8221;</p>
<p>Mir war etwas mulmig bei dem Gedanken, nun hier in dieser Realität bleiben zu müssen &#8211; vielleicht sogar für immer. Wer weiß, wer er und seine Freunde wirklich waren. Eventuell würden sie alle unter einer Decke stecken und hatten sich abgesprochen, um mich hier zu behalten.</p>
<p>&#8220;Ich werde dich weiter ausbilden, so wie bisher. Solange, bis du deine Bewusstseinsverschiebungen und unkontrollierten Ausflüge im Griff hast. Dann kannst du dich besser verankern und gleitest nicht immer ab.&#8221;</p>
<p>Ich nickte geistesabwesend. Zwar verspürte ich den Drang, mich am besten gleich aus dieser seltsamen Realität rauszubeamen, aber dann beschloss ich, länger zu bleiben. Was sollte schon passieren? Mehr als wieder in meinem vertrauten Bett aufwachen konnte ja wohl nicht passieren!</p>
<p>Nach unserer Unterhaltung gingen wir etwas essen. Dort lernte ich dann zwei Frauen und einen Mann kennen, die auch in dem Haus lebten. Der Mann redete ganz gern und erzählte von seinen Ausflügen in die Natur und den Tieren. Die Frauen hielten sich ziemlich zurück. Eine der Frauen beobachtete mich immer dann, wenn ich nicht zu ihr hinsah. Ich spürte, wie ihre Blicke dann auf mir ruhten. In gewisser Weise fand ich sie sehr anziehend und konnte es mir nicht erklären.</p>
<p>Nach dem Essen ging ich nach oben, um mir das Schlafzimmer noch mal anzusehen. Die Frau, die mich beobachtet hatte, folgte mir. In diesem Zimmer brannte ein Deckenlicht. Sie stellte sich darunter und schaute mich auffordernd an:</p>
<p>&#8220;Pass auf!&#8221;, meinte sie, legte den Kopf in den Nacken und drehte sich unter der Lampe schnell im Kreis. Der Boden knackte unter ihren Füßen und dann streckte sie die Hände aus, als forderte sie mich auf, sie zu greifen und mich mit ihr zu drehen.</p>
<p>Als ich ihre Hände erwischte, zog sie mich mit einer erstaunlichen Kraft zu sich heran und ich musste aufpassen, nicht zu stolpern. Mir wurde nicht schwindelig, aber ich spürte, sie sich meine Wahrnehmung etwas destabilisierte. Es war, als ob sie es spürte:</p>
<p>&#8220;Pass auf, dass du nicht deinen Fokus verlierst. Bleib hier, auch wenn du dir jetzt nichts mehr richtig fixieren und anschauen kannst. Bleib!&#8221;, flüsterte sie, während wir uns drehten und drehten.</p>
<p>Wir trafen und in den nächsten Tagen immer wieder in dem Schlafzimmer und sie ließ sich die verrücktesten Übungen einfallen, um mich darin zu trainieren, nicht die Wahrnehmung zu verlieren oder sie mir entreißen zu lassen. Davon unabhängig lernte ich die anderen beiden Mitbewohner noch kennen, aber ich kann mich an die Gespräche mit ihnen nicht erinnern. Selbst die Gespräche mit dem Besitzer des Hauses und der Frau, mit der ich mich des Öfteren traf, konnte ich nur dürftig erinnern.</p>
<p>An einem Tag in diesem Schlafzimmer meinte die Frau zu mir, ich sollte ihre Bewegungen nachahmen. So lief sie durch das Zimmer und ich schritt immer wieder in ihre Fußstapfen. Es war verrückt, denn sie bewegte sich immer schneller und ich hatte wirklich Mühe, ihr zu folgen. Es kam mir dabei so vor, als tanzte sie und ich war nun mal nicht ein begnadeter Tänzer.</p>
<p>Sie machte noch etwas anderes, aber ich weiß nicht mehr was es war. Jedenfalls das Ergebnis am diesem Abend war, dass ich in einen höheren und glasklaren Bewusstseinszustand eintrat, in dem ich mein Leben ohne Verschleierungen überblicken konnte. Es war plötzlich alles so einfach! Ich kann es nicht ausdrücken, aber alles, was wir tun, denken und wollen ist so einfach zu durchschauen und zu erkennen. Unser Verstand war dabei nur das Problem, denn er denkt viel zu kompliziert &#8211; wobei dieses Wort &#8216;kompliziert&#8217; noch eine Verharmlosung war, die diese Kompliziertheit einfach nicht zum Ausdruck bringen konnte! Es war sehr beeindruckend. Ich erkannte alles über mich und mein Leben. Zwar nahm ich das ganze Zimmer als das mir mittlerweile vertraute Schlafzimmer wahr, aber gleichzeitig erhielt ich eine Art holografisches Bild davon. Und alles, worauf ich dann meine Aufmerksamkeit lenkte, konnte ich mit zwei Arten von Augen betrachten, einmal so, wie ich es gewohnt war und dann noch mal als ein holografisches Bild. Daraufhin konzentrierte ich mich auf ferne Orte und Menschen, überhaupt testete ich alles mit dieser Doppelsicht aus, was mir gerade einfiel. Ich erkannte dann, dass beispielsweise Wissenschaftler stets nur drauflosforschen und Apparaturen erfinden, die ziemlich ungenau den gewünschten Effekt erzielten. Sie probierten, vermuteten, theoretisierten&#8230; Das Resümee des Ganzen war, wie ich deutlich sehen konnte, dass unser komplettes Denksystem sowie unsere Gesellschaft nicht auf der Realität basiert, in der wir uns befinden. Das klingt verrückt und ist nicht einfach zu beschreiben, aber es schien mir, als befände sich das Selbstbild des Menschen in einer anderen Realität als die, in der er sich physisch aufhielt. Ich dachte dabei an Kinder, die sich immer wieder vorstellten, sie seien Superman, Hulk oder ein brandgefährlicher Cowboyheld aus dem Wilden Westen, wie sie  umherrannten und sich gegenseitig jagten, fest überzeugt für diesen Moment, die vorgestellte Figur zu sein. Dies prägte ihr Selbstbild, ihre Zukunftswünsche und Erwartungen&#8230; Jedenfalls was immer die Frau mir in diesem Raum gezeigt hatte, es beförderte mich in einen ganz anderen Bewusstseinszustand, indem ich die Welt und mich selbst auf ganz einfache Weise glasklar erkennen konnte.</p>
<p>Es ist an diesem Abend noch einiges geschehen, aber leider habe ich keine Erinnerung mehr daran. Mir fiel auf, dass meine Alltagsrealität, aus der ich einst gekommen war, immer weiter aus meinen Erinnerungen verschwand. Es war ein schönes Leben hier in dem Haus am See. Wir lebten in den Tag hinein, fuhren mit dem Boot oder saßen auf dem Steg und diskutierten miteinander, hatten Spaß beim Essen oder testeten verrückte Techniken aus. Immer mehr und mehr wurde diese Welt zu meinem neuen Alltag.</p>
<p>Doch am anderen Morgen kam der alte Mann wieder mit seiner Holzschale zu mir und meinte, es wäre Zeit. Er wollte mir etwas zeigen und es sei wichtig, dass ich davon erfahren würde. Ich bekam Angst, da ich nicht wusste, was dies mit mir anstellen würde. Vielleicht würde es mich in eine andere Welt katapultieren, in der ich nicht sein wollte, eventuell würde es mich verrückt machen oder gar töten&#8230; Es gab so viele unberechenbare Faktoren in der ganzen Angelegenheit. Was würde nur geschehen?</p>
<p>&#8220;Du kannst mir vertrauen! Wir müssen nun den letzten Schritt unternehmen, beenden, womit wir angefangen haben. Dein Durchblick muss noch tiefer reichen&#8230;&#8221;</p>
<p>Wir setzten uns draußen auf eine Wiese. Ich lehnte mit dem Rücken an einem Baum, während er vor mir saß und mit einem Stößel einige Blätter zerkleinerte. Mir stand die Furcht bis zum Hals und ich zitterte am ganzen Körper. Einerseits wollte ich nichts von dem nehmen, was er mir dort zusammenrührte, aber andererseits war ich es dem Mann schuldig, der mich hier wohnen ließ und mir so viel gezeigt hatte. Ich wollte ihn auch nicht enttäuschen.</p>
<p>&#8220;Du bist nun bereit für den Abschluss des Ganzen. Immerhin hast du hier nun viele Tage gelebt und der letzte Schliff fehlt jetzt noch. Du wirst erkennen, was das hier alles soll und warum du hier bist!&#8221;, versicherte er mir.</p>
<p>Dann reichte er mir den angerührten Brei und ich sollte den Inhalt essen. Ich nahm es zu mir und es dauerte nur wenige Minuten, als die Wirkung einsetzte. Mir wurde schlecht und ich wollte mich unbedingt ins Bett legen. So gingen wir ins Haus und er riet mir, mich in das Bett im Schlafzimmer zu legen. Das ließ ich mir nicht zwei Mal sagen und legte mich hin.</p>
<p>Als ich endlich lag, versuchte ich mich zu entspannen. Mir wurde schwindelig und mir war noch immer etwas übel. Irgendwann verschwand die Übelkeit und wich einer intensiven Klarheit. Ich befand mich plötzlich zwischen Wachen und Schlafen und dann verstand ich es! Es kam urplötzlich in mein Bewusstsein geschossen und es war, als erwachte ich aus einem endlos langen Traum! Da wusste ich endlich, was der Mann mir zeigen wollte! All diese Erlebnisse in seinem Haus am See, die Begegnungen mit seinen Mitbewohner und die schönen Ausflüge waren Erinnerungen gewesen! Erinnerungen, die ich zu erinnern hatte, damit ich mich gleich nicht wundern wurde, wenn ich in Echtzeit in seinem Haus und in diesem Schlafzimmer erwachen würde! Es war alles so einfach: Der Mann hatte mir geholfen, mich schrittweise auf diesen großen Moment vorzubereiten, dass ich nämlich in seinem Haus erwachen und von nun an in dieser Realität für immer leben würde. Ich sollte mich nur an diese ganzen Begebenheiten erinnern, die vorher geschehen waren, damit der Schock nicht zu groß war und ich wusste, warum ich in dem Haus am See erwachte. Als er erkannt hatte, dass ich mich an alles erinnerte, war es an der Zeit, diese Erinnerungen zu verlassen und in der Gegenwart zu erwachen, in der mein Körper auf dem Bett seines Schlafzimmers lag.</p>
<p>Jetzt war es endlich so weit! Ich hatte mir all diese Momente wieder ins Gedächtnis rufen können, wusste nun wieder von meiner Ankunft im Haus am See und ich war bereit, bereit, für immer dort zu bleiben! Es war eindeutig, jetzt nachdem ich mich erinnert hatte, konnte ich in meiner tatsächlichen Realität erwachen&#8230; Nun spürte ich auch schon, wie ich langsam erwachte und voller Vorfreude auf meine neue Welt riss ich die Augen auf&#8230;</p>
<p>Ich erwachte in meinem Bett in meinem Schlafzimmer innerhalb der physischen Realität! Dort, wo ich mich hingelegt hatte, um zu schlafen. Dies schockte mich derart, dass ich vor Schreck fast geschrien hätte. Ich richtete mich auf und schaute mich prüfend um. Es war mein vertrautes Schlafzimmer und nicht das Haus am See! Ich war wieder zurück in meinem Alltag. Langsam kamen wieder die Erinnerungen  zurück, wie ich mich spät abends ins Bett gelegt hatte, was ich am Vortag getan und für diesen neuen Tag geplant hatte. Ich musste zugeben, dass ich in dem Augenblick völlig perplex war! Entgegen all meiner Erwartungen und Erinnerungen, Erlebnisse und intensiven Momente innerhalb dieser anderen Realität, wachte ich nun hier auf? Ich konnte es einfach nicht fassen!</p>
<p>Warum war ich hier gelandet? Wieso nicht in der Realität, in der ich eigentlich hätte aufwachen müssen? Da verstand ich, was ich in dem Haus am See bereits erkannt hatte. Unser Selbstbild befindet sich tatsächlich in einer anderen Realität als in der, in der wir uns physisch als Mensch zentriert haben. Das Selbstbild des Menschen hat mit der Alltagsrealität so gut wie nichts zu tun, so befremdlich sich das auch anhören mochte. Darum ist auch alles, was wir hier tun können, nur raten, schätzen und vermuten. Niemand trifft den korrekten Punkt bzw. den Nagel auf den Kopf! Als mir das klar wurde, wusste ich, dass unser Selbstbild wirklich nichts mit der Realität zu tun hatte.</p>
<p>Ich brauchte Stunden, um mich wieder an die physische Realität zu gewöhnen und mich in den Alltag zurückzubringen und es dauerte gleichzeitig mehrere Tage, bis ich meine Überraschung und den extremen Realitätswechsel verdaut hatte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Erinnerungen: Der Priester und das Mädchen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 09:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonathan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[altenheim]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8216;Erinnerungen&#8217; ist eine neue Rubrik, in der ich gelegentlich eine Anekdote aus meiner Vergangenheit erzähle. Dabei ist mir eigentlich nur wichtig, dass es eine denkwürdigen Moment oder eine interessante Begegnung oder Begebenheit beinhaltet, die durchaus mystisch, verworren, amüsant, verrückt oder sonst etwas sein kann. Persönliche Angaben, Zeit und Orte werden nicht angegeben, die Namen sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone" title="Vergangenheit Anekdoten Lebensgeschichte Erinnerung" src="http://www.jonathan-dilas.de/gfx/wald1.jpg" alt="Vergangenheit Anekdoten Lebensgeschichte Erinnerung" width="160" height="106" />&#8216;Erinnerungen&#8217; ist eine neue Rubrik, in der ich gelegentlich eine Anekdote aus meiner Vergangenheit erzähle. Dabei ist mir eigentlich nur wichtig, dass es eine denkwürdigen Moment oder eine interessante Begegnung oder Begebenheit beinhaltet, die durchaus mystisch, verworren, amüsant, verrückt oder sonst etwas sein kann. Persönliche Angaben, Zeit und Orte werden nicht angegeben, die Namen sind verändert.<br />
</em></p>
<p>&#8220;Und Sie möchten diese Arbeit in unserem Haus übernehmen?&#8221;, fragte die Oberschwester und schaute mich über ihre Brille hinweg an, während sie ein Schriftstück in der Hand hielt. &#8220;Wir suchen ein paar kräftige Helfer, die uns dabei unterstützen, den gesamten Dachboden auszuräumen, den Boden machen und alles vorbereiten, damit er ausgebaut werden kann. Es beginnt morgens um 7.30 Uhr und um 17 Uhr haben Sie Feierabend. Wochenende ist frei. Trauen Sie sich das zu?&#8221;</p>
<p>&#8220;Natürlich&#8221;, entgegnete ich.</p>
<p><span id="more-4774"></span></p>
<p>Ich war jung und brauchte das Geld. Gewiss hätte ich nach einer einfacheren Arbeit suchen können, aber in der kleinen Stadt, in der ich mich z.Z. aufhielt, kamen die ruhmreichen Angebote eher seltener vor.</p>
<p>&#8220;Sie können hier in unserer Kantine frei essen, sogar mit Nachschlag. Ein Zimmer für Sie steht in unserem Gästehaus frei zur Verfügung. Wir verbitten uns jedoch Frauenbesuch. Denken Sie daran, sonst werden Sie sofort entlassen. Ebenso keine Partys oder andere solcher Ausschweifungen. Nachtruhe beginnt um 22 Uhr. Sie werden diese bestimmt genießen wollen.&#8221;</p>
<p>Während Sie mir all das erklärte, schaute ich mich im Raum um. Ein Schreibtisch mit einem Tastentelefon und vielen Papieren auf verschiedenen Ablagen, hinter ihr ein großes Fenster, das auf den Innenhof blicken ließ. Das Gästehaus konnte ich zu einem kleinen Teil hinter einigen Bäumen erkennen. Es war zweistöckig und in der gleichen weißen Farbe angestrichen wie das komplette Altenheim.</p>
<p>&#8220;Nehmen Sie insbesondere Rücksicht auf unsere Heiminsassen, denn sie brauchen viel Ruhe und Nachsicht. Ihre Bezahlung beträgt 790 DM monatlich. Das ist nicht die Welt, aber dafür haben Sie frei Wohnen und Essen.&#8221;</p>
<p>Die Oberschwester, auch Schwester Oberin genannt, trug einen klassischen, weißen Kittel und ein gleichfarbiges Häubchen. Sie war ziemlich korpulent, aber eher breit gebaut als dick, stämmig mit umfangreichen Oberarmen. Ihre Persönlichkeit schien mir reserviert bis kühl.</p>
<p>&#8220;Falls Ihnen das alles zusagt, würde unser Haus sich sehr freuen, wenn Sie uns bei diesem Projekt helfen möchten.&#8221;</p>
<p>Ich dachte zu dieser Zeit nicht darüber nach, aus welchem Grund sie sich keine Fachmänner ins Haus holten, die das übernommen hätten. Eigentlich war ich nur froh darüber, ein Dach über den Kopf und freies Essen zu haben. Oben drauf würde es noch ein nettes Taschengeld geben.</p>
<p>&#8220;Wenn das so ist, dann wird ihnen Thomas gleich Ihr Zimmer und die ganze Anlage zeigen. Ihre Arbeit beginnt dann morgen früh. Wir werden Ihnen noch Arbeitskleidung zur Verfügung stellen, d.h. einen blauen Overall und Arbeitshandschuhe. Behandeln Sie die Kleidung fürsorglich. Waschen können Sie in unserem Keller. Dort befinden sich mehrere Waschmaschinen, Wäscheleinen und was alles dazu gehört.&#8221;</p>
<p>Schwester Oberin, so wurde sie meistens genannt, nahm daraufhin das Telefon auf und rief Thomas herbei. Kurz darauf erschien er auch schon im Büro.</p>
<p>Er war ungefähr 1,85 m groß, hatte braunes, halblanges, leicht gewelltes Haar, braune Augen und wirkte sehr dünn und schlaksig. Ich schätzte ihn auf ungefähr 20 Jahre.</p>
<p>Wir stellten uns kurz mit einem Handschlag vor und verließen dann das Büro. Auf dem Flur stand noch meine Reisetasche. Ich schnappte sie schnell und Thomas führte mich zum Gästehaus.</p>
<p>Aus der Nähe wirkte das Gästehaus etwas renovierungsbedürftig. An manchen Stellen blätterte der Putz und die dunkelgrüne Haustür schien ziemlich ramponiert.</p>
<p>&#8220;Die Tür kriegt man mit jeder Scheckkarte auf. Für den Fall, dass du mal den Schlüssel vergessen hast. Und die Zimmer haben eh keine Schlüssel!&#8221;, erklärte Thomas.</p>
<p>Wir lachten. Ich fand ihn ganz sympathisch. Er war nicht großartig geschwätzig, wirkte einfühlsam, höflich, nett und intuitiv.</p>
<p>Nachdem ich meine Sachen im Schrank und Bad verstaut hatte, klopfte es auch schon an der Tür. Thomas wollte mir nun das Gelände und das Heim zeigen. Den Eingangsbereich und das Büro der Schwester Oberin hatte ich ja schon kennenlernen dürfen.</p>
<p>&#8220;Es gibt hier auch einen Hausmeisterbereich. Wenn mal eine Heizung entlüftet werden muss oder in einem der Zimmer eine Glühlampe ihren Geist aufgibt, dann kannst du dir in der Werkstatt eine neue holen und sie austauschen&#8221;, erklärte mir Thomas.</p>
<p>&#8220;Kann ich mir die einfach eine aus der Werkstatt holen, ohne vorher jemanden zu informieren?&#8221;, fragte ich sicherheitshalber nach.</p>
<p>&#8220;Ja, das kannst du ruhig tun.&#8221;</p>
<p>Dann lernte ich noch Sven kennen. Ein weiterer auserkorener Mitarbeiter des Dachboden-Projekts. Er war vielleicht Mitte 20 und ungefähr 1,70 m groß, hatte blondes, sehr kurzes, stoppeliges Haar und machte körperlich einen fitten und recht kompakten Eindruck. Er stellte sich kurz vor und war dann auch wieder verschwunden, da er sich noch um den Garten kümmern musste.</p>
<p>&#8220;Um den Garten?&#8221;, fragte ich Thomas.</p>
<p>&#8220;Sven macht manchmal auch Gartenarbeit. Pflanzen umtopfen, Rasen mähen, Laub kehren, wässern, Hof fegen usw. Kann sein, dass du ihm mal helfen musst.&#8221;</p>
<p>Mit den Tagen lebte ich mich dort schnell ein. Die Arbeit war körperlich anstrengend. Zuerst wurde der Boden mit einem Schlagbohrer aufgerissen, die Steine auf eine Schubkarre gepackt und nach draußen in einen Container gefahren. Der Dachboden war riesig groß und besaß mit Sicherheit über 300 qm. Manchmal gab es aber auch Tage, an denen es wichtig war, uns im Heim sehr ruhig zu verhalten. Bohrarbeiten oder andere Tätigkeiten dieser Art wurden dann ausgesetzt, um den alten Leuten eine Ruhepause zu gönnen. In dieser Zeit halfen wir dann Sven im Garten, lagen auf der Wiese herum und diskutierten über Gott und die Welt.</p>
<p>Manchmal mussten wir nur aufpassen, denn das ganze Heim wurde zwar von Schwester Oberin geleitet, aber in der Hierarchie stand noch der Priester eine Stufe höher. Keine hundert Meter entfernt befand sich sein großes Anwesen mit einem wunderschönen Haus und riesigem Garten, in dem er ganz allein lebte. Thomas hatte gemeint, dass wir uns nicht so faulenzend von dem Priester ertappen lassen sollten, denn er wäre sehr altmodisch und liebt arbeitendes Volk. Außerdem erwähnte er, dass alle Schwestern, selbst die Oberin, vor ihm kuschen würden.</p>
<p>&#8220;Er hat die Macht!&#8221;, erklärte Thomas. &#8220;Also, pass gut auf, dass er dich nicht untätig erwischt.&#8221;</p>
<p>Es gab schnell eine direkte Begegnung mit dem besagten Priester. Ich fuhr gerade eine der Schubkarren über den Hof und wollte mit Anlauf ein Brett hochjagen, das mich auf Höhe des Containers gebracht hätte, um die Steine hineinzukippen, als er sich mir mehr oder minder in den Weg stellte und mich sofort mit meinem Namen ansprach. An seiner Seite befand sich ein vermutlich höchstens 16jähriges Mädel mit langen braunen Haaren, blauen Augen und einem ziemlich auffällig großen Busen für ihr Alter. Ihr Blick wirkte unaufmerksam und starr.</p>
<p>&#8220;Sie sind der Neue?&#8221;, fragte er.</p>
<p>Ich nickte und wir gaben uns zur Begrüßung die Hand. Er war ungefähr 1,80 m groß, hatte dunkles, schütteres Haar und war vermutlich über 60 Jahre alt. Seine Begleitung blickte nur in die Ferne und wirkte leicht abwesend. Manchmal blickte sie auch auf den Boden, als suchte sie dort nach etwas und aufgrund ihrer Verhaltensweise bemerkte ich, dass sie geistig behindert war.</p>
<p>&#8220;Ich kümmere mich ein wenig um sie&#8221;; meinte er, als hätte er meine Gedanken gelesen und gab mir somit zu verstehen, dass meine Annahme richtig gewesen war. &#8220;Mir wäre es lieb, wenn Sie mit mir zu meinem Haus kommen und dort einige Steine umschichten könnten. Sie sollen in die Garage. Ich benötige den Platz im Garten.&#8221;</p>
<p>Da ich eigentlich froh darüber war, nicht mehr diese schweren Estrichbrocken vom Dachboden herunterzuschaffen, gab ich Thomas Bescheid, der gerade mit seiner Schubkarre aus dem Eingangsbereich heraustrat  und folgte dem Priester.</p>
<p>Er lief voraus und das unbekannte Mädchen folgte ihm auf Schritt und Tritt. Ich blieb einige Meter zurück und ließ mir den Weg zeigen.</p>
<p>Eigentlich sah die Arbeit hier nicht viel anders aus. Im Garten gab es einen Stapel von Steinen, aus denen vielleicht mal irgendetwas gebaut werden sollte und diese mussten in die Garage befördert werden.</p>
<p>Die Sonne schien und die Kirchturmuhr in der Nähe schlug gerade 11 Uhr, als ich erneut mit einer Schubkarre Steine beförderte. In dem Moment, als die Kirchturmuhr geschlagen hatte und mir der Schweiß von der Stirn lief, erfuhr ich ein seltsames Déjàvu. Exakt diese Situation hatte ich schon einmal erlebt! Dies war aber unmöglich, denn eine solche Tätigkeit hatte ich bisher noch nie zuvor ausgeführt. Selbst das Schlagen der Kirchturmuhr, das Wetter, das Haus des Priesters und ein großer Garten schienen mir auf eine befremdliche Weise vertraut. Das bezog ich jedoch nur auf das Setting an sich, nicht auf den Priester oder seine unbekannte Begleitung. In dem Moment hatte ich auch die deutliche Intuition, dass sich der Priester auch gern einmal an dem unbekannten Mädchen vergriff. Inwiefern sie das duldete oder überhaupt mitbekam, was in solchen Momenten geschah, das konnte ich nicht sagen. Das Déjàvu hatte mich in den Minuten so überwältigt, dass ich nicht weiter über die Vorlieben des Priesters nachdachte.</p>
<p>Ich empfand dabei das Gefühl, diese Situation in einem anderen Leben schon einmal erlebt zu haben. Dabei erhielt ich vor meinen Augen ein Bild von einem Haus und für dessen Besitzer ich gearbeitet hatte. Auf eine gewisse Weise gefiel mir dieser Moment, trotz der körperlichen Anstrengung, und ich musste sagen, dass er mich sogar kurz glücklich machte. Es war, als würde ich für einen Moment um 500 Jahre in der Zeit zurückversetzt und durfte in dem Leben dort, in dem ich sehr glücklich gewesen war, noch einmal sein.</p>
<p>Nun setzte ich mich auf den verbliebenen Stapel von Steinen und genoss diesen wundervollen Moment. Mein gegenwärtiges Leben war wie ausgeblendet und ich badete für einige weitere Minuten in der längst vergangenen Zeit.</p>
<p>Schwester Oberin hatte Recht behalten. Die Nachtruhe begann um 22 Uhr und ich war vor lauter Erschöpfung oft schon um 21 Uhr in einen tiefen Schlaf gefallen. Manchmal nahm ich mir am Abend noch Zeit, um ein wenig in der kleinen Innenstadt herumzulaufen, aber die Müdigkeit zog mich schnell zurück in das Zimmer des  Gästehauses. Manchmal gönnte ich es mir noch etwas zu lesen oder schaute nachdenklich durch das offene Fenster auf den gegenüberstehenden Baum und in das Blattwerk, aber die Arbeit strengte schon sehr an. Für größere Entspannungsausflüge wollte ich mir das Wochenende vorbehalten.</p>
<p>Ich erinnere mich noch gut an eine weitere Geschichte in diesem Altenheim. An einem Tag war ich allein tätig, da Sven und Thomas zu einem Großeinkauf waren, der bis nachmittags dauern sollte. Plötzlich kam ein Anruf von Schwester Oberin, dass ich unbedingt eine Glühlampe auf Zimmer 251 wechseln und im Anschluss Frau Lessing mit dem Rollstuhl in die Messe fahren sollte. An dem Morgen fehlte auch ein Pfleger und sie hatten zu viel zu tun, um sich um Kleinigkeiten zu kümmern.</p>
<p>Als ich dieses Zimmer betrat, lag eine alte Frau mit grauen Haaren auf ihrem Bett und schaute mich an.</p>
<p>&#8220;Guten Morgen! Hier kommt der Hausmeisterdienst!&#8221;, rief ich zur Begrüßung.</p>
<p>Die Oma riss die Augen auf, musterte mich kurz skeptisch, danach entspannte sich ihr Gesicht, drehte sich zur Seite und kicherte verlegen.</p>
<p>Prüfend und die Rolle des Hausmeister spielend schaute ich mir die Deckenlampe an. Kein Wunder, dass niemand Lust hatte, die Glühlampe auszutauschen, denn die Fassung steckte noch drin. Die Lampe an sich war nicht zu finden.</p>
<p>&#8220;Die Glühlampe ist geplatzt!&#8221;, meinte Oma Lessing grinsend zu mir.</p>
<p>&#8220;Aha! Wie haben Sie denn das hinbekommen?&#8221;, fragte ich.</p>
<p>&#8220;Das war ich nicht, das war mein Mann!&#8221;</p>
<p>&#8220;Ihr Mann? Und warum hat er das gemacht?&#8221;</p>
<p>&#8220;Er hat mich heute Nacht besucht&#8221;, meinte sie trocken.</p>
<p>&#8220;Wie besucht? Als Geist?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja genau! Sie sagen es! Er ist in meinem Zimmer hier erschienen und er meinte zu mir, dass er mich in Kürze abholen würde. Ich hatte richtig Angst, aber es war ja mein Männe. Wissen Sie, und nachdem er das gesagt hatte, machte es laut PENG und dann ist die Glühlampe zersprungen. Das glaubt mir keiner hier. Alle sagen, ich spinne! Das tu ich aber nicht! Ich hab ihn ganz bestimmt gesehen! Ich schwöre es Ihnen!&#8221;</p>
<p>&#8220;Bei mir müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass ich Sie deswegen anzweifele. Wenn Sie sagen, dass Sie ihr Mann besucht hat, dann hat er Sie besucht! Lassen Sie sich nichts anderes weismachen. Außerdem ist es doch wirklich nett von ihm, dass er mal vorbeigeschaut hat. Macht ja auch nicht jeder Ehemann&#8230; &#8220;, entgegnete ich.</p>
<p>Dann kam eine der Schwestern herein und half Frau Lessing in den Rollstuhl, damit ich sie gleich hinüber in die Messe fahren konnte. Als sie endlich saß, schnappte ich mir die Griffe und schob sie rasant durch die Tür.</p>
<p>&#8220;Man, Sie fahren ja los!&#8221;, lachte sie und sie schaute mich mit glänzenden Augen an.</p>
<p>Das schien ihr wohl zu gefallen, also kippte ich den Rollstuhl etwas nach hinten und raste auf nur zwei Rädern mit ihr über den Flur. Sie jauchzte und schrie, während sie voller Freude wild mit den Armen fuchtelte. Sie liebte die rasante Fahrt über den sterilen Flur.</p>
<p>Als wir angekommen waren, grinste sie von Ohr zu Ohr und ich besaß das Gefühl, als wäre sie seit langen mal wieder glücklich. Nicht nur, wegen der rasanten Fahrt, sondern auch, weil ihr Mann in der Nacht nach ihr geschaut hatte und sie ihn für einen kurzen Moment wiedersehen dürfen.</p>
<p>&#8220;Danke sehr für diese schöne Fahrt!&#8221;, sagte Frau Lessing zu mir, als ich sie in die Messe fuhr und zum Gottesdienst abstellte.</p>
<p>&#8220;Das können wir gern noch einmal wiederholen!&#8221;, erklärte ich und gab ihr die Hand zum Abschied.</p>
<p>Drei Tage später klingelte wieder das Telefon.</p>
<p>&#8220;Herr Dilas, Sie haben das letztes Mal so gut hinbekommen. Könnten Sie noch einmal eine Glühlampe auf Zimmer 251 auswechseln?&#8221;</p>
<p>Zuerst wollte ich fragen, ob Herr Lessing in der Nacht wieder dagewesen sei, aber den Kommentar verkniff ich mir dann doch. Immerhin war dies eine kirchliche Einrichtung und in diesem Fall wollte ich mit Schwester Oberin, die streng katholisch programmiert war, keine Diskussionen über Jenseitserfahrungen führen.</p>
<p>Gemächlich schritt ich in den zweiten Stock und schritt in Zimmer 251. Ein Blick auf die Deckenlampe zeigte mir schnell, dass die Glühlampe schon wieder geplatzt sein musste. Am Boden lagen sogar noch einige winzige Scherben. Danach schwenkte mein Blick zum Bett, aber Frau Lessing befand sich nicht darin. Anstelle dessen stand dort eine der Schwestern und bezog wortlos das Bett.</p>
<p>&#8220;Wo ist denn Frau Lessing?&#8221;, fragte ich.</p>
<p>Die Schwester drehte sich zu mir um und meinte mit ernstem Gesicht: &#8220;Sie ist heute Nacht leider verstorben. Sie konnte zwar nicht mehr gut laufen, aber sonst war sie  eigentlich noch ganz fit! Darum hatten wir damit eigentlich nicht so früh gerechnet.&#8221;</p>
<p>Oh, dachte ich, dann hat Herr Lessing seine Frau heute Nacht tatsächlich abgeholt. Er hatte sein Versprechen gehalten&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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